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Nuhr, die Kanzlerin und die Jugend

Der Mann ist Satiriker, und erfreulicherweise kein Sozi-Unterstützer und wohlhabender Kapitalismuskritiker, wie so viele andere. Und er darf auf der Bühne sagen, was er denkt.

Was Nuhr nicht begreift, ist: Es muss eine neue, Erfolg versprechende Bewegung geben, die weder „rechts“ noch „links“ ist. Die Umwelt mag nur ein Vehikel sein, um die Massen der Jugend zu begeistern. Wer sie jedoch ignoriert, der verkennt, dass Veränderungen nicht „von selbst kommen“. Es sind Menschen, die sie schaffen.

In diesem Zusammenhang fällt mir auch die überhebliche Bemerkung der Kanzlerin ein, die ich hier mal zitieren darf:

(in Thunbergs Rede) … in der aus meiner Sicht nicht ausreichend zum Ausdruck kam, in welcher Weise Technologie, Innovation gerade im Energiebereich, aber auch im Energieeinsparbereich uns Möglichkeiten eröffnet, die Ziele zu erreichen.


Mit solchen Totschlagargumenten haben schon unsere Gymnasiallehrer gearbeitet: Man macht die Jugend mundtot, indem man sie auffordert, Alternativen zu nennen - das nannte man damals „konstruktive Kritik“. Aber das konnte die Jugend gar nicht leisten, und das wussten diese verdammten Schulmeister damals natürlich recht gut.

Also Vorsicht: Bitte die Jugend nicht unterschätzen, das kann zu fatalen Entwicklungen führen.

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