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Evangelikaler als Präsident abgeschmettert

Ein Trost am heutigen Ostermontag: Der ideologisch motivierte und entsprechend extremistische evangelikale und rechtskonservative Bewerber Fabricio Alvarado Muñoz hat die Stichwahl in Costa Rica verloren.

Der Gewinner, Carlos Alvarado Quesada, mag kein strahlender Sieger sein, und das Land hat Probleme in Hülle und Fülle. Doch wichtig ist zunächst einmal, dass die evangelikale Bewegung ihre Ideologien nicht mithilfe der Politik durchsetzen kann. In Costa Rica nicht und hoffentlich sonst auch nirgendwo auf dieser Welt.

Extremisten

Wenn ich einen Vogel sehe, der wie eine Ente geht und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt, nenne ich diesen Vogel eine Ente. Und wenn ich einen Menschen sehe, der schreibt wie ein Extremist, sich unter Extremisten wohlfühlt und die Gedanken der Extremisten verbreitet, dann nenne ich ihn einen Extremisten.

Menschen, die differenziert denken, halten sich von Extremisten fern. Sie vertreten Standpunkte, keine Ideologien. Und sie hetzen andere nicht zum Hass auf.