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Das Design

Zwar können fast alle Webseiten auf Handys, Tablets und konventionellen PC-Bildschirmen ausgerufen werden – doch das hübsche Design, dass man sich für das World Wide Web ausgedacht hat, sieht auf jedem Handy Scheiße aus.

Dagegen hilft so gut wie gar nichts. Die Informationen kommen auf dem Smartphone untereinander, mit viel „Luft“ dazwischen, und das Design des Blogs ist beim Teufel. Jammerschade, doch ein großer Teil der Web-Begucker interessiert sich sowieso nicht für das, was links und rechts, oben und unten auf unseren Blogs steht.

Und so geht es mir: Ich würde ja ein schickeres Design wählen, wenn es denn einen Sinn hätte. Doch mittlerweile kommen auch bei mir bereits gegen ein Drittel aller Anfragen per Handy. Ob sich’s da noch lohnt, am Design zu arbeiten?

Ich sage mal: nein, sehr wahrscheinlich nicht.

Übrigens benutze ich Serendipity als Blog-Software.

Sehpferd – das etwas andere Magazin mit Sinn

Dieses Magazin hat einen neuen Namen: Statt „sehpferd all in one“ greife ich auf den früheren Namen zurück und nenne die Seite „Sehpferd“ nun

Ein sinniges Meinungsmagazin


Es folgt damit „Sehpferds Sinnigen Seiten“, die ich längst aufgegeben hatte.

In der heutigen Presselandschaft fehlen Blogger als Gegengewicht. Unabhängige Meinungen sind rar geworden – die Presse verbreitet überwiegend Kolumnen, die sich elitär-konservativ geben, andererseits aber solche, die mehr oder weniger linkslastig sind.

Kultur und Wissenschaft muss kritischer beleuchtet werden
Sinninges lesen - bei SEHPFERD
Soweit die Politik – noch erbarmungsloser freilich schlägt die Kulturkritik zu, die im Kern nur die konservativen Pseudo-Eliten bedient. Dazu gehören nicht nur Bücher, Filme und Musikdarbietungen, sondern auch die Wissenschaft. Die vorgeblichen Kultureliten in den Redaktionen reden die Forschungsergebnisse ihrer Schwestern und Brüder im Geiste schön, ohne auch nur die Grundlagen zu überprüfen. Der Bodensatz dieser Branche sind dann die Produkttester, die für sich ein ebensolches Maß an Ernsthaftigkeit und Objektivität in Anspruch nehmen – beides aber sehr selten liefern.

Herumferkeln mit Waren und Dienstleistungen

Drittens – nicht zu vergessen, die kommerziellen Dienstleistungen und Waren, die unkritisch präsentiert werden – vor allem Internet, weniger in der Tagespresse. Vielen Lesern ist es heute schon nicht mehr möglich, online zwischen der reißerischen Werbung und dem redaktionellen Teil zu unterscheiden. Hier sind viele Blogger leider unter den "Bösen Buben und Mägdelein" - zumal, wenn sie sich selbst "Influencer" nennen.

Soziale Netzwerke - warum die großen Haufen stinken

Vergaß ich die sogenannten „Sozialen Netzwerke“, auf die immer ein Auge der heutigen Redakteure schielt? Ich sollte sie nennen, denn ein großer Teil der Flöhe, die man Lesern, Hörern und Sehern heute ins Fell setzt, wird hier vorgebrütet. Auf diese Weise können nicht nur Politiker, sondern eben auch Radikalinskis jeder Couleur darauf hoffen, dass die Presse das ihr Thema aufgreift. Hauptsache, viele Menschen sind der gleichen „Meinung“.

Fresst Scheiße – Millionen Fliegen können nicht irren? Nein, nicht ganz. Viele Meldungen aus der Kultur, der Wissenschaft und aus den sozialen Medien enthalten einen wahren Kern – aber er wird nicht dadurch wahrer oder falscher, dass sich Millionen von Fliegen darauf stürzen.

Und damit haben wir den Punkt: Wenn der Mob des Internets mal ein Thema zwischen den Zähnen hat, dann fällt es schwer, die Sache wenigstens mal von mehreren Seiten anzusehen. Und – ganz nebenbei – dann gibt es noch ein paar Dummköpfe, die in den hirnlosen Massen „Schwarmintelligenz“ vermuten.

Nun gut - es gibt SEHPFERD

Ein Sinniges Meinungsmagazin tut not. Eines, das liberal, aber nicht beliebig ist, eines, das den Pseudo-Eliten Paroli bietet und das auch dem „ganz gewöhnlichen“ Bürger einen Nutzen verspricht. SEHPFERDs SINNIGES MEINUNSGMAGAZIN eben. Und möglichst viele andere auch. Denn ein SEHPFERD ist nicht genug.

Hinweis für Leser(innen)

Oh - wenn du bis hierher gelesen hast - ich motze nicht nur. Du kannst mit mir reden, diskutieren oder mir einfach widersprechen. Ein Leben ohne Widersprüche wäre öde. Und ich kann eine Menge mehr tun, als nur etwas zu beklagen. Frage mich einfach.

Ein selbstbestimmtes Leben führen

Ich weiß nicht, was eine Bloggerkollegin dazu veranlasste, über „Fünf Dinge, die ich nicht mehr machen würde, um anderen zu gefallen“ zu schreiben. Aber es berührte mich, und deshalb will ich es aufgreifen.

