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Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Die KI – Orakel, Besserwisserei und User-Bashing

Bereits vor knapp einem Jahr konnte jeder, der es wissen wollte, über die Unzuverlässigkeit der KI nachlesen. Damals ging es „lediglich“ um aktuelle Nachrichten und die Hintergrundinformationen, die verschiedene Anbieter von KI dazu wussten. Das Ergebnis zeigte, dass die Antworten zum großen Teil enttäuschend, teils sogar niederschmetternd schlecht oder irreführend waren.

Im Klartext:

In 45 Prozent aller KI-Antworten war mindestens ein erheblicher Irrtum enthalten.

Bei 31 Prozent der Antworten gab es erhebliche Probleme mit den benutzten Quellen – teils waren sie falsch, teils irreführend.

In 20 Prozent der Fälle enthielten die Antworten, für die es gar keine Belege gab oder bei der die Belege veraltet waren. Im englischen Originaltext heißt es dazu: „Die KI halluzinierte“.


Wohl bemerkt – es handelte sich um Nachrichtenmaterial, das gründlich analysiert wurde und nicht um Wertfragen.

Die KI - im Größenwahn?

Generell sagt die verwendet Studie aus, dass die KI-Programme ein Problem damit haben, sich selbst zu überschätzen. Das ist ausgesprochen gefährlich für den gutgläubigen Anwender, der hinter der KI eine „objektive“ Stellungnahme vermutet. Um es nochmals zu sagen: Gefragt wurden nach überprüfbaren Fakten, auf die eine möglichst zutreffende Antwort erwartetet wurde. Selbstverständlichen hätte die KI eine Möglichkeit, sich zu weigern, bestimmte Fragen zu beantworten. Aber das geschieht immer seltener: Die Rate der nicht beantwortbaren Fragen fiel laut der erwähnten Studie zwischen August 2024 und 2025 von 31 auf null Prozent.

Konservativ, akademisch und selbstherrlich - wie kommen diese Elemente in die KI?

Abseits der Studie: Die KI (AI) wird offenbar von ihren Entwicklern mit teils konservativer, teils akademischer Selbstüberschätzung ausgestattet. Dazu gehört auch, bei Fragen, die nicht in das relativ simple Denkschema der KI passen, zurechtgewiesen zu werden. Man fühlt sich an Schüler erinnert, die wagten, eine unbequeme Frage an ihren Lehrer stellen. Dies alles wirft einen scharfen Lichtstrahl auf die elitären Strukturen, die offenkundig in manchen Programmen verankert wurden. „Selbstüberschätzung“ ist keiner Maschine und keinem Programm eigen. Also wird irgendwo im Programm ein winziger Code-Schnipsel lauern, der sagt: „Wenn dir der Fragesteller zu frech wird, dann erkläre ihn für unfähig, die richtigen Fragen zu stellen.“

Interessiert euch das Thema? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder vollkommen andere? Dann sagt es, schreibt es und verhindert dadurch, dass KI eingesetzt wird, um die Meinungsvielfalt einzuschränken. Verweist dabei bitte auf sehpferd, wenn ihr mögt.

Quelle: Ausführlich als PDF - BBC.

Das Produkt von gestern - Softwareupdates sind Glückssache

Was scheren mich meine Produkte von gestern? Manche Firmen, auch sehr namhafte, haben die Entwicklung ihrer Software für bestehende Hardwareprodukte einfach abgeschlossen. Ja, es gäbe da noch eine Version für Windows 8, die könnten Sie ja mal probieren. Gut, irgendjemand in irgendeinem Forum am Rande des Internets wusste den Weg, wie sich ein angejahrter Netgear NAS doch noch mit einem modernen Computer unter Windows 10 verbinden ließ - aber die Suche nach einem Softwareupdate für das Gerät selber erwies sich bisher als Flop. Irgendwelche Komiker haben sich zur Zeit der Entwicklung entschlossen, das Gerät mithilfe einer grafischen Benutzeroberfläche zu versehen - ei, wie lustig. Nur von Anfang an umständlicher als ohne Grafik. Und seit einiger Zeit bleibt (bei mir) der Bildschirm schwarz, wenn ich die Konfiguration aufrufe.

Immerhin funktioniert die Kiste auch ohne.

Sendepause? Nein, nicht wirklich

Nein, ich war nicht wirklich fort. Es begann alles damit, dass meine etwas angejahrte Workstation fauchte wie Puff, der Zauberdrachen. Da sie sich auch nicht mit Süßigkeiten bestechen ließ, beschloss ich, mir eine neue Workstation zu leisten. Und da ich vom Service der Firma X ohnehin die Nase voll hatte, wechselte ich zu Firma Y.

