Skip to content

Kostenlose Texte für DICH?

Kostenlose Texte? Gibt es nicht! Doch, es gibt sie.

Im Jubiläumsjahr 2021 (20 Jahre Sehpferd) gibt es für eine begrenzte Zeit kostenlose Texte (Content) für Blogs, die sich mit dem Wohlbefinden in Körper, Geist und Psyche beschäftigen.

Du kannst das Thema wählen – sollte es zu uns passen, antworte ich kurzfristig.

Die Blogs dürfen nicht ausschließlich kommerziell sein und keine illegalen Inhalte haben. Die einzige Gegenleistung ist ein Link auf einen Artikel der Liebeszeitung, der thematisch dazu passt.

Wenn du Interesse hast, bitte … Das Angebot ist absolut erst gemeint.

bitte einfach aufrufen.

Valentinstag und ein bisschen Sprachmanipulation

Ob Weihnachten oder bei den Heiligen – der katholische Zungenschlag im deutschen Wikipedia ist zwar minimal, aber deutlich spürbar.

So heißt es im deutschen Wikipedia-Lexikon:

Valentin von Terni ist ein Heiliger und Märtyrer der römisch-katholischen Kirche. Im 3. Jahrhundert nach Christus war er Bischof von Interamna, dem heutigen Terni. Valentin von Terni wird heutzutage als Patron der Liebenden verehrt, so dass auf ihn das Brauchtum des Valentinstags zurückgeht.“


Das würde bedeuten, dass dieses Brauchtum unmittelbar auf den Heiligen Valentin von Terni zurückgeht, und zwar offenbar erst seit Kurzem, nämlich „heutzutage“. Zudem wird behauptet, er sein ein „Patron“, also ein Schutzheiliger der Leibenden.

Und wie heißt es im englischen Wikipedia-Lexikon?

Sankt Valentin von Terni … ist ein weithin beachteter römischer Heiliger, an den am 14. Februar erinnert wird, und (sein Name ist) seit dem Hochmittelalter mit der Tradition der höfischen Minne verbunden.


Dieser Text ist neutraler – und am Ende der zutreffendere Text. Denn in er Tat ist es der englische Dichter Geoffrey Chaucer, der dem „Heiligen Valentin“ die Funktion eines Liebes- und Frühlingsbringers zuwies. Und er lebte von 1342 – 1400.

Der Text, aus dem dies hervorgeht, heißt sinngemäß so:

Willkommen Sommer, lass dich loben,
Die Winterstürme wirst du wehren,
Die dunklen Nächte bald vertreiben.
St. Valentin, du thronst dort oben,
Die Vögel singen zu deinen Ehren,
Willkommen Sommer, lass dich loben,
Die Winterstürme wirst du bekehren.


Das ganze Gedicht mit den Elementen der höfischen Liebe (Minne) kann man bei Librarius nachlesen.

http://www.librarius.com/parliamentfs.htm