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Und das Programm, SPD?

Na schön, man hat endlich einen Kanzlerkandidaten. Aber man hat kein glaubwürdiges Programm. Da kann man nur hoffen, dass nicht irgendjemand auf die Idee kommt, die „soziale Gerechtigkeit“ wieder vom Dachboden zu holen. Die alte Leier lockt keine Maus mehr hinter dem Ofen hervor. Und mehr „soziale Gerechtigkeit“ hieß bisher auf Sozi-Deutsch immer: Mehr Bürokratie.

Der Kolumnist Alexander Grau bezeichnete die „soziale Gerechtigkeit“ treffend als „einfältigste und hohlste aller Phrasen der ohnehin schon unterkomplexen politischen Rhetorik“. Es ist eine Phrase für Unterbelichtete: „Soziale Gerechtigkeit“ gibt es nicht. Es gibt nur die Grundlagen, einen Platz in der Gesellschaft zu finden, der den eigenen Fähigkeiten entspricht. Und „sozial sein“ heißt, möglichst viele Menschen den Weg zu dahin zu ermöglichen und jene aufzufangen, die es nicht schaffen.

Man wird sehen, was uns erwartet. Die SPD wird sich fragen müssen, wer sie denn wählen soll – die ewigen Nörgler und Verweigerer wählen entweder gar nicht oder sie fallen auf die extremen Links- und Rechtsparteien herein. Ich denke, dass die Menschen, die auf die deutsche Wirtschaftsleitung vertrauen und diejenigen, die aktiv in ihr tätig sind oder waren, nicht alle CDU-Anhänger sind. Zumal, weil in der CDU noch viel Volkstümelei brodelt und die Schwesterpartei CSU noch mit ihrem Wurzeln im 19. Jahrhundert hängt.

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