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Telestar gibt Rätsel auf

Es kommt ja schon manchmal vor, dass ich meinen Telestar digiHD TS5 mehrfach starten muss, bevor er ein einwandfreies Bild zeigt. Aber vor zwei Tagen präsentierte er mir einen so gut wie schwarzen Bildschirm – und behauptete, kein Signal zu empfangen.

Früher bin ich ab und an wirklich auf den Dachboden gerannt, wo das Gegenstück steht, habe die Verbindungen geprüft und was man sonst so tut.

Nun aber bin ich schlauer: wenn er drei Mal gar nicht startet: Netzstecker ziehen. Dann erneut starten. Das nannten wir in der IT die „Norwegische Methode.“ Sie galt als höchst riskant, aber sie wirkte oftmals. Kommt übrigens als Gag in der Fernsehserie „The IT Crowd“ vor.


Abzocke zu Lasten der Verbraucher: der Einbaukühlschrank

Was ist schon in der Anschaffung total überteuert, kaum zu reparieren und im Fall des Totalausfalls noch einmal um so viel teuer, dass man sich die Haare raufen könnte?

Der Einbaukühlschrank.

Niemand konnte mir sagen, warum dieses Teil bei vergleichbarer Qualität oft das doppelte kostet wie ein Standgerät. Und so bleibt die einzige Erklärung: Dabei wird der Verbraucher abgezockt, dass die Sohlen qualmen.

Dabei gibt es nicht den geringsten Grund, einen Kühlschrank in die Einbauküche zu integrieren, es sei denn, die Küchenzeile wäre extrem klein, wie es manchmal bei sogenannten „Junggesellenküchen“ der Fall ist.

Alle anderen aber sollten sich hüten: Wer einen Einbaukühlschrank wählt, dem wird entweder gleich beim Kauf, spätestens aber beim Austausch, das Fell über die Ohren gezogen.

Die Presse: Unterschied zwischen Gegenwart und Zukunft unbekannt?

Dieser Tage lese ich viel über FACEBOOK und das angebliche neue „Dating-Feature.“ Da ich nicht mehr bei FACEBOOK bin und sowieso kein Dating betreibe, könnte es mir wuscht sein. Ist es aber nicht, denn die Presse, macht immer wieder deutlich, dass sie nicht zwischen „es ist“ und „es ist angekündigt“ unterscheiden kann.

Beispiel ELLE. Dort wird behauptet, man wisse „alles zum neuen Dating-Feature von Facebook“. Dazu kommt ein riesiges Bild (2041 Pixel breit) von einer Frau, die auf ein Handy guckt.

Im Text wird klar, dass man so gut wie gar nichts weiß, nämlich genau das Wenige, was FACEBOOK behauptet hat. Und das ist so dürftig, dass nicht einmal Fachleute darauf einen Reim machen können. Irgendeine geheimnisvolle App soll irgendwie in FACEBOOK integriert werden, aber eben doch nicht völlig. Und sie soll „langfristige Beziehungen“ bieten statt schneller ONS.

Und obgleich keiner etwas Genaues weiß, sagt die Kolumnistin von ELLE zur noch nicht gesehenen App: „Ganz klar, Daumen nach oben!“ Wo nach oben? Da, wo der Verstand ist oder in Wolkenkuckucksheim?

Erpresser wollen Bitcoins für – gar nichts

In den vergangenen Tagen wurden aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands Polizeiberichte veröffentlicht, nach denen Deutsche per E-Mail erpresst werden sollten. Die betrügerisch arbeitenden Erpresser nutzen einen besonders infamen Trick. Sie behaupteten, den jeweiligen Computer der Benutzer „gehackt“ zu haben, sodann Schadsoftware aufgespielt zu haben und mit ihrer Hilfe ein Video vom Benutzer aufgenommen zu haben, während er masturbiert. Sollte der angeschriebene Benutzer nicht zahlen, so würde das Video Arbeitskollegen und Freunden zugänglich gemacht. Das zumeist in englischer Sprache verfasst E-Mail ist ein völliger Blödsinn, zumal es teilweise an Webmaster und ihre E-Mail-Adressen ging.

Der Text ist mehr oder weniger immer der Gleiche: Der Erpresser behauptet, aus Indien (oder sonst wo aus dem Orient) zu kommen und schreibt:

Аdditionally I havе somе mоrе соmрrоmising еvidenсe. The mоst interesting evidеnсе thаt I stоlе- its а videоtарe with yоur mаsturbаtion.


Vermutlich kommen die Fake-E-Mails allerdings aus Russland, weil im Text ein dafür typischer Buchstabe verwendet wird, der im englischen Alphabet nicht vorkommt.

Die Angelegenheit wurde übrigens sofort auf verschiedenen Plattformen angeprangert und auch die Polizei veröffentlichte Warnungen.

Lesen Sie bitte hier nach: Mailspam.

Auch: Stuttgarter Nachrichten.



Betrugsversuche mit Milka-Pseudowerbung

Nicht von Milka, sondern ein Betrugsversuch
Ich habe sie auch schon per E-Mail bekommen – die Milka-Pseudowerbung. „Corrective.org" hat jetzt einen Artikel ins Netz gestellt, wie die Betrüger vorgehen. Andere taten es auch schon. Abermals ein rotzfrecher Betrugsversuch, um an Daten zu kommen.