Muss sich alles „rechnen“? Nein, aber Kultur ist vor allem Schule
Dieser Tage wurde ich aufgescheucht: Sollte meine Meinung von „Geben und Nehmen“ völlig falsch sein?
Grund war ein Artikel in meiner Tageszeitung. Der Kolumnist fragte danach, ob es richtig sie, dass sich heute alles „rechnen muss“. Damit waren allerdings staatlich geförderte kulturelle Projekte gemeint.
Ich habe einen Moment nachgedacht.
Mir fiel dabei ein, wie viele Geber es im privaten Bereich gibt, die niemals danach fragen, ob sich etwas „rechnet“ oder nicht. Ihnen stehen weitaus mehr „Nehmer“ gegenüber, die als selbstverständlich ansehen, dass der Staat über unendliche Mittel verfügt, alle ihre Bedürfnisse zu erfüllen.
Es wäre ganz gut, wenn wir die Ansprüche alle etwas herunterschrauben würden. Es besteht ja kein Zweifel, dass wir Kultur benötigen. Doch wenn wir schon von „Kultur“ reden, dann bitte nicht in erster Linie von Luxuskultur. Wie wäre es beispielsweise, in erster Linie in Bildung zu investieren? Vor allem in Naturwissenschaften – aber auch darin, unsere Jugend bei der eigenen Lebensführung zu unterstützen.
Müssten wir nicht alles daran setzen, unser Land nach vorne zu bringen? Und was könnte dazu nützlicher sein als „kluge Menschen“ hervorzubringen, die später als Geber auftreten?
Theoretisch würde dem wohl jeder zustimmen. Doch wer ist in der Lage, dies praktisch umzusetzen? Kaum noch jemand?
Grund war ein Artikel in meiner Tageszeitung. Der Kolumnist fragte danach, ob es richtig sie, dass sich heute alles „rechnen muss“. Damit waren allerdings staatlich geförderte kulturelle Projekte gemeint.
Ich habe einen Moment nachgedacht.
Mir fiel dabei ein, wie viele Geber es im privaten Bereich gibt, die niemals danach fragen, ob sich etwas „rechnet“ oder nicht. Ihnen stehen weitaus mehr „Nehmer“ gegenüber, die als selbstverständlich ansehen, dass der Staat über unendliche Mittel verfügt, alle ihre Bedürfnisse zu erfüllen.
Es wäre ganz gut, wenn wir die Ansprüche alle etwas herunterschrauben würden. Es besteht ja kein Zweifel, dass wir Kultur benötigen. Doch wenn wir schon von „Kultur“ reden, dann bitte nicht in erster Linie von Luxuskultur. Wie wäre es beispielsweise, in erster Linie in Bildung zu investieren? Vor allem in Naturwissenschaften – aber auch darin, unsere Jugend bei der eigenen Lebensführung zu unterstützen.
Müssten wir nicht alles daran setzen, unser Land nach vorne zu bringen? Und was könnte dazu nützlicher sein als „kluge Menschen“ hervorzubringen, die später als Geber auftreten?
Theoretisch würde dem wohl jeder zustimmen. Doch wer ist in der Lage, dies praktisch umzusetzen? Kaum noch jemand?
