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Samstags gehört Vati mir - frisch aufgebacken

Die SPD hat ein neues Thema: Sie pestet gegen Samstags-, Sonntags und Feiertagsarbeit. Angeblich habe diese Arbeit in den letzten Jahren „ein Ausmaß angenommen, das ein Umdenken dringend notwendig macht.“

Der liebe Herr Walter-Borjans hat ein wirklich märchenhaftes Verständnis von seiner Klientel. Ach, die Arbeiterschaft – „Samstags gehört Vati mir“ war 1956, und damals ging es um die die 40-Stunden-Woche.

Und wen betrifft es heute? Ich lese verblüfft (Zitat):

An mindestens einem Sonn- oder Feiertag im Monat waren 8,5 Millionen Menschen im Dienst. Viele der Betroffenen sind Selbstständige sowie Verkäufer, Pfleger, Kellner, Hotelangestellte oder Paketboten.

Aha. Ich denke mal, der größere Teil von ihnen wusste davon, bevor er diesen Dienst ausübte – außer vielleicht Paketboten. Und viele andere nehmen sich statt des Sonntags mal lieber einen Tag in der Woche frei, sammeln einen zusätzlichen Urlaubstag an oder versuchen dem Sonntagsfrust zu entfliehen, wenn sie Single sind.

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