Ich ahnte „irgendwie, dass diese alles mit Arbeit verbunden war, zumal ich auch noch ein Softwareprodukt wechseln wollte (oder musste, weil die Gewährleistung auf das alte Produkt nunmehr ablief).

Allerdings hatte ich nicht bedacht, mit wie vielen Problemen ich konfrontiert wurde - von den Verbindungsleitungen bis zur Änderung von Windows-Einstellungen. „Leicht zu konfigurieren“ sind offenbar nur Computer, bei denen alle peripheren Komponenten bestenfalls zwei bis drei Jahre alt sind.

Nun also bin ich mit teils neuen, teils alten Produkten wieder online, und ich versuche, euch wieder Nachdenkliches und Unterhaltsames zu servieren. Denn ich bin ja immer noch derselbe - oder dasselbe, nämlich Sehpferd - und dies seit 20 Jahren.

SAMSUNG nach dem Update

Für den Samsung GX-MB540TL gibt es eine neue Software-Version.Einige Stunden später und mit etwas Mühe habe ich nun das neue Update von Samsung aufgespielt.

Das geht so:

1. Software von der Webseite laden.
2. Auf USB-Stick ziehen.
3. Internet-Verbidung WLAN trennen.
4. USB-Stick in das Samsung-Gerät stecken.
5. Programm findet kein Update.
6. Auf Menü gehen und Update auf USB ändern.
7. Gerät findet USB-Programm.
8. Gerät installiert USB-Programm, geht recht schnell.
9. USB-Stick entfernt.
10. Beim Neustart erstmal das alte Problem: Bezahlsender mit dämlichem Spruch.
11. Verbindungsdaten WLAN wurden (wie erwartet) vom Update gelöscht.
12. WLAN neu konfiguriert.
13. Wie immer funktioniert die Rückkehr auf den zuletzt aufgerufenen Sender, sobald ich nur kurz ausschalte.
14. Eigenartigerweise wurden manche Sender nun gefunden (ZDF, nicht HD), die bei mir normalerweise nicht empfangen werden konnten. ZDF HD kann ich ohnehin nicht empfangen, was allerdings daran liegt, dass Altenburg in einem DVB-T2-Funkloch liegt.
15. Internet-Sender kommen etwas träge, nach Neustart aber deutlich besser.
16. Mal sehen, ob sich das alte Problem (Gewählt wird immer der erste Privatsender) gelöst hat – kann ich aber erst sagen, nachdem ein Tag vergangen ist.

Fehlt noch Kommentar der Ehefrau: „Wie soll denn jemand mit solch einem Gerät zurechtkommen?

Ja, das sollte vielleicht mal jemand SAMSUNG fragen.

Neues von Samsung – hakelige Updates

Für den Samsung GX-MB540TL gibt es – oh Wunder – eine neue Software-Version. Nachdem bisher alles Software-Versionen das Gerät in der Handhabung verschlechtert haben, nun ja … wagen wir dennoch ein Update?
Der Unfug beginnt ... ein Softwareproblem, ein Programmfehler, oder einfach eine Schlamperei?
Das Update erweist sich als nicht funktionstüchtig. SAMSUNG kommt wieder mit den üblichen Albernheiten:

Ein Softwareupdate ist verfügbar. Zum Aktualisieren der Software verbinden Sie den Receiver mit dem Internet mittels eines Ethernetkabels oder laden Sie die Software von der Produktseite auf der SAMSUNG-Webseite.


Der Blödsinn liegt im Ethernetkabel. Ich bin per WLAN mit dem Internet verbunden, nicht per Ethernetkabel. Und wenn ich diese Verbindung trenne, muss ich den Receiver erfahrungsgemäß wieder neu konfigurieren (recht hakelig). Und per WLAN bekommt man anschließend einen schwarzen Bildschirm. Zudem ging dies schon einmal völlig schief: Nach dem Update zeigte SAMSUNG Unsinns-Meldungen, die ganz offensichtlich von seinem Partner Freenet TV stammen. Das Problem liegt dann daran, dass SAMSUNG nicht auf den letzten gewählten Sender zurückfällt, sondern auf den ersten verfügbaren Freenet-Sender.
Die Unsinns-Meldung - die Software sucht zuerst den ersten verfügbaren Freenet-Sender

Ob ich ein Update wage? Bisher war SAMSUNG nicht einmal in der Lage, eine befriedigende Antwort darauf zu finden, warum die bisherigen Softwareversionen Fehler hatten und welche Probleme nun behoben sind.