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Warum eigentlich nicht?

Ich hatte einst einen Chef, der behauptete, sein Unternehmen mit zwei Sätzen managen zu können: „Was soll’s?“, und „Warum eigentlich nicht?“ Alles, was dazwischen lag (zum Beispiel „wenngleich“), ließ er nicht gelten.

Nun hasse ich diese Vereinfacher, aber in einem hatte er recht. Es gilt, das an sich nicht Denkbare, das nach allgemeiner Auffassung unmögliche, das Verpönte oder nicht Akzeptierte in die Welt zu bringen und damit entweder grandios zu scheitern und gloriose Erfolge damit zu erzielen.

Nun darf man in Deutschland ja nicht „grandios scheitern“, und deshalb sind wir immer auf der Hut, das „Warum eigentlich nicht?“ anzuwenden, denn wir haben die Antwort schon, bevor wir es probiert haben: „Weils schief gehen könnte, oh weh …“

Klar – oder es könnte ein enormer Erfolg werden. Oder aber es gäbe eine dritte Möglichkeit: Es könnte uns die Augen öffnen, ohne im Desaster oder im Olymp des Erfolgs zu enden.

„Warum eigentlich nicht?“ Der Satz zählt bei der Berufswahl, bei der Frage nach der Selbstständigkeit, einer ungewöhnlichen Liebhaberei und bei derer Suche nach einer geeigneten Partnerin.

Wenn Sie ein Leben wollen, das nicht dem Mainstream folgt, und von dem unsicher ist, ob es Sie reicht macht oder arm, dann schlagen Sie ein. Sie verlieren vielleicht die Aussicht, etwas Stetigem oder Beständigem zu folgen. Vielleicht haben Sie kein 40-jähriges Dienstjubiläum und keine Goldene Hochzeit. Aber Sie finden ein Leben, in dem sich sehr viel bewegt, das sie überall hinführen kann und bei dem Sie viele Menschen unterschiedlicher Art kennenlernen.

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