Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung
"Vom Vorschlag eines Partners bis zur Beziehung" ist eine Betrachtung, die versucht, mehr Licht in den undurchdringlichen Djungel der Partersuche zu bringen - online wie offline.
1. Teil – warum ein „Match“ selten eines ist
Wenn in der englischen Sprache jemand ein „Match“ für dich ist, dann „passt es gut zu dir“. Sogar der Duden hat es übernommen: „Matching“ ist demnach ein „Zuordnungs- und Auswahlverfahren bei der Partnervermittlung“.
Die Frage ist also: Wer könnte zu jemandem passen – und da müssten wir eigentlich bei den Kriterien beginnen, also den Zahlen, Fakten und Werten, die dabei zugrunde gelegt werden. Doch gibt es überhaupt eine Antwort darauf?
Diese Frage beschäftigt Menschen seit mindestens einem Jahrhundert intensiv. Ob Heiratsmakler, Eheinstitute, Partnervermittler, Single-Börsen oder Einzelpersonen: Jeder hat darauf eine mehr oder weniger zufriedenstellende Antwort - aber keine ist allgmeingültig. Was wir wirklich kennen, ist die Reihenfolge:
1. Jemand wird auf eine Person aufmerksam.
2. Er bekundet ein Interesse an ihr.
3. Das Intreresse wird zum (inneren) Verlangen.
4. Beide einigen sich auf ein Treffen, um zu überprüfen, ob sie ein Paar werden könnten.
Was ist denn nun ein „Match“?
Niemand weiß, was wirklich ein „Match“ zwischen zwei Personen ist. Ein Teil der Ratsuchenden vertraut auf Esoterik, Astrologie und andere Formen des Volksaberglaubens. Wer nach Fakten sucht, beginnt zunächst mit den Basisdaten wie Alter, Wohnort, Bildung und Herkunft. Einige fahnden nach Werten, Geschmack, Liebhabereien oder anderen Präferenzen – dabei begeben sie sich bereits auf das Glatteis der Spekulationen. Die Psychologie bringt seit einiger Zeit die „Persönlichkeitsmerkmale“ mit ein, die ebenfalls auf schwachen Füßen stehen.
Ein Geheimnis wird enthüllt - wie ein Trick zu "passenden" Partnern führt
Ich verrate mal eine einfache Weisheit: Am einfachsten ist es, jemandem zu sagen: „Du, da interessiert sich jemand für dich“. Ähnliche Verfahren werden bei den „Empfehlungen“ von „passenden Personen“ genutzt. Und letztlich gibt es noch den Barnum-Effekt – er deckt das weiteste Spektrum von Eigenschaften ab, in dem sich etwa 80 Prozent aller Menschen wiederfinden.
Eine sehr bekannte Dating-App unterscheidet zwischen Anfragen (nach rechts wischen) und Matches. Demnach existiert bereits ein „Match“, wenn die fragende und die angefragte Person miteinander „chatten“ wollen.
Eine Beziehung anzubahnen ist wie ein Geschäft anzubahnen
In der Regel hat diese Stufe zwischen Kontaktaufnahme und Gesprächsbereitschaft überhaupt keinen Namen. Der Vorgang selbst lässt sich am besten mit einem Bewerber vergleichen, der zu einem Gespräch eingeladen wird. Wer schon mal in der Situation war, der weiß natürlich genau, dass es nicht immer zu einem Job führt. Vergleichbar ist es auch mit einem Handelsvertreter, der zum ersten Mal einen neuen Kunden besucht.
Wie immer wir ein „Match“ definierten – es ist ein Vorschlag zur Kontaktaufnahme - und auf keinen Fall mehr. Das gilt auch, wenn beide daran glauben, dass es „passen könnte“.
Nachdem wir dies geklärt haben, können wir an die Frage gehen: Aus wie vielen Kontakten entstehen eigentlich „echte“ Begegnungen? Und wie viele Begegnungen in der Realität führen zu einer Beziehung, die länger als drei Monate hält?
Dazu gibt es tatsächlich einige Zahlen - aber auch viele eher unrealsitische Zahlenspiele.
