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Meilensteine setzen - auch politisch

Eine der wichtigsten Aufgaben im Leben eines erfahrenen Bloggers besteht darin, Meilensteine zu setzen. Und seit etwa 2018 bin ich damit beschäftigt, nicht nur neue Ziele zu verfolgen, sondern auch die Weichen neu zu stellen.

Sehpferd als Blogger versteht sich stets als politisch. Das gilt für das Zusammenleben der Menschen wie für die politische Großwetterlage in Deutschland, Europa und der Welt. Und weil auch Kultur und Wissenschaft als politisch verstanden werden kann, zähle ich sie gerne zu meinen Kompetenzen, soweit ich sie verstehe.

Bei Scheuklappen hilft auch der Professorentitel nichts

Ich bezweifle, ob jemand, der nie von der Schule weggekommen ist, der sich nie von einer Heimat entfernt hat oder der immer in einem einzigen sozialen Milieu gelebt hat, einen entsprechenden Weitblick hat. Dabei erkenne ich an, dass es ein kleiner Prozentsatz der Menschheit besser kann als ich. Auf der anderen Seite gehören zu jenen, die nie die Schule verlassen haben, auch Professoren. Unter jenen, die nie woanders als in der „Heimat“ gelebt haben, gibt es durchaus weltoffen Menschen, aber dennoch schließen die meisten von dem Marktflecken, den sie kennen, auf die ganze Welt. Und sicherlich: Einige von denen, die niemals ihr soziales Milieu verlassen konnten, trifft keine Schuld daran. Aber die meine ich gar nicht – sondern diejenigen, die hochnäsig geboren wurden, an Arroganz dazugelernt haben und heute die lästigen Pseudo-Eliten bilden.

Gegen Populisten und Rückwärtsorientierung

Es gibt gute Gründe, SEHPFERD zu lesen, denn die Meilensteine sind klar: konsequent gegen alle Populisten von Links und Rechts. „Links“ ist nicht wertvoller als „Rechts“ – beide Gruppen arbeiten mit Populismus und ohrgängigen Sprüchen und beide sind rückwärtsorientiert. So etwas berauchen wir nicht – nicht in Deutschland und nicht in Europa. Soweit die Politik der Extremisten.

Liberal sein als Lebenseinstellung

Liberal zu sein ist bei mir eine Lebenseinstellung, keine Parteizugehörigkeit. Jede Partei mag zeigen, wie liberal sie ist, und sowohl CDU, SPD wie auch Grüne haben liberale Mitglieder. Diese drei Parteien sind aber nicht mehr gleichwertig: Nur die Grünen haben es geschafft, sich neu aufzustellen. Die CDU hinkt der Entwicklung hinterher, die SPD über sich darin, sich selbst zu zerstören. Keine guten Voraussetzungen für die Demokratie.

Manchmal bin ich wütend über die Auswüchse der Marktwirtschaft, etwa dann, wenn traditionelle Wohngebiete durch geldgeile Immobilienhaie zerstört werden. Aber wenn ich sehe, dass ein einziger Mann den gesamten Welthandel zerstören kann und dieser auch noch „demokratisch legitimiert“ ist, dann vertraue ich eher auf die Vernunft der Wirtschaft als auf die der Politik.

Der Wahrheit die Ehre geben

Jeder Journalist (und vor allem jeder Blogger) ist im Grunde genommen nur der Wahrheit verpflichtet. Ich bin mir bewusst, dass Blogger davon oftmals abweichen. Aber Blogs sind – und dies ergibt sich aus ihrer Geschichte – Meinungs-Magazine und keine Tageszeitungen. Ma kann dies heute darin sehen, dass auch Tageszeitungen ihre Kolumnen oft als „Blogs“ abhängen. Merkwürdig, dass niemand drauf hinweist, wie oft Journalisten einfach das tun, was sehr bequem für sie ist: Materialien, die ihnen angedient werden, kritiklos zu übernehmen – und das gilt vor allem für die Wissenschaften. Es ist hart, die Wahrheit auszufiltern und damit wahre oder wenigstens differenzierte Informationen zu verbreiten. Manche Redaktionen machen sich nicht einmal Gedanken darüber – sie schreiben ihren Leserinnen und Lesern nach dem Mund, um Auflage zumachen.

Die Meilensteine dürften damit klar sein: Für die Freiheit, für die Wahrheit, für differenziertes Denken, und gegen jede Form von Dummheit.

Deutschland braucht Einheit – und große Parteien

Deutschland als Land der Egoisten, Nörgler und Miesmacher? Einzelpersonen, Gruppen und Parteien, die keinerlei Verantwortung für Staat und Gesellschaft übernehmen wollen, sondern nur das eigene Licht glänzen lassen wollen?

Leute, wie blöd seid ihr eigentlich? Deutschland lebt von seinem geistigen und wirtschaftlichen Potenzial, von Facharbeitern, Technikern, Ingenieuren, IT-Experten und Naturwissenschaftlern. Und auf keinen Fall von den Wadenbeißern, die ständig etwas zu nörgeln haben an Staat und Gesellschaft.

Etwas ändern: ja - aber nur bei stabilem Kurs

Ja – wir können etwas ändern. Und ja, wir müssen etwas ändern. Aber wir werden gar nichts ändern, wenn wir keine stabile, konsequente Regierung haben. Mögen uns auch Merkel, Seehofer und Schulz inzwischen zum Hals heraushängen, sie haben wenigstens eines; den Mut, zu regieren – jenseits des Nörglertums. Damit dieses Land wirtschaftlich stark bleibt, denn nur aus der wirtschaftlichen Gesundheit Deutschlands heraus kann überhaupt ein “Verbesserungsprojekt“ angegangen werden.

FDP - eine Partei, die Deutschland in dieser Form nicht benötigt

Was andere Parteien betrifft, so halte ich die FDP für erledigt. Sie hat mich persönlich enttäuscht, und ich bin nicht der Einzige. Die gegenwärtige Führungsspitze hatte ihre Chance, hat sie verspielt und mault nun rechtfertigend herum – das ist genau das, was wir in Deutschland nicht benötigen.

Linkspartei - die Linke am Rande der Spaltung

Die Linkspartei ist auf dem besten Wege, in sich zu zersetzen. In der Provinz merkt man dies eher als im Bund, doch jüngste Äußerungen von Frau Wagenknecht deuten darauf hin, dass man in der Spaltung eine Chance sieht. Auch diese Partei hat sich überlebt. Forderungen nach einem höheren Mindestlohn und eine höhere Vermögenssteuer werden keinesfalls, wie Frau Wagenknecht meint, von „Mehrheiten in der Bevölkerung“ geteilt.

Grüne - fahlgrün mit ungeeigneten Persönlichkeiten

Die Grünen erneuern ihre alten Fehler: Sie setzen farblose Persönlichkeiten, in wichtigen Funktionen ein – und niemand weiß so recht, ob sie keine anderen haben oder ob sie charismatische Persönlichkeiten fürchten.

Rechts - keine Konzepte sind keine Konzepte

Und die Rechtsaußen? Niemand weiß, was sie wirklich wollen, und überall fehlen die Konzepte. Eigentlich dürfte dies niemanden wundern, denn die Rechtspartei, die sich überheblich „AfD“, wird von den sogenannten „Unzufriedenen“ getragen – allerdings eigentlich von Quertreibern und Einfältigen aller Couleur. Ein bisschen altkonservativ, ein bisschen deutschnational, ein bisschen extremistisch und gelegentlich sektiererisch? Nein, darauf könnten wir wir wirklich verzichten.

Einheit, um Einigkeit, Recht udn Freiheit zu verteidigen

Deutschland braucht Einheit, um Einigkeit und Recht und Freiheit zu erhalten. Und eine durchsetzungsstarke Regierung, die sich alleine den Wählern verpflichtet fühlt – und nicht den Parteisoldaten.