Zitat:

Das Leben wird oft komplizierter, wenn man sich verändert – wenn man nicht mehr nach der Nase anderer Menschen läuft …Doch viel wichtiger ist eigentlich glücklich zu sein und das kann man nicht, wenn man sich verbiegen lässt und immer anderen nach dem Mund redet.


In Ihrem Blog verfasste sie zu den fünf Dingen einen eindringlichen Text. Steht sie damit allein? Auf keinen Fall. Hier meine Sichtweise.

Erwartungen

Es gibt Lebenszeiten und Lebensbereiche, in denen man nicht umhin kann, den Erwartungen anderer zu entsprechen. Wichtig erscheint mir, frühzeitige Verfahren anzuwenden und Meinungen zu vertreten, die nicht allen gefallen. Es wird immer Menschen geben, die dich für „meschugge“ oder „pervers“ halten, wenn du auch nur andeutest, dass es ein „Andersdenken“ gibt. Ignoriere sie. Du bist nicht auf der Welt, um allen anderen zu gefallen.

Selbstwert

Der „Selbstwert“ ist ein ebenso wichtiger wie oft missbrauchter Begriff. Er bedeutet nicht, seinen Wert aufzuputzen wie einen Christbaum, sondern ihn zu erkennen und weise einzusetzen – und ihn auch einmal vergessen zu können.

Perfektion

Passt eigentlich nicht so recht zu einem Menschenleben. Und ich sag das Gleiche wie fast alle klugen Menschen (siehe Quelle): “ Du musst nicht perfekt sein. Nur, wenn es wirklich darauf ankommt, solltest du alles geben, was dir möglich ist.“ Manchmal reicht allerdings auch weniger. Das beste Prinzip besteht darin, mit einem möglichst geringen Einsatz den größtmöglichen Erfolg zu erzielen. Man sagt dazu auch „Hebelprinzip“

Was andere von dir denken

Es kommt darauf an, ob du drauf angewiesen bist, was andere von dir denken. Ferner ist wichtig, was deine Kunden, Klienten oder andere Geldgeber von dir denken. Ansonsten gilt: Die Leute reden sowieso von dir –also kannst du fast alles tun, was du willst. Ein Teil findet es gut, einem Teil ist es schnuppe, und ein Teil regt sich darüber auf. Na und? Ein Tipp noch: Aus der Sicht der Psychologie gibt es ein „Selbstbild“ und ein „Fremdbild“, und normalerweise warnen Therapeuten davor, wenn das eine sich vom andren unterscheidet. Wenn das eine vom anderen abweicht, heißt das aber nicht automatisch, dass dein Selbstbild „falsch“ ist. Es ist nur anders.

Sich beweisen

Seine Kernkompetenz sollte man wirklich ständig unter Beweis stellen können. Alles andere muss man nicht beweisen, posten oder präsentieren. Es gibt viel zu viele Menschen, die vom Wissen unbeleckt sind und anstelle ihrer Kennerschaft lieber eine Meinung auf den Lippen führen. Es ist das gute Recht jedes Menschen, eine Meinung zu vertreten. Da heißt aber nicht, dass diese Meinung wirklich bedeutsam ist.

Fazit

An seinem Selbstbild festzuhalten, selbst, wenn es andere nicht teilen, ist nichts für Feiglinge. Die Möglichkeit des Andersseins erfordert Mut und Konsequenz. Ich halte es da mit Fritz Perls: „Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr mich gerne hättet.“

Wieder sind SPAM-Glücksritter unterwegs

Diesmal sind es fragwürdige Gestalten, die E-Mail versenden. Es geht dabei um eine Software Namens „CryptoCode“, und behauptet wird, dass es in der TV-Show "Höhle der Löwen" vorgestellt wurde. Versprochen wird von den Scammern – wie schon so oft zuvor – das man „mehr als 2000 Euro pro Woche“ verdienen kann.

Die Behauptung ist frei erfunden, wie zahllose Medien inzwischen berichtet haben. Was die Betrüger aber nicht daran hindert, immer wieder Menschen zu finden, die auf den versprochenen „schnellen Gewinn“ hereinfallen.

Watson, lernen Sie Deutsch!

Mit Amors Feile kann man sicher die Liebe zurechtfeilen, aber erst, wenn Amors Pfeil getroffen hat. Und wenn man ihn dann „zum Spieß umdreht“, dann geht der „Feil“ vielleicht nach hinten los.

Ach, wo wir das gelesen haben? Diesen Text wagt WATSON seinen deutschen Lesern vorzusetzen:

Doch man kann Amors Feil auch zum Spieß umdrehen und sich so richtig köstlich über Pärchen und ihre vermeintlichen #CoupleGoals aufregen – gerade jetzt, wo der Valentinstag immer näher rückt! Denn mal ganz im Ernst, es gibt nicht etwa umsonst ähnlich viele Memes übers "zufriedene Alleinsein", wie zum Thema "glücklich zu zweit", fragt nur mal bei Jodel oder Instagram nach.


Wer bei Watson „über uns“ liest, findet dort genügend Redakteure, die eigentlich der deutschen Sprache mächtig sein müssten, und laut Impressum ist das Nachrichtenunternehmen sogar in Deutschland (Berlin) angesiedelt.

Watson, lernen Sie Deutsch!