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Frechheit der Deutschen Telekom

Man teilt mir mit, dass man meinen Handy-Telefonvertrag kündigen wolle, weil ich möglicherweise nicht genügend telefoniere – sprich – der Telekom reicht der Umsatz nicht. Das ist aus kommerziellen Erwägungen verständlich, und es herrscht ja auch Vertragsfreiheit. Eine Unverschämtheit ist es trotzdem.

Bei dieser Gelegenheit denke ich an die Menschen, die zwar am Essen sparen, aber stolze Telekommunikationsrechnungen haben – auch bei langfristigen Verträgen.

Telekom, Probleme und die „Norwegische Methode“

Seit drei Tagen funktioniert meine interne Telefonwahl nicht mehr, und da wir auf zwei Stockwerken wohnen, muss das interne Telefon eben manchmal das Gebrüll über den Flur ersetzen: „Nun komm doch endlich Kaffee trinken“ oder so etwas.

Geht aber nicht. Klingelt und dann gar nix mehr. Kein Ton … nur Schweigen.

Konfiguration aufgerufen (ist nicht ganz ohne), rekonfiguriert – nix. Immer noch das gleiche Problem.

Ach, dachte ich am Ende, ruf ich nun den Service der Telekom an? Schon bei dem Gedanken sträubten sich die kleinen Nackenhaare … ächz … bloß nicht.

Nun … es war einmal in Norwegen. Der örtliche Rechner, der Signale aus dem fernen Deutschland empfangen sollte, sagte keinen Piep mehr. Ratlose Gesichter allenthalben. Service anrufen? Ein kerniger Norweger wusste Rat: Stecker herausziehen. Seither hieß dies Verfahren bei uns „die Norwegische Methode“.

Und bei der Telekom?

Stecker vom Router rausziehen, bis 10 zählen, Stecker wieder rein. Ein bisschen Weihnachtsbaumflimmern bei den LEDs - ging wieder.

Woran mich das erinnert? An die Sitcom „The IT Crowd“.

Da nimmt der Fachmann den Hörer ab und sagt:

Hello, IT – Have you tried turning it off and on again?


Klingt absolut saublöd. Funktioniert aber dann und wann.

Telekom – alles neu, alles teurer – und kaum ein Gewinn

Die Telekom bot mir eine Umstellung meines Anschlusses an – alles sollte besser werden – Datendurchsatz, Telefonie, DECT, WLAN. Mag ja sein, dass die Telekom davon träumt, dass alles besser geworden ist. Ich jedenfalls kann kaum Unterschiede feststellen.

Immerhin gab’s wenigstens keine Pannen bei der Installation. Da muss man ja schon froh sein, nicht wahr?

Nicht vorbereitet auf den außergewöhnlichen Notfall

Die Telekom ist offenbar nicht darauf vorbereitet, dass bestimmte Router in Massen ausfallen – möglicherweise durch Einfluss von außen. Es heißt, es handele sich um 900.000 betroffene Geräte.

Gestern war die Hotline der Telekom zweiteilig nicht zu erreichen. Als ich sie errichte, hieß es: 90 Minuten Wartezeit. Danach kam die Meldung, dass der Service gegenwärtig überlastet sei und man bitte wieder anrufen möge.

Ich habe wirklich Verständnis für Probleme aller Art und weiß, dass die Behebung unter Umständen lange dauern kann. Aber wenn die einzige Möglichkeit, mit einer Hotline Kontakt aufzunehmen, blockiert ist – was bleibt uns Kunden dann noch übrig als zu sagen: Man war einfach nicht auf einen solchen Ausfall vorbereitet.