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Airberlin

Bis gestern wurde ich mit E-Mail-Werbung von Airberlin zugeschüttet – ich war so unvorsichtig, den Leuten meine E-Mail-Adresse zu geben. Doch wie mich (und andere) diese Airline behandelt hat- nun ja, reden wir nicht mehr drüber.

Die Bundesregierung war ja unheimlich fix, der Airline mit einem Kredit auszuhelfen. Ob dies nun voreilig gegenüber der Wirtschaft war? Ein Teil des Vorwahlkampfs der Groko oder eine ehrliche Verbeugung vor den Urlaubern? Eigentlich – so denke ich – müsste die Luftfahrtbranche Insolvenzen untereinander regeln.

Flughafen Funchal - das Chaos ohne Zuständigkeit

Der Blick durchs Toilettenfenster aus Meer ist oft der einzige Trost für Passagiere
Dass deutsche Urlauber-Airlines ihre Passagiere gelegentlich wie Passagierballast behandeln, ist mir nicht fremd. Ich selbst war einmal betroffen und weiß, wie es ist, wenn man in Funchal festsitzt: Keine Informationen, niemand ist wirklich zuständig, und die deutschen Airlines sind Analphabeten in Informationspolitik und praktischer Hilfe vor Ort.

Nie ist jemand wirklich zuständig in Funchal

Am letzten Wochenende war’s mal wieder soweit. Nach Medienberichten seien allein am am Sonntag bis zum Abend 56 Verbindungen annulliert waren. Wenn man bedenkt, dass davon etwa 5.500 Passagiere betroffen waren und man die Größe des Flughafens dort kennt, dann weiß man, was die Fluggesellschaften, die Urlaubsreisen-Anbieter und andere Raffzähne der Branche den Urlaubern in solchen Situationen zumuten.

Urlauber zusammenpferchen wie das liebe Vieh

Offenbar denkt die Branche, sie kann sich auf immer und ewig auf die Naturgewalten herausreden – die sind zwar verantwortlich für den Wind, nicht aber dafür, dass Urlauber sich wie das liebe Vieh fühlen, das hier auf engstem Raum zusammengepfercht wird. Das ist allein das „Verdienst“ der Fluggesellschaften und Reiseveranstalter, die nicht für nötig halten, vor Ort präsent zu sein und ihre Kunden zu informieren.

Hundeleine – stabile Ausführung? Nein - billigste Machart!

Für den Hund ein Leichtes, diesem Karabinerhaken zu entkommen


Ich habe eine Rollleine für Hunde gekauft, weil sie mir als „besonders bissfest und stabil“ empfohlen wurde – und von allen Bewertern als „ausgezeichnet“ eingeschätzt wurde. Ach ja? Ein ziemlich billiges Gehäuse und ein unzuverlässiger Karabinerhaken. Mein Hund hat es jedenfalls geschafft, sich durch geschicktes Ziehen und Drehen zu befreien.

Was mal wieder heißt: Auch den Bewertungen kann man nicht trauen – weder in der Presse noch in Rezensionen.

Die Post trifft mich angeblich nicht an – erneut

Schon wieder hat die Postzustellerin zugeschlagen. Ein Zettel im Briefkasten: Man habe mich nicht angetroffen, und ich können die Sendung am „nächsten Tag ab 10 Uhr“ bei der nächstgelegenen Postfiliale abholen.

Auch diesmal war ich selbstverständlich anwesend – ähnlich wie bei dem Vorfall vom 21. Dezember 2016. Sollte ich mich beschweren? Ach, es hat gar keinen Sinn. Also laufe ich morgen in die Postfiliale, die sich in einem Konsum-Supermarkt befindet. Mein Hund wird sich freuen: Dann kauf ich ihm gleich einen Knochen. Ich kann mich über die Postzustellerin schon gar nicht mehr ärgern – manche Leute sind einfach so.

Und der Postkunde? Der muss die Post eben nehmen, wie sie ist.