Skip to content

IT - die „norwegische Lösung“ half mal wieder

Meine Abneigung gegen ein bestimmtes Fabrikat von Festnetz- und DECT-Telefonen dürfte bekannt sein. Erst kürzlich habe ich die letzten verbliebenen drei Exemplare artgerecht entsorgt, nachdem ich eine bessere Lösung bei Panasonic gefunden hatte. Nun, zwei sind noch verblieben, und diesmal habe ich sie zu Unrecht bezichtigt, Übeltäter zu sein.

Nach dem Urlaub hatten wir beschlossen, „den Chinesen“ für uns kochen zu lassen, der eigentlich kein Chinese, sondern Vietnamese ist. Also flugs angerufen, über das alte rote Telefon, und - der „Chinese“ hat nichts gehört. Wir auch nicht, und also habe ich mir gedacht: Na ja, dieses Telefon ist schon über 20 Jahre alt, da kann so etwas mal passieren.

Heute nun klingelte das Haustelefon (mein Büro ist nicht auf der gleichen Etage wie meine Wohnung) und ich höre auch nichts.

Zwei Telefone zur gleichen Zeit kaputt? Beide konnten Gespräche empfangen und senden, nur hörte man eben nichts, und das ist ja eigentlich nicht der Sinn eines Telefons. Also Konfiguration geöffnet, beide Telefone neu zugewiesen - und derselbe Mist.

Zum Glück erinnerte ich mich an meine Zeit als IT-Organisator: Wenn gar nichts mehr geht, muss die „Norwegische Lösung“ her: Providerkiste (T-Online) vom Stromnetz nehmen, dann neu starten.

Ei, ei - dann ging’s wieder.

Ein alter Kollege sagte damals: „Das ist ja klar, das hatte sich ein Bit verklemmt.“

IT kann sehr einfach sein, nicht wahr? Wenn sich ein Bit verklemmt, Netzstecker ziehen,