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Die nackte Wahrheit über die Partnersuche

Die Wahrheit - die Haut, die Liebe, die Suche nach dem Partner
Ich habe einen besonderen Anlass gewählt, um die nackte Wahrheit über die Partnersuche zu verbreiten – und sie ergab sich jetzt. Sie steht unter dem Motto:

Vermute nichts, glaube niemandem, und überprüfe ständig deine Gefühle.


Während meiner nahezu 20-jährigen Internet-Recherchen habe ich gelernt, dass sich nahezu alle, also Suchende, Experten, Paarberater, Forscher und Dienstleister (Singlebörsen) die Partnersuche so auslegen, dass die Wahrheit jeweils „passend gemacht“ wird. Das heißt: Jeder ist im Besitz irgendeiner Wahrheit, aber sie ist nicht DIE Wahrheit. Es ist eine mehr oder weniger einseitige „Sicht der Dinge“.

Meine Beobachtungen überstreichen keinesfalls nur die 20 Jahre, die ich im Internet recherchiert habe, sondern reichen weit zurück in die Welt der Zeitungsanzeigen aus der Rubrik "Bekanntschaften".

Dieser Tage lege ich nun „mein Manifest“ vor. Es wird sich wie ein Puzzle aus Bausteinen zusammensetzten, aber in sich doch ein Ganzes ergeben. Ich nenne es die „nackte Wahrheit“, weil es sich nicht mit dem Lametta beschäftigt, das sich die Experten und Betreiber umhängen, sondern mit den ehrlichen Bedürfnissen und den verlogenen Ansprüchen der Suchenden.

Ihr dürft gespannt sein. Und ja, ich werde dem einen oder anderen von euch auf die Füße treten müssen. Wer mir nicht in den Finger beißen will, sondern dem Weg folgen, den er euch zeigt – der sollte einen der vielen Artikel in meinen und fremden Medien lesen, die diesen Monat zum Thema erscheinen.

Hier der erste Link zur Liebe Pur.

Wenn Nacktheit den Tod bedeuten kann

Einstmals hatte der Mann bestenfalls eine Verlobte nackt in der Brieftasche

Wenn sich in Deutschland eine Frau nackt fotografieren lässt, Selfies von sich macht und sie an zweifelhafte Personen sendet – dann mag diese Tatsache eine Frau später demütigen. Selbst das wäre allerdings bereits der Beweis dafür, dass öffentliche Nacktheit in Deutschland als Makel angesehen wird - und es sind immer die Spießbürger, die sich dann das Maul fusselig reden.

So weit, so unschön. Niemand will entehrt werden, und keine Frau will als Schlampe durchs Internet getrieben werden. Doch die Psychologin Inam al-Asha aus Jordanien weist darauf hin, dass in der Gesellschaft, in der sie lebt, ein Aktfoto zum Tod führen kann. Sie sagte der BBC:

Und selbst wenn ihr Leben nicht physisch ausgelöscht wird, so ist sie sozial und beruflich erledigt. Die Leute meiden ihre Gesellschaft und am Ende ist sie geächtet und isoliert.


Sicher droht einer Frau, die sich vor der Öffentlichkeit (gewollt oder ungewollt) auszieht oder gar sexy posiert, in Deutschland nicht der Tod. Aber wird sie nicht ebenso verachtet, diffamiert und in die Schmuddelecke gestellt?

Und versuchen nicht allzu viel Frauen, sich damit zu veredeln, dass sie andere Frauen als Schlampen bezeichnen?

Hier schreibt sehpferd - schonungslos liberal.