Fazit des ersten Teils - sogenannte "Matches" sind gar keine
Vorerst können wir dies festzustellen (und zwar absolut verbindlich):
Der Grund für eine Partnersuche ist das Interesse an einer Partnerin oder einem Partner. Dabei werden wir auf jemanden aufmerksam, und wir versuchen, sein Interesse zu wecken. Dieser Vorgang funktioniert nicht nur in der Alltagsrealität, sondern auch im virtuellen Bereich des Online-Datings.
1. Teil – warum ein „Match“ selten eines ist
Wenn in der englischen Sprache jemand ein „Match“ für dich ist, dann „passt es gut zu dir“. Sogar der Duden hat es übernommen: „Matching“ ist demnach ein „Zuordnungs- und Auswahlverfahren bei der Partnervermittlung“.
Die Frage ist also: Wer könnte zu jemandem passen – und da müssten wir eigentlich bei den Kriterien beginnen, also den Zahlen, Fakten und Werten, die dabei zugrunde gelegt werden. Doch gibt es überhaupt eine Antwort darauf?
Diese Frage beschäftigt Menschen seit mindestens einem Jahrhundert intensiv. Ob Heiratsmakler, Eheinstitute, Partnervermittler, Single-Börsen oder Einzelpersonen: Jeder hat darauf eine mehr oder weniger zufriedenstellende Antwort - aber keine ist allgmeingültig. Was wir wirklich kennen, ist die Reihenfolge:
1. Jemand wird auf eine Person aufmerksam.
2. Er bekundet ein Interesse an ihr.
3. Das Intreresse wird zum (inneren) Verlangen.
4. Beide einigen sich auf ein Treffen, um zu überprüfen, ob sie ein Paar werden könnten.
Was ist denn nun ein „Match“?
Niemand weiß, was wirklich ein „Match“ zwischen zwei Personen ist. Ein Teil der Ratsuchenden vertraut auf Esoterik, Astrologie und andere Formen des Volksaberglaubens. Wer nach Fakten sucht, beginnt zunächst mit den Basisdaten wie Alter, Wohnort, Bildung und Herkunft. Einige fahnden nach Werten, Geschmack, Liebhabereien oder anderen Präferenzen – dabei begeben sie sich bereits auf das Glatteis der Spekulationen. Die Psychologie bringt seit einiger Zeit die „Persönlichkeitsmerkmale“ mit ein, die ebenfalls auf schwachen Füßen stehen.
Ein Geheimnis wird enthüllt - wie ein Trick zu "passenden" Partnern führt
Ich verrate mal eine einfache Weisheit: Am einfachsten ist es, jemandem zu sagen: „Du, da interessiert sich jemand für dich“. Ähnliche Verfahren werden bei den „Empfehlungen“ von „passenden Personen“ genutzt. Und letztlich gibt es noch den Barnum-Effekt – er deckt das weiteste Spektrum von Eigenschaften ab, in dem sich etwa 80 Prozent aller Menschen wiederfinden.
Eine sehr bekannte Dating-App unterscheidet zwischen Anfragen (nach rechts wischen) und Matches. Demnach existiert bereits ein „Match“, wenn die fragende und die angefragte Person miteinander „chatten“ wollen.
Eine Beziehung anzubahnen ist wie ein Geschäft anzubahnen
In der Regel hat diese Stufe zwischen Kontaktaufnahme und Gesprächsbereitschaft überhaupt keinen Namen. Der Vorgang selbst lässt sich am besten mit einem Bewerber vergleichen, der zu einem Gespräch eingeladen wird. Wer schon mal in der Situation war, der weiß natürlich genau, dass es nicht immer zu einem Job führt. Vergleichbar ist es auch mit einem Handelsvertreter, der zum ersten Mal einen neuen Kunden besucht.
Wie immer wir ein „Match“ definierten – es ist ein Vorschlag zur Kontaktaufnahme - und auf keinen Fall mehr. Das gilt auch, wenn beide daran glauben, dass es „passen könnte“.
Nachdem wir dies geklärt haben, können wir an die Frage gehen: Aus wie vielen Kontakten entstehen eigentlich „echte“ Begegnungen? Und wie viele Begegnungen in der Realität führen zu einer Beziehung, die länger als drei Monate hält?
Dazu gibt es tatsächlich einige Zahlen - aber auch viele eher unrealsitische Zahlenspiele.
Fazit des ersten Teils - sogenannte "Matches" sind gar keine
Vorerst können wir dies festzustellen (und zwar absolut verbindlich):
Der Grund für eine Partnersuche ist das Interesse an einer Partnerin oder einem Partner. Dabei werden wir auf jemanden aufmerksam, und wir versuchen, sein Interesse zu wecken. Dieser Vorgang funktioniert nicht nur in der Alltagsrealität, sondern auch im virtuellen Bereich des Online-Datings.
1. Das Match als Vorschlag.
Findet ein Computerprogramm oder eine Person, dass zwei Menschen zusammenpassen, dann teilt sie den Personen mit, dass sie gut zusammenpassen. Bei Computerprogrammen wird dazu oft eine Prozentzahl angegeben. Da die Anbieter mit „Geheimformeln“ arbeiten, können die Ergebnisse nicht objektiv überprüft werden.
2. Das Match als Einverständnis zum Chat.
Diese Variante sagt aus, dass zwei Personen sich aufgrund einer Anfrage (Rechts-Wisch) entschlossen haben, zunächst miteinander zu sprechen („Chatten“). Die Ernsthaftigkeit dieser Absicht ist umstritten, und schon die Statistik sagt, dass viele dieser „beidseitigen Zustimmungen“ im Sande verlaufen.
3. Das Match als empfundene Übereinstimmung.
Hat ein Paar sich getroffen und hat es „gefunkt“, so stellt sich oft ein Gefühl der „Übereinstimmung“ ein, das aber noch nicht stabil genug für den Alltag ist.
4. Das Match als alltagstaugliche Übereinstimmung.
Nach einigen Wochen, maximal nach drei Monaten, stellt sich die Frage, ob beide im Alltag so weit übereinstimmen, dass sie zusammenbleiben wollen. Dann sagt man, dass es zwischen beiden „wirklich passt.“
5. Die vollständige Übereinstimmung (absolutes Match)
Es gibt zwischen zwei Menschen, keine „absolute“ Übereinstimmung. Immer bleibt ein Rest, der neu verhandelt werden muss oder der unter den Begriff „Toleranz“ fällt.
Der zweite Teil wurde jetzt veröffentlicht - der dritte (und letzte)M Teil ist noch in Arbeit - der Autor kämpft sich noch durch den Datenjungel.
Der Artikel wurde zuletzt ergänzt am 20.01.2025 durch sehpferd-team.
Findet ein Computerprogramm oder eine Person, dass zwei Menschen zusammenpassen, dann teilt sie den Personen mit, dass sie gut zusammenpassen. Bei Computerprogrammen wird dazu oft eine Prozentzahl angegeben. Da die Anbieter mit „Geheimformeln“ arbeiten, können die Ergebnisse nicht objektiv überprüft werden.
2. Das Match als Einverständnis zum Chat.
Diese Variante sagt aus, dass zwei Personen sich aufgrund einer Anfrage (Rechts-Wisch) entschlossen haben, zunächst miteinander zu sprechen („Chatten“). Die Ernsthaftigkeit dieser Absicht ist umstritten, und schon die Statistik sagt, dass viele dieser „beidseitigen Zustimmungen“ im Sande verlaufen.
3. Das Match als empfundene Übereinstimmung.
Hat ein Paar sich getroffen und hat es „gefunkt“, so stellt sich oft ein Gefühl der „Übereinstimmung“ ein, das aber noch nicht stabil genug für den Alltag ist.
4. Das Match als alltagstaugliche Übereinstimmung.
Nach einigen Wochen, maximal nach drei Monaten, stellt sich die Frage, ob beide im Alltag so weit übereinstimmen, dass sie zusammenbleiben wollen. Dann sagt man, dass es zwischen beiden „wirklich passt.“
5. Die vollständige Übereinstimmung (absolutes Match)
Es gibt zwischen zwei Menschen, keine „absolute“ Übereinstimmung. Immer bleibt ein Rest, der neu verhandelt werden muss oder der unter den Begriff „Toleranz“ fällt.
Der zweite Teil wurde jetzt veröffentlicht - der dritte (und letzte)M Teil ist noch in Arbeit - der Autor kämpft sich noch durch den Datenjungel.
Der Artikel wurde zuletzt ergänzt am 20.01.2025 durch sehpferd-team.

Comments
Display comments as Linear | Threaded