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Versagt die Schule an den Anforderungen der Zukunft?

Ich las gerade dies (Zitat):

Arbeitsmarktforscher haben mit Blick auf den bevorstehenden Einzug von Computern und Internet in Fabrikhallen einen flächendeckenden Informatikunterricht an deutschen Schulen gefordert.


Ich wundere mich, dass es dazu eines Anstoßes aus der Wirtschaft bedarf. Und ich amüsiere mich ein klein wenig über das Wort „bevorstehende“. Wenn es unsere demnächst eingeschulten Kids mal geschafft haben, die Schule zu verlassen, sind zwischen 10 und 13 Jahre vergangen. Und eigentlich ist das „Bevorstehende“ heute schon Realität. Und solange sollen wir weiter „muddeln“?

Unser Leben basiert auf Naturwissenschaften und deren Abstraktionen. Und das soziale Leben fußt weitgehend auf Ökonomie.

Und die Schule, besonders das Gymnasium? Hinkt allem hinterher … es ist nicht Informatik allein. Es ist das Denken in klaren logischen Zusammenhängen jenseits von Weltanschauungen. So begreifen wir auch Kultur, Ökonomie und Sozialwesen schneller. Und so können wir sogar die Psychologie begreifen und das herausfiltern, was logisch und sinnvoll daran ist. Sicher können wir versuchen, die Ideale der Bildung des 19. Jahrhunderts zu heiligen. Doch damit nützen wir kaum noch jemandem.

Das jedenfalls ist meine Meinung. Sie dürfen widersprechen.

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