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Ach nee –die Presse ist am SPD-Desaster schuld

Höret ihr Mönche, der Weg ist gefunden: Die Presse ist an allem Schuld. Erst daran, dass Martin Schulz „hochgejubelt“ wurde, dann daran, dass die Presse „kein gutes Haar“ an Herrn Schulz lässt.

Da sagt Kurt Beck, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung und einst Bundesvorsitzender der SPD.

Ach, es rührt mich zu Tränen. Die arme, arme SPD. Sind nicht die meisten Presseleute SPD-freundlich? Steht der Pressegeist nicht in der Regel links?

Nein, nein – es ist wie bei den Damen, die keinen Partner finden, weil die Männer nichts taugen. Sie denken keinen Moment daran, dass es an ihnen liegen könnte. Für die SPD: an dem ständigen Gefasel über „sozialer Gerechtigkeit“, an dem „Charme“ von Frau Nahles oder eben an dem „Charisma“ des Herrn Schulz, das in der Tat eine Fehleinschätzung der Journalisten war.

Und sicher auch an der Kanzlerin, die trotz der umfassenden Schelte von Soft-Links bis Tiefrot-Links eben einen „guten Job“ macht. Und wenn man als SPD oder als SPD-Spitzenkandidat nun etwas besser machen möchte, dann muss man erst mal ein Zukunftsbild für die Menschen entwickeln. Und zwar für jene, die in diesem Land Erfolg durch Ausbildung und Erfahrung, Können und Leistung zeigen oder in der Zukunft beweisen wollen.

Sehen Sie – und da kommt nichts.

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