Skip to content
Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Igel taucht auf

Der Igel - plötzlich war er da ...
Plötzlich ist ein Igel im Garten, obgleich der Garten von recht hohen Mauern umgeben ist.

Was tat er da? Offensichtlich fraß er Schnecken - jedenfalls sind keine mehr da.

Foto mit meinem IQOO.

Tacheles, gerichtet an die konservativen Verhinderer

Ob ihr es nun wollt oder nicht, Werteunion, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und wer immer sonst gerade ultra-konservative „Lobbyarbeit“ betreibt - niemand wir den Lauf der Welt hindern können.

Und der heißt:

- Die Wirtschaft war in den vergangenen Jahren nicht mehr in der Lage, sich selbst zu regulieren.

- Neue Wirtschaftszweige werden nötig sein, um die notwendigen ökologischen und ökonomischen Veränderungen zu begegnen. Dazu benötigen die Unternehmer in Deutschland Fantasie, Ideenreichtum und Kapital. Wenn sie alle „weiter so“ machen, verpassen sie die Zukunft.

- Die „alten Werte“ kommen nicht wieder. Vor allem, weil sie für die heutige Gesellschaftsordnung völlig unbrauchbar sind.

- Es gibt keine „Rückkehr“ zur „guten alten Zeit“ - nur der Blick nach vorne zum Wohle aller kann Menschen noch begeistern.

- Die neuste Krise zeigt, dass wir alle, besonders aber die Wirtschaft, auf Veränderungen wesentlich schneller und flexibler reagieren müssen.

- Und schließlich: Die Wirtschaft muss sich wirklich verantwortlich für das Wohlergehen der arbeitenden Menschen fühlen. Einige Unternehmen tun das bereits. Andere allerdings ignorieren diese Verantwortung.

Wer jetzt gegen Änderungen polemisiert, wird später die bitteren Früchte ernten. Und vermutlich werden dann alle anderen dafür verantwortlich gemacht - nur diejenigen nicht, die eine Reformblockade erreichen wollen.

Nicht nur die konservativen Extremisten, auch die anderen Abgeordneten der CDU/CSU, und sicher auch der FDP sollte dies bedenken.

Näheres im SPIEGEL.

Arme Deutsche können nicht mehr fliegen

Die Antwort finden wir in einer Aussage von Armin Laschet, der demnächst hofft, Bundeskanzler zu werden. Arm (oder jedenfalls „Geringverdiener“) ist also jemand, der bisher „nach Mallorca“ fliegen konnte - aber bald nicht mehr. Es geht um einen „Billigflug“, versteht sich, den es nicht mehr „spottbillig“ gibt, wenn die Klimapolitik ihn verteuert, sondern nur noch billig. Ohne Flug gibt es eben kein Mallorca - ist ja eine Insel. Und ein Sommerurlaub ohne Mallorca ist kein Urlaub - so habe ich das jedenfalls verstanden.

Apropos Billigflüge: Das sind häufig Flüge, vor denen sich die Menschen in der Bruthitze einer Halle die Beine in den Leib stehen, wie das liebe Vieh. Das ist, wie jeder weiß, der Ähnliches schon einmal getan hat, eine Zumutung.

Nachdem ich dies nun weiß, muss ich Armut wohl anders ansehen. Oder an Herrn Laschet und dem zukünftigen Kurs der CDU/CSU zweifeln. Auch, wenn der Herr Laschet in der Gunst der Wähler gerade wieder steigt.