Skip to content

Presse: Erst Begriffe erfinden, denn verallgemeinern

Softbois aus der Schlammgrube "soziale Netzwerke"

Soziale Netzwerke sind eine journalistische Schlammgrube: wer berühmt werden will (und das möglichst schnell) erfindet Begriffe, die dann in Windeseile um die Welt gehen, weil sensationsgeile Journalisten sie begierig aufgreifen.

Frage: Wie bitte ist es um einen Journalismus bestellt, der inzwischen notorisch im Schlamm der sozialen Netzwerke wühlt?

Ihre werde demnächst viel über „Softbois“ lesen. Tretet die Artikel in die Tonne, wo sie hingehören. In Wahrheit stehen hinter den Worterfindern bestimmte Menschen, die selber zu Ruhm und Ansehen kommen wollen – und einer ihrer Tricks besteht darin, Frauen in den Himmel zu heben und Männer in die Hölle zu verdammen. Das kommt insbesondere bei wenig selbstbewussten Frauen an. Und auf sie zielt im Grunde der Großteil der Frauen-Medien.

Sind Frauen wirklich so blöd, wie die Frauen-Presse glaubt?

sehpferd spricht es aus ...
Liebe Frauenzeitschriften,

Ich weiß, dass ihr für Frauen schreibt. Nur schade, dass ihr Frauen für blöd haltet. Das könnte dazu führen, dass Männer, die Frauenzeitschriften lesen, nun glauben könnten, Frauen seien wirklich blöd.

Zum Beispiel so blöd, Artikel über „Datingtrends“ zu glauben. Das Thema ist fast unerschöpflich, denn die Verursacher solcher Meldungen lutschen solange am Daumen, bis ein Trend abfällt.

Und dann schicken sie ihn um die Welt. Der neuste und fieseste Datingtrend ist so ziemlich immer der „aller fieseste“ und er übertrifft die bisherigen Trends an Fiesheit bei Weitem. Es ist egal, welcher es gerade ist – er ist ohnehin nur erfunden, oder wie man sagt: ein Fake.

Inzwischen hat man gerade wieder die Fischer ausgegraben. Früher hat man sie „Dynamitfischer“ genannt – was heißt: sie schmeißen ordentlich Sprengstoff in den Fischteich, in dem die Frauen herumschwimmen, und dann kommen sie heraus und freuen sich, dass sie so begehrt sind. Na ja und dann merken sie: Ei, ei .. das war gar kein echter Interessent, das war jemand, der mit Dynamit fischt, damit ich herauskomme.

Och, und das ist ja so schlimm, nicht? Und wie „frau“ sich da als Opfer fühlt, richtig schrecklich …

Ist es eigentlich schön für euch, liebe Verleger, davon zu leben, Frauen für unmündig und dumm zu verkaufen?

Euer Sehpferd

Sehpferd gibt sich ein neues Motto

Egal, wie das Ergebnis ausfällt - nimm es ohne Furcht hin


Mein altes Motto ist gut, und es wird auch nicht völlig ersetzt:

Nur das Leben ist das Leben, und es findet JETZT satt.


Doch die Zeiten ändern sich. Hinterhältige politische Lügen heißen jetzt „Fake News“, und durch die „kreative Gestaltung“ von „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ ist es möglich geworden, Kunden zu übertölpeln. Das ist ganz normal und fällt vielen Kunden nicht einmal auf.

Doch das Schlimmste sind die „Wölfe“, die Kreide gefressen haben. Oder in Abwandlung von Charles Perrault (1):

Da gibt es welche, die ganz zart, ganz freundlich leise, ohne Böses je zu sagen, gefällig, mild, mit artigem Betragen die Dummen scharf ins Auge fassen.


Um diesen Wölfen und anderen unerträglichen Gestalten zu begegnen, braucht man mehr, als das Leben zu genießen und im JETZT seinen Platz zu suchen. Denn wer den Machern von Fake News und den Prinzessinnen der Marke „Goldzünglein“ entgegentreten will, muss den Mut zur eigenen Meinung haben. Und nicht einmal das reicht. Er muss auch den Journalistenkollegen (und manchmal gar Freunden) auf die Füße treten, die sklavisch nachlabern, was man ihnen als Futter hinwirft.

Das klingt kämpferisch – ist es aber nicht. Es ist ein Plädoyer für die Wahrheit. Und es gibt ein Motto, das gut darauf passt (und das mich und meine Denkweise widerspiegelt):

Unterstelle nichts –
Glaube niemandem -
Überprüfe alles -
… und fürchte dich nicht vor dem Ergebnis.


Es ist absolut ernst gemeint.

Ich hoffe und wünsche, dass mir meine Leser dabei folgen – und besonders meine Noch-nicht-Leser. Ich bin mir bewusst, dass Sie nicht alle damit zurechtkommen, niemandem zu glauben. Aber denken Sie dabei dran, dass „glauben“ vor allem „nichts wissen“ bedeutet.

Und es ist gut, alles infrage zu stellen, was uns als Informationsfraß hingeworfen wird. Denn auch dies gilt, wenngleich es kein Motto ist: Gelegentlich ist es mutiger, das Bekannte zu bezweifeln als das Unbekannte zu erforschen. Und deshalb: Bezweifeln Sie Aussagen, die angeblich plausibel klingen. Fragen Sie danach, wer es zu welchem Anlass gesagt hat. Und vor allem: Fragen Sie nach Daten, Fakten und Beweisen, die über das hinausgehen, was ihnen wie eine Karotte vor die Nase gehalten wird.

Sie haben bis hierher gelesen? Dann haben Sie den ersten Schritt zu einer Veränderung bereits getan.

(1) Aus "Rotkäppchen" (Französisches Original, die Grimms waren Plagiatoren). Allerdings heißt es dort wirklich "die jungen Damen" (les jeunes Demoiselles).

Warum Hexen keine Vorbilder sind

Name für Name ein Beweis für den Irrglauben, den die Kirche verbreitete

Hexen sind keine Vorbilder - sie sind Opfer eines Irrglaubens, der von der katholischen Kirche verbreitet wurde.

Etwas, dass es nie gab, kann kein Vorbild sein. Es gibt keine Hexen und es gab nie welche. Sie sind eine Erfindung der Katholischen Kirche, die aus der Bibel ein paar unsinnige Sätze herauslas und sie dem Volk als bare Münze verkaufte.

Als Vorbild für ein selbstbestimmtes weibliches Leben taugt die historische Hexe kaum. Ihre Betrachtung als „weise Heilerin“, „Ökofrau der Vergangenheit“, „frühe Emanze “entspringt romantischen oder feministischen Wünschen.


Was wir uns immer noch fragen dürfen: Wer, wenn nicht die katholische Kirche, hat diese Frauen, von denen fast 80 Prozent verheiratet waren, überhaupt zu „Hexen“ gemacht?

Randnotiz: Allein in Mecklenburg wurden nahezu 4000 Frauen und Männer der Hexerei bezichtigt. Aus alten Gerichtsakten hat man in Penzlin alle Namen sowie die Urteile aufgelistet.

Zitat: Hexenmuseum Burg Penzlin.

Hinweis: Dem Autor ist klar, dass die Protestanten die Unsitte der Hexenprozesse fortsetzen - aber sie waren nicht die Urheber.

Wer versucht, die Bundestagswahl 2017 zu manipulieren?

Correstive.org und WahlCheck17 informieren vor der Bundestagswahl 2017 über Fake News. Ich habe ich angemeldet, um Ihnen sozusagen aus „erster Hand“ schreiben zu können, wer die Wahl von außen oder innen mit Falschmeldungen zu beeinflussen versucht.