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Einfach Weisheiten zu Problemen

Probleme entstehen, wenn man keine Lösungen mehr hat.


Dieser erste Satz hat eine wirklich umwerfende Logik. Er ist unzweifelhaft richtig, denn jede organisationsfähige Einheit (Lebewesen, Familien, Büroorganisationen, Fabriken) erkennt Probleme daran, keine Lösungen mehr zu haben. Dennoch wird dieser Satz angefeindet, weil er zu sachlich und zu folgerichtig ist. Viele Menschen neigen dazu, bei logischen Folgerungen auf irrationale Tendenzen auszuweichen, weil sie dadurch die Verantwortung ablegen können.

Wer Lösungen für potenzielle Probleme bevorratet, hat sehr wahrscheinlich weniger Probleme, als jemand, der dies vergisst.


Das ist sehr schwierig, wenn die Situation, aus der das Problem entstanden ist, als bekannt vorausgesetzt wurde. Und insofern scheint der zweite Satz für die meisten Menschen unsinnig zu sein. Er ist aber sinnvoll, wenn die Faktoren kalkulierbar waren und eine Analyse möglicher Probleme vorausging.

Wortwechsler

Ich bin nicht nur Gebhard Roese, ich bin auch „WORTWECHSLER“. Und Wortwechsler heißt: Ich schreibe Texte um. Wenn ihr schon einmal eine Software verwendet hat, die angeblich Texte umschreibt, dann habt ihr wahrscheinlich bemerkt, dass nur einzelne Wörter ersetzt werden, aber eure Worte stehen bleiben, wie sie waren. Ihr legt dann sozusagen „Plagiate der eigenen Worte“ an.

Ein professioneller „Umschreiber“ geht ganz anders vor. Er versucht zunächst, den Sinn deiner Sätze zu erfassen. Dann beginnt er eine Art „Puzzle“, um die Sätze neu zu gestalten. Das ist ziemlich aufwendig und kostet deshalb etwas mehr als ihr sonst bei einem „Umschreibeservice“ bezahlen würdet.

Wortwechsler – jeder kann etwas umschreiben lassen

Einen Text neu zu schreiben, umzuschreiben, „aufzuhübschen“ oder auch nur den Stil zu wechseln, kann eine recht anstrengende und wenig erfreuliche Aufgabe sein. Vor allem, wenn Texte ähnlichen Inhalts für mehrere Medien benötigt werden, und zwar zwar so, dass er sich vom ersten Beitrag völlig unterscheidet.

Erweiterungen und Änderungen für dich

Ich kann deine Texte erweitern oder kürzen, sie im Stil völlig verändern und an eine andere Zielgruppe anpassen. Dabei kann es sich um Blogbeiträge oder Kurzgeschichten handeln. Sollte dein Projekt sehr umfangreich sein, bitte ich zuvor um eine Anfrage. Ich erarbeite deine neuen Texte nicht „am Fließband“ und benötige daher etwas mehr Zeit als andere Autoren.

Service für Einwanderer – Webpräsenz mit Inhalt füllen

Viele Kleinunternehmer, die nach Deutschland eingewandert sind, sprechen hervorragendes Deutsch, trauen sich aber nicht, einen Text für Ihre Web-Präsenz zu schreiben. Wenn es auf dich zutrifft: gib mir vor, was du schreiben willst – und ich schreibe es dir so um, dass alles professionell wirkt.

Kauderwelsch ins Deutsche übersetzen

Ob Soziologen- oder Computerchinesisch, das wie Deutsch klingt, aber mit der deutschen Sprache nichts gemeinsam hat – WORTWECHSLER bearbeitet es. Auch maschinenübersetzte Texte, die völlig unverständlich oder widersinnig erscheinen, werden von mir aufgedröselt und in gutes Deutsch gewandelt.

Hilfe für Autorinnen und Autoren

Jeder von euch hat irgendwann das, was wir eine „Schreibhemmung“ nennen. Da ist eine Passage, die dir schlicht nicht aus der Feder fließen will oder die dir irgendwie peinlich ist. Wenn du um Worte ringst: Frag mich. Ich nicht nur WORTWECHSLER, sondern auch IDEENGEBER.

Es gibt sie noch, die Missen

Vor Jahren habe ich einige Male über Damen geschrieben, die sich zu „Missen“ küren lassen wollten. Inzwischen haben mich die Missen und Misters nicht mehr die Bohne interessiert.

Doch dieser Tage rauschte die Wahl (dank der Regionalzeitung) wieder an mir vorbei. Siegerin wurde allerdings nicht die Thüringerin Natali Greko, sondern die Stuttgarterin Nadine Berneis. Die Leipzigerin Anastasia Aksak belegte immerhin Platz drei. So wurde auch der Osten bedacht.

Das Lustigste für mich ist der immer wieder auf den Markt geworfene Satz:

Vorstellungsrunden in Bademode werde es künftig nicht mehr geben. Sie passten nicht mehr in die Zeit.


In „Bademoden“ waren die Damen natürlich dennoch zu sehen – dafür gab es ein extra Foto-Shooting. Aber Hauptsache, sie haben nicht „in Bademoden“ auf der Bühne gestanden.

There’s no business like show business. Und wer sich zur Schau stellt, der stellt sich eben zur Schau. Alles andere ist aufgesetzte Wohlanständigkeit, die aus dem Zeitgeist hervorgeht.

Der Tausendste

Sehpferd - Nummer 1.000
In diesem Artikel wird wenig mehr stehen, als dass es der Tausendste veröffentlichte Artikel in diesem Blog ist, der am 1. September 2016 begründet wurde. Mein erster Artikel im neuen Blog stellte das vor, was ihr hier lesen könnt: „Tacheles“- ungeschminkte, oft überspitzte Wahrheiten. Genau das war meine Absicht, und genau das führe ich fort.

Zum Thema „Tacheles“ erschienen dann auch tatsächlich 275 Artikel, also mehr als ein Viertel. Auf die Demokratie entfielen 140 Artikel, auf Persönliches und Dinge zum Anschauen 112 und auf die Kritik an Hotlines und dem mangelhaften Service der Hersteller und Verkäufer 117 Artikel – nur, um ein paar Hausnummern zu nennen.

Schön wäre gewesen, wenn ich von euch etwas mehr Aufmerksamkeit gegeben hätte – sei es Kritik oder Lob. Vor einigen Tagen habe ich dieses Magazin umbenannt, weil sich im Laufe der ersten Jahre herausgestellt hat, dass „Sehpferd all in One“ erstens nicht ganz stimmt, weil „Sehpferd“ mehr ist, als das, was hier geschieben steht. Und insofern passt „Ein sinniges Meinungsmagazin“ eben besser.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Viele nehmen an, dass ich aufgrund der vielen kritischen Worte nicht fähig bin, zu loben. Das ist ein Irrtum, denn ich lobe gerne, wenn etwas wirklich gut gelungen ist.

Wissenschaftler leben nicht im kritikfreien Raum

Ach Gott, Agathe, die Puppe kotzt. Da habe ich doch in einem Zeitungsartikel den Kommentar einen dieser wichtigtuerischen „Twitterer“ gelesen, der schreibt;

Lieber Markus #Lanz, so einseitig und voreingenommen behandelt man keine Wissenschaftler. Haben Sie das nötig?


Das greife ich gerne auf – denn „Wissenschaftler“ – übrigens war ein Arzt gemeint - leben nicht in einem kritikfreien Raum. Zumal, wenn sie sich in die Diskussionen um Diesel-Automobile einmischen.

Eher ist das Gegenteil der Fall: Wir müssen „Wissenschaftler“ wesentlich kritischer unter die Lupe nehmen und nicht fragen: „Was verkünden Sie?“, sondern fragen: „Auf welchen Grundlagen oder im Namen welcher Interessengruppen sprechen sie?“

Und Markus Lanz tat das einzig Richtige: Er fragte beharrlich nach, so, wie es sich für guten Journalismus gehört. Diese Frage war garantiert berechtigt:

Sie sind Lungenfacharzt, Sie müssten doch an jedem Partikel weniger deutlich mehr interessiert sein, als umgekehrt.


Erstaunlich, dass dieser Satz eines Journalisten manche Deutsche mehr erregt als die lapidare Abwiegelung des Arztes.

Und deshalb nochmals: Wissenschaftler sind keine Kindergartenkinder, mit denen Journalisten „zurückhaltend“ umgehen müssen, sondern gestandene Männer dun Frauen, die man mit ihren Irrtümern und Ungenauigkeiten konfrontieren muss. Und wenn es sein muss, eben auch knallhart.

Zitate: Nach und aus dem MERKUR.