Skip to content

Im Osten Deutschlands sind die Mieten deutlich niedriger

Benachteiligter Osten? Setzt man die Mietkosten mit einem Drittel des in einer Familie verfügbaren Einkommens an, dann ist der Osten vergleichsweise ein paradiesisches Pflaster. In Leipzig beispielsweise liegt die durchschnittliche Vergleichsmiete noch unter 5,50 Euro pro qm – in Stuttgart hingegen bei 10,40. (1)

Inn Baden-Württemberg ist das Wohnen selbst in kleineren Städten im S-Bahn-Umfeld sehr teuer geworden: Die 24T-Einwochnersadt Ditzingen liegt auf Platz 10 im Mietspiegel.

Soweit zur Ost-West-Neiddiskussion und der Realität.

(1) Laut F+B Mietspiegelindex 2019, dem SPIEGEL entnommen. Der Mietspiegelindex betrifft Wohnung mit 65 Quadratmetern in mittlerer Ausstattung und Lage.

Dieseln tut not?

Die Wirtschaft“ hat es sich in der Vergangenheit beim "Diesel" leicht gemacht, und nun, da es um die Gesundheit der Bürger Großstädten München und Stuttgart geht, weint sie Krokodilstränen, falls es zu einem „Dieselverbot“ kommen würde.

Dabei wäre es nun wirklich sinnvoll, wenn im Stadtgebiet München nur noch Lieferfahrzeuge und einige andere, für die Versorgung und die Dienstleistungen, den Nahverkehr und die Rettungsdienste unbedingt nötige Fahrzeuge dieseln dürften. Und wenn der privat genutzte Diesel einige Tag im Jahr in der Garage sehen bleiben muss? Dann bricht die Wirtschaft noch lange nicht zusammen, und auch die „vielen Pendler“ könnten durchaus Wege finden, das Verkehrsmittel zu wechslen.

Doch da gib es Leute, die ganz offensichtlich andere Meinung sind. Sie fühlen sich werde betroffen noch bieten sie Alternativen an, sondern sagen mit bedrohlichem Unterton: (Zitat „WELT“)

Ein Drittel der oberbayerischen und die Hälfte der Münchner Handwerksbetriebe wären in ihrer Existenz bedroht, sagte der Sprecher der Handwerkskammer München und Oberbayern, Jens Christopher Ulrich. Das Dieselverbot wäre «eine Katastrophe».

Für wenn reden diese Leute eigentlich? Natürlich wäre das Dieselverbot eine „Katastrophe“ für die Pkw-Hersteller, die weiter vom Diesel träumen. Aber für viele Handwerker und ortsnahe Lieferdienste gäbe es längst Elektrofahrzeuge. Und den Handwerkern, derzeit bestens beschäftigt und nicht gerad am Hungertuch nagend, wäre zuzumuten, ihre Flotten wenigstens mittelfristig auf Elektrofahrzeuge umzustellen.

Doch was tun sie stattdessen? Lamentieren. Und das ist offenbar etwas, das sie als positiven Beitrag zum Gesundheitsschutz der Bürger ansehen.