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Arm und Reich

Ein ortsansässiger Händler bietet in einer Zeitungsbeilage einen Fernseher für 9.000 Euro an. Lese ich darüber hinweg? Im Grunde sollte ich. Jeder muss schließlich selbst wissen, wohin er sein Geld verschleudert.

Doch dieser Fernseher lässt sich nicht nur für 9.000 Euro erwerben, sondern auch in „36 Monatsraten zu je 250 Euro“ bezahlen.

Dieser Tag lese ich auch, wie viele Haushalte überschuldet sind. Der Hauptgrund: Ratenzahlungen. Und ich höre von überall Klagten, dass die Einkommen „gerade mal so“ hinreichen und bereits Nachzahlungen bei den Mietnebenkosten zu Katastrophen führen.

Irgendwie passt das mit dem Ratenkauf eines 9000-Euro-Fernsehers nicht zusammen.

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