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Sich verändern – ein schwieriger Fall

Ich lese viele Blogs von Menschen, die in einer eher misslichen Lage sind. Ein Teil von ihnen versucht, nichts zu verändern, sondern nur darüber zu reden, dass „sich“ irgendetwas verändern müsste. Die Umstände, die Anderen – aber auf keinen Fall „man selbst“.

Eine mir bekannte Bloggerin „postet“ seit mehreren Monaten Weisheiten, die durchaus Bestand haben könnten – doch vergaß sie, ihrem eignen Leben eine verbindliche Richtung zu geben. Stattdessen vertraute sie sich diversen „Ratgebern“ an, die sie (ich sage es zurückhaltend) eher weiter an den Rand des Ruins trieben, statt ihr zu helfen. Ein Teil davon bestand zweifellos eher aus „Heilslehrern“ als aus Heiler. Diese Frau begriff nicht, dass sie eine Art „One Thing“ brauchte – ein Ziel, das durch Zuverlässigkeit und einem starken Willen in Etappen erreicht werden kann.

Falsche Gurus und kurze, schmerzfreie Wege

Sehr viele andere Menschen, deren Weg ich verfolgen konnte, griffen nach bereitwillig dargebotenen Strohhalmen und anderen Leerhülsen, nur, um ihr Leben nicht wirklich in Ordnung bringen zu müssen. Das sind dann die bevorzugten Opfer von geschäftstüchtigen falschen Gurus. Ihr Fehler: Sie suchen den kurzen, bequemen, schmerzfreien Weg, statt den langen, beschwerlichen Weg zu gehen, sich selbst zu verändern.

Heute las ich etwas Hilfreiches in einem anderen Blog, das ich sinngemäß wiedergebe. Es klingt zunächst enttäuschend – dafür ist es aber die Wahrheit.

Ein besonderer schwieriger Part im Leben ist zweifellos, das Bedürfnis zu haben, sich zu verändern. Zumal, wenn du glaubst, dass du es tun musst. Und das Problem dabei ist, dass es schrecklich lange dauert, bis du dabei irgendein Resultat feststellst, vor allem mental. Das kann dich wirklich mutlos machen.


Mögliche Hilfe: beobachte, wie du dich veränderst

Ich hoffe, es macht die Bloggerin nicht mutlos. Denn erhebliche Veränderungen in den Lebenszielen und der mentalen Befindlichkeit können lange dauern – manchmal so viel Monate, wie du Lebensjahre zählst. (1)

Ob es sich „lohnt“?

Bitte frag niemals, ob „es“ sich lohnt. Schau, wie du dich veränderst, während du es versuchst. Setze Meilensteine, um deine Ziele zu überprüfen. Und wenn dir die Meilensteine zu weit auseinanderstehen, versuche es mit Babyschritten. Niemand sagt, dass Veränderungen leicht sein werden.