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Feindbild SUV

Wenn Grüne, die Deutsche Umwelthilfe und die Edel-Kolumnisten der Presse einmal einer Meinung sind, dann ist es Zeit, mal kräftig dagegenzuhalten. Gemeint ist der SUV. Und dieser SUV ist weder ein Panzer noch das, was der Name eigentlich sagt: ein „Sport Utility Vehicle“. Der heutige SUV, von einigen Exemplaren abgesehen, ist auch weder „Geländewagen für die Stadt“ noch ist er ein „sportliches Fahrzeug“.

Meiner jedenfalls nicht. Ich habe ihn gekauft, damit ich nicht ins Auto fallen muss, sondern einsteigen kann – und damit ich etwas mehr Überblick über die Verkehrssituation habe als in einem Kleinwagen.

Wer ihn als „Panzer“ bezeichnet, hat ein Rad ab. Wenn jemand mit einem superschnellen, wahrhaftig sinnlosen Sportwagen oder einem unverständlicherweise übermotorisierten Kleinwagen in eine Menschenmenge fahren sollte, ist der Schaden vermutlich größer, als es bei einem der behäbigen, ganz normalen SUVfel der Fall ist. Meiner ist im Übrigen weder ein Diesel, noch bullig, noch hat er Vierradantrieb - und eine Panzerung hat er auch nicht.

Grüne Politiker – macht mal halblang. Deutsche Umwelthilfe – macht euch nicht zum Kasper von Ideologen. Ein ganz ordinärer SUV ist nichts als ein Auto, in dem man etwas höher sitzt als üblich. Und ein Idiot am Steuer ist ein Idiot am Steuer, egal was er fährt. Und Herzinfarkte beim Autofahren kommen wirklich vor – bei Fahrern jeder Art von Automobil.

Also: Schluss mit der Volksverhetzung, die sich gegen angebliche oder tatsächliche SUV-Fahrer richtet. „klimaschädliche Stadtpanzer“ zu sagen wird vom Recht der freien Meinungsäußerung gedeckt – wie jede andere Dummheit auch. Aber ab und an ist es wirklich gut, mal das Maul zu halten. Automobile in Städten sind eine potenzielle Gefahr – alle, vom LKW mit Hänger über den BUS im ÖPNV, den Sportflitzer und den SUV bis zum Kleinwagen. Das ist die Wahrheit – der Rest ist eine scheinheilige, populistische oder ideologieverseuchte Debatte.

Rehe auf Fanø

Reh auf der Insel Fanø, Dänemark
Haben ihr schon einmal ein wild lebendes Reh aus nächster Nähe gesehen? Ein Ferienhausvermieter will es wissen (Zitat):

Sie kommen gar nicht darum herum, Rehe zu sehen, wenn Sie auf Fanø in einem Ferienhaus wohnen.


Und genau so ist es.

Fledermausalarm

Was fliegt denn da?
Ein Treppenhaus, die Nacht und ein paar sichtlich konfuse Fledermäuse – sie hielten Mensch und Hund die halbe Nacht wach.

An sich sind die Tiere völlig harmlos, und sie verschwinden im Schein der ersten Dämmerung sofort wieder durch die offenen Fenster.

Geisterhafte Erscheinung,als die Fledermaus dicht an der Kamera vorbei fliegt.
Aber zuvor haben sie eben randaliert. Und waren (natürlich) viel zu schnell für scharfe Bilder von der Infrarot-Kamera.

Wie sich bloggende Damen nennen

Dieser Artikel handelt davon, wie sich bloggende Damen nennen - oder jedenfalls einmal nannten. Dabei war das Wort „Miss“ sehr beliebt, weil es zu Wortspielen anregte.

Einstmals gab es in Österreich eine Bloggerin namens „Miss Understood“, die ziemlich berühmt wurde - auf Deutsch etwa „Miss Verstanden“. Beide Namen kamen in Blogs und Kolumnen häufiger vor, sodass ich am „Erstgeburtsrecht“ der Wienerin zweifle.

Der Witz an all diesen Namen ist ja, dass sie immer doppeldeutig sind. Besonders lustig finde ich:

Miss Behagen
Miss Erfolg
Miss Geschick
Miss Gelaunt
Miss Gunst
Miss Vergnügen

und

Miss Verstehen.


Wobei ich kaum jemanden zugetraut hätte, sich „Miss Gunst“ zu nennen – gibt es aber trotzdem.

Die Idee mit der Doppelbedeutung von Miss als „Fräulein“ und dem Wortteil „Miss-“ für „fehlerhaft“ beziehungsweise „schlecht“ (un-) hat diese Wortspiele ausgelöst.

Fehlt eigentlich nur noch „Miss Fallen“ – der Name ist nicht nur zweideutig, sonder noch weitaus vieldeutiger.