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Warum ich nicht mit jedem und jeder zusammenarbeite

Zum vorausgegangenen Artikel über „kostenloses Schreiben“ weiß ich noch eine Anekdote. Als ich noch auf FACEBOOK war (ja, wirklich, da war ich mal) habe ich angeboten, etwas kostenlos zu schreiben, vorausgesetzt, dass die Seite nicht ausschließlich kommerziellen Zwecken dient.

Sofort erhielt ich einen „Auftrag“ (also nicht etwa eine Bitte) mir ein Blog anzusehen und dort etwas zu schreiben.

Die Seite war durch und durch reißerisch aufgemacht und nicht als kommerziell.

Als ich mich daraufhin weigerte, wurde ich scharf angegriffen.

Auf der andere Seite habe ich einmal einen Fotografen über XING gesucht, dem ich ausdrücklich kein Honorar in Aussicht gestellt habe, wenn er mir die Erlaubnis erteilt, ein oder zwei Bilder für einen Artikel über das Flirtverhalten zu veröffentlichen. Ich bot an, seinen Namen zu erwähnen (oder sein Buch, oder etwas in der Art).

Sofort fiel die gesamte Community über mich her, wie ich es wagen könnte, eine Leistung kostenlos zu „verlangen“. So in der Art von „Bittest du den Bäcker auch, dass er dir ein Brot umsonst gibt, wenn du ihn auf deinem Blog erwähnst?“

So – nun wisst ihr, warum ich immer etwas distanziert bin, wenn Leute versuchen, mich auszubeuten oder brotlose Dummbacken ihre Berufsehre verloren sehen, wenn sie etwas im Austausch geben sollen.

Und – tatsächlich kann ich auch „kommerziell“. Aber das basiert dann auf klaren Vereinbarungen – einer nimmt, der andere gibt.

Sehpferd sieht es - Sehpferd schreibt darüber

Sehpferd sieht es
Wenn Sehpferd etwas wirklich Interessantes sieht, was ihm gefällt, dann schreibt es auch darüber. Ohne dass ihr in den Geldsack greifen müsst.

Es kann ja sein, dass DU und ICH gemeinsame Interessen haben, etwas gemeinsam gerne sehen oder unsere Blogs sich mit ähnlichen Themen beschäftigen. Oder dass du etwas produzierst, was so unheimlich genial ist, dass es auch SEHPFERD lieben könnte.

Und dann heißt es: Sehpferd sieht es – und Sehpferd schreibt darüber. Und die Dinge, die dem Sehpferd wirklich gefallen – na, über die schreibt es auch positiv.

Frag nicht, was es kostet. Frag dich, was du anbieten kannst. Und NEIN, ich nehme keine „verdeckte Werbung“ aka Advertorials. Ich weiß, dass es viele „Influencer“ trotzdem tun.

Ich denke immer so: Wenn mir dein Produkt, dein Buch, deine Idee oder deine Dienstleistung gefällt, oder wenn etwas davon so interessant ist, dass es auch mich begeistert, dann ist alles OK.

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