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Aprikosenmarmelade mit Zitronenmelisse

Aprikosenmarmelade nach Sehpferd-Art

Das brauchen Sie wirklich:

• 1 kg Aprikosen, entsteint, sonst komplett.
• 500 g Gelierzucker 1:2
• 2 bis maximal 6 Zweige marktfrische Zitronenmelisse. Stiele entfernen und Blätter fein hacken.
• 1/2 Zitrone oder Limette, entsaftet
• Weitere Gewürze (sparsam verwenden) nach Geschmack.

Wenn das Rezept nur im Hirn sitzt, dann fliegt es von Saison zu Saison schon mal heraus. Also auf ins Internet: Und da beginnt das Abenteuer. Komplizierte Zubereitungsmethoden, fragwürdige Mengenangaben. Die Grundfrage war: wie viel Zitronenmelisse auf wie viel Aprikosen? Beginnen wie mit den Aprikosen: Sie benötigen zwischen einem und zwei Kilogramm für Ihren Jahresbedarf an Marmelade, und sie sollten reif, aber nicht überreif sein. Die Schalen bleiben dran, die Steine kommen raus. Wie weit sie die Aprikosen zerschnippeln, hängt davon ab, ob Sie mit Fruchtbrei oder mit Stücken weiterarbeiten wollen: Den Fruchtbrei erzeugen sie im Mixer oder mit einem „Zauberstab“ – da können sie sich das Schneiden in „kleine Stücke“ sparen.

Nun, Zitronenmelisse kauf man nicht nach Gramm – wenn man sie überhaupt bekommt. Ein Zweig in der Größe, wie man sie möglicherweise im Feinkosthandel bekommt, wiegt etwa 8 – 10 Gramm und bringt am Ende gegen 6 Gramm Blattwerk. Je nach Rezept werden 10, 30 oder 35 Gramm pro Kilogramm Aprikosen empfohlen, also braucht man zwischen zwei und sechs Zweiglein pro Kilogramm Aprikosen. Weitere Gewürze, die sich in der Aprikosenmarmelade „gut machen“, sind frischer Ingwer, Vanille und eventuell eine kleine Prise besten Currypulvers (nicht den Schrott, den man für Currywüste nimmt). Der Saft einer Zitrone oder Limette schadet nie.

Keine welke Melisse verwenden

Die Zitronenmelisse muss unbedingt marktfrisch sein. Man nimmt nur die Blätter, die mit dem Wiegemesser fein geschnitten werden. Die Melisse kommt erst gegen Ende des Kochprozesses in die Marmelade.

1:1 Zucker macht die Marmelade sehr süß

Aprikosenmarmeladen-Rezepte mit Gelierzucker 1:1 führen zu einer sehr süßen Masse, deren Zuckergehalt den Geschmack der Aprikose stark verändert. Am besten ist daher Gelierzucker 2:1 geeignet. Versuche mit Gelierzucker 3:1 fallen fruchtiger aus, schmecken aber etwas säuerlich.

Komplizierte Prozeduren sind unnötig

Hausfrauen behaupten, man müsse die mit Zucker versetzte Fruchtmasse oder gar ganze Aprikosenstücke mit dem Gelierzucker vermischen und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Das habe den Vorteil, die Marmelade vitaminreicher zu halten, da sie kürzere Zeit gekocht wird. (Etwa vier Minuten). Ob man sich die Mühe machen will? Ich denke, diese Prozedur kann man sich gewiss sparen.

Angaben über Kochzeiten stehen auf der Zuckerverpackung

Rezeptangaben für die Menge von Gelierzucker, Kochzeit und dergleichen halte ich für überflüssig, sie stehen auf der Packung des Zuckers. Was ich in keinem Rezept fand: Nach drei Minuten Kochzeit (sprudelnd) die Gelierprobe machen. Auf einen kühlen, weißen Teller einen halben Teelöffel der Masse tropfen lassen. Einen Moment warten (eventuell „pusten“) und dann schauen, ob die Masse noch „läuft“. Wenn nicht, ist die Marmelade gut.

Hinweis: Mir ist bewusst, dass es sich um einen "Fruchtaufstrich" handelt und nicht um eine Original-Marmelade, die aus Zitrusfrüchten hergestellt wird.

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