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Weihnachtsreise

Viele Kilometer zum Ziel gefahren.
Schrecklich genächtigt.
Mit der Familie gefrühstückt.
Small Talk ohne Ende.
Mit der Familie zu Abend gegessen.
15 Minuten in einer stehenden S-Bahn verharrt.
Ein schöne Revue besucht.
Beim Inder gegessen.
Erneut schrecklich genächtigt.
Erneut mit der Familie gefrühstückt.
Viele Kilometer zurückgefahren.

Weihnachten unbeschadet überstanden

An dem, was wir den „ersten Weihnachtsfeiertag“ nennen, hat mir jemand „Frohe Weihnachten“ gewünscht, was mich sichtlich überrascht hat. Warum sollte mir ein Fremder „Frohe Weihnachten“ wünschen? Erst nach und nach fiel mir ein: „Ah, so will es die Tradition“. Dann haben mir noch ein paar Leute „Frohe Weihnachten“ gewünscht. Ich nehme das so hin. Sollen sie doch, wenn es ihnen Freude bereitet.

Was mag das Besondere an Weihnachten sein?

Ich denke, es ist ganz hübsch, einen Lichterbaum in der Wohnung zu haben.

Weihnachtsbaum und Kultur

Diese Woche haben wir uns einen Weihnachtsbaum gekauft, und heute wird er aufgestellt. Ich habe diese Tradition von meinen Eltern übernommen und immer wieder belebt, wenn ich in mich in einer Beziehung geborgen gefühlt habe.

Es ist wirklich ein Weihnachtsbaum, und aus meiner bescheidenen Sicht ist ein Weihnachtsbaum ein Lichterbaum. In jedem Fall ist es kein Christbaum. Die Verbindung von Christus und Baum lässt sich ohnehin nicht herstellen. Das Einzige, was mit rund um den „Christbaum“ einfällt, ist die Redensart: „Du hast wohl nicht alle auf dem Christbaum“, gleichbedeutend mit „Du hast wohl nicht alle Tassen im Schrank“.

Übrigens ist heute Wintersonnenwende. Diese an sich wundervollen Feiertag haben einstmals die Nazis für sich okkupiert, und seither mag ihn niemand mehr feiern. Aber in Wahrheit liegen uns die Kulturen der Germanen (Wintersonnenwende), Skandinavier (Jul) und Römer (Sol) näher als die vom Katholizismus übernommenen und deutlich veränderten Einflüsse aus dem Orient.

Nun gut, sie sollen alle leben und feiern, was sie für richtig halten.