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Dinner Date im ZDF – man speist zusammen

Nicht ist so öde wie ein Dinner-Date, wenn der falsche Mensch am Tisch gegenübersitzt. Doch weder die Jubel-Journalisten noch das ZDF (neo) glauben das. Also wird miteinander gefressen … Pardon: Gespeist, man hat ja Stil.

Die Rede ist von der ZDF-Neo-Serie „Dinner Date“. Das Besondere daran ist, dass man isst. Und der Kritikerin fällt dann auch gleich ein, dass Dating-Apps den falschen Schwerpunkt haben: Wichtig ist, ob er oder sie Dosenerbsen mag. Oder so ähnlich jedenfalls.

Inzwischen wissen wir: Es geht weder um das Fressen noch um die Moral, sondern um etwas, was man beim ZDF offenbar als „Humor“ betrachtet. Und natürlich um die Frage: Wer kriegt ihn/sie am Ende? Und die hat noch allemal Zuschauer dazu gebracht, vor „Bares für Rares“ noch einmal „Seichtes für Voyeure“ einzuschalten.

Ein Kritiker hat gesagt: Solche Sendungen sind so unterhaltsam wie die Teilnehmer. Also kriegen wir vermutlich immer schrecklich „interessante“ Menschen zu sehen, bei denen sorgfältig darauf geachtet wird, dass sie das „Richtige“ sagen, wenn die Kamera läuft.

Gut – das ist nicht neu. Doch diesmal wollte das ZDF ja etwas ganz besonders tun. Das ist – wenn überhaupt – mal so „lala“ gelungen. Und die Protagonisten? Die freuen sich wahrscheinlich, wenn sie mal im Fernsehen waren – um Beziehungen scheint es ihnen nicht zu gehen. Ist ja auch verständlich. Warum sollten sie?

Andere Meinungen? Dann FAZ oder dwdl lesen.