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Testergebnisse – Laborergebnisse und Antennen-Voodoo?

Seit ich eine Antenne aufgrund eines Tests der „Stiftung Warentest“ (1) gekauft habe, die nicht optimale funktionierte, frage ich mich immer wieder, was Tests eigentlich wert sind, wenn sie unter Laborbedingungen stattfinden. Und ja, Stiftung Warentest, ich glaube, dass ihr objektiv seid. Und dennoch: Warum versagt ein teures Produkt, das im Test die Note „sehr gut“ bekam, ein einem Empfangsgebiet, das als schwierig bekannt ist, während eine spottbillige und zudem wesentlich leichter zu montierende Antenne grandiose Ergebnisse lieferte?

Nachträglich ist man schlauer

Ich habe inzwischen gelernt, dass Stabantennen aufgrund ihrer Konstruktion bestenfalls in Gebieten eingesetzt werden können, in den die Signalqualität ohnehin hoch ist. Und ich habe erfahren, dass auch die Konstruktionsprinzipien der flächigen Antennen sehr simpel sind. Was letztlich auch bedeutet: Bauchige oder ausladende Geräte sind auf gar keinen Fall nötig, und der Verstärker muss keinesfalls in die Antenne integriert werden – er kann auch außerhalb stehen, was die Montage wesentlich vereinfacht.

Voodoo, Designzuschlag oder Flexibilität?

Müssen wir bei den Spitzen (Preis) Fabrikaten da einen Voodoo-Effekt vermuten? Einen Aufpreis für eine verborgene Technologie, die gar nicht existiert? Denn soviel ist sicher: Die paar Drähte, die die eigentliche Antenne ausmachen, sind spottbillig – und kein Verstärker dieser Erde kann mehr aus dem Signal herausholen, als von diesen Drähtchen aufgefangen wird. Und also frage ich mich: Wieso baut man beides in eine elegant aussehende Kiste, sodass alles klobig und schwer montierbar wird? Die „Kisten“ wiegen immerhin von 200 bis über 600 Gramm – im Grunde ein totaler Blödsinn, so schwere Geräte herzustellen und zu vertreiben. Und wo die Aufstellung kritisch ist, ist jede leichte Antenne einfacher zu montieren als jedes der schweren und klobigen Stand- oder Hängegeräte.

Testergebnisse nur unter Laborbedingungen erreichbar?

Ähnliche Ergebnisse bei anderen Geräten und anderen Testern sind mir durchaus geläufig: Erst neulich erwarb ich nach einer Testempfehlung einen sehr teuren USB-WLAN-Adapter für Microsoft-Betriebssysteme. Er soll eine ultimative WiFi-Leistung bieten – aber ach, er war keinesfalls besser als mein ständiger Begleiter von TP-Link. Ich will das Gerät nicht nennen, weil ich kein Test-Equipment habe, sondern nur einen Praxistest durchführen konnte, bei dem Verpixelungen im Bild von HD-Fernseh-Übertragungen auftraten. Was ich sagen will, ist dies: Test von Empfängern (egal welche) beruhen auf Laborergebnissen, nicht auf Praxisergebnissen. Insofern können Sie auf Tests eben nicht bauen – nur erproben hilft.

(1) Heft Februar 2017

High Performance WiFi Bridge

Funktion gewährleistet - bei dem Preis können Sie sich selbst überzeugen

Wer im Internet nach Wandlern von wifi auf LAN oder meinetwegen von WLAN auf Ethernet sucht, kann sich die Augen rot gucken. Da werden immer wieder USB-Dongles angeboten, die in diesem Fall natürlich gar nichts nützen. Denn wenn ich keinen USB-Anschluss habe oder dieser dummerweise nicht wirklich zugänglich ist, dann bleibt nur eines - den Ethernet-Anschluss verwenden.

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Dieser Wandler, die High Performance WiFi Bridge von Vonets funktioniert tatsächlich. Natürlich ist sie nicht (was manchmal bemängelt wird) "Plug and Play", sondern die Bridge muss auf die WLAN-Verbindung hin konfiguriert werden, für die sie verwendet werden soll. Wer nicht erwartet, dass alles per "Zaubertasten" funktioniert, und wer die englischsprachige Anleitung ansieht, der wird schnell feststellen: Ach, wirklich einfach. Ich selbst habe den Fehler gemacht, zuerst die Schnellanleitung zu lesen. Hätte ich danach gehandelt, so wäre ich wahrscheinlich verzweifelt. Doch habe ich rechtzeitig die Kurve gekriegt.

Ohne Ansehen des Betriebssystems - WiFi (WLAN) für jeden Zweck. l


Ich benutze die Bridge derzeit nicht für SAT > IP, sondern als Zusatz für meinen ebenfalls vorhandenen SAMSUNG DVB - T2 Receiver, der dadurch in einen Smart-Fernseher verwandelt wird. Sie funktioniert dort ganz prächtig, und sie befeuert wahlweise auch einen Mini-PC (Bild) mit Daten. Natürlich würde der ASUS Mini-PC auch mit dem eingebauten WLAN funktionieren. (Ich kann keinen Unterschied erkennen). Als Betriebssystem wird hier Ubuntu (Linux) verwendet. Welches Betriebssystem SAMSUNG verwendet, weiß ich nicht. Aber der Beweis ist erbracht, dass diese Bridge sehr universell einsetzbar ist.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert. Das sensationelle Produkt wurde von mir entdeckt, und ich hatte ehrlich gesagt nicht viel Hoffnung, dass alles so gut funktioniert.