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Das Schreiben

Gelegentlich laust mich der Aff', doch dann und wann küsst mich auch die Muse
Eine der wichtigsten Fragen, die ich mir täglich beantworten muss: Für wen schreibe ich eigentlich, wenn ich für dieses Blog schreibe? Ich würde nicht schreiben, wenn ich nicht die Hoffnung hätte, damit etwas zu bewirken.

Also schreibe ich jeden Tag etwas, das ein klein wenig Sinn hat. Das hoffe ich jedenfalls.

Bild: Unbekannter Fotograf, wahrscheinlich Fotomontage, gegen 1906.

Wer über die Liebe schreibt …

Schillernd und vielfältig - die Liebe
Jeder, der über die Liebe schreibt, sollte wissen, dass er nicht mehr über die Liebe schreibt, sobald er es versucht. In Wahrheit erfassen Sie ein paar Gedanken, eigene oder gestohlene. Sie wälzen sich durch Tand und Flitter, Lügen und Halbwahrheiten. Je lauter das Wort Liebe dabei hinausgeschrien wird, umso mehr handelt es sich um Romantik-Kitsch, Pseudowissen oder Propaganda..

Liebe ist ein Begriffsknäuel. Ein Universalwort für ein Gefühl, das gar keines ist, weil es viele wesentlich zutreffendere Namen hat: Zuneigung, Lust, Sehnsucht, Geilheit, Begierde, Sex. Und manche Aspekte der Liebe haben überhaupt keinen Namen. Sie sind Teil unserer menschlichen Natur, die den Zusammenhalt sichern und Fortpflanzung ermöglichen.

Was Liebe wirklich ist? Das wissen nur Sie selbst – für sich selbst.

Oder Sie lesen sich hier mal ein: 12 x Liebe.

Was gute Beratung und ein Fingerzeig ausmachen kann

Ich habe einen starken, wegweisenden Finger. Wer so einen Finger besitzt, der veranlasst alle Besserwisser, Neider, Fantasten und Falschmünzer, virtuell hereinzubeißen. Das haben inzwischen recht viele Menschen getan – ich kann sie nicht wirklich hassen, aber ich verachte sie. Die vielen hingegen, die ihm gefolgt sind oder darüber wenigstens nachgedacht haben, konnten ihren Weg hingegen zumeist finden.

Bleiben Sie einen Moment, und lesen sie, was ich zu sagen habe.

Ich selbst habe in meiner Jugend auch Fingerzeige gebraucht. Das erst, was Sie wissen müssen: Sie bekommen zu viele falsche Fingerzeige, also müssen Sie wählerisch sein. Die falschen Fingerzeige zeichnen sich entweder dadurch aus, dass der Ratgeber sie probiert hat und sie für ihn funktioniert haben. Oder dadurch, dass sie mit einem hohen Ziel verbunden sind, dass der Berater selber leider nicht erreicht hat. Natürlich benutzen falsche Ratgeber auch Psychologie, Esoterik und Religion, um „Rat“ zu geben – das sind dann die Ratschläge, die zu gar nichts nütze sind.

Der kluge, der weise oder auch nur der ehrliche Ratgeber zeichnet sich dadurch aus, keine eigenen Ziele, Vorstellungen oder Weltanschauungen mit seinem Rat zu verbinden. Er wird sich auf das konzentrieren, was Sie ihn fragen, versuchen, herausfinden, worauf Sie damit hinauswollen und ihnen schließlich den Fingerzeig geben, welche Richtung Sie einschlagen müssen.

Und weil dies alles so ist, habe ich mir deinen Spruch zu eigen gemacht, der selten als Motto genommen wird: „Beiß mir nicht in den Finger – sieh, welchen Weg er dir weist.“ Es ist Satz des Neurologen und Kybernetikers Warren S. McCulloch. (1)

Üblicherweise nimmt ein Erwachsener Rat nur dann an, wenn er erstens nicht weiter weiß und zweitens überzeugt ist, dass ein anderer Erwachsener ihm einen „Weg hinaus“ zeigen kann. Das allerdings gilt nur für Menschen, die ernste Probleme haben und die ehrlich nach Lösungen suchen. Sie folgen dem Finger, gehen den Weg und haben damit möglicherweise Erfolg.

Diejenigen, die versuchen, in den Finger zu beißen, wollen eine Lösung gegen den Berater erkämpfen. Das ist dumm und aussichtslos, kommt aber leider sehr oft vor.

(1) Don’t bite my finger, look in the direction I am pointing

Die hässliche Realität und die Goldgräbermentalität der Singles

Ein besonderes Glücksrittertum wie auch eine Goldgräbermentalität können Sie bei manchen partnersuchenden Singles beobachten. Sie glauben, