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Verständnis für Nichtwähler? Klares nein!

Die Politik habe sich, so sagten manche Journalisten, vom Volk entfernt. Doch eines ist merkwürdig – bevor sich nämlich die Politik vom Volk entfernt hat, hat sich das Volk von der Politik entfernt. Nicht-Wähler in der Politik sind, auch wenn es hart klingt, Gegner der Demokratie, und sie müssen irgendwie zurück in die Gemeinschaft der Demokraten gebracht werden.

Politikverdrossenheit“ ist nicht erst seit gestern ein Stichwort, mit dem sich prächtig herumschleudern lässt. Doch ist Verdrossenheit etwas Positives? Etwas, auf dem sich ein Staatswesen aufbauen lässt? Man könnte natürlich auch sagen: Eine wehrhafte Demokratie braucht engagierte Bürger aus allen Schichten. Und wer sich jetzt abhängt, der bleibt auch abgehängt. Diejenigen, die sich engagieren, haben hingegen eine Chance, denn allein das Engagement ist eine politische Äußerung, die Respekt verdient.

Schade nur, dass uns die Medien so oft dieses Bild entwerfen: Hier sind die Guten, weil sie arm sind, dort die schlechten, weil sie die Armen vergessen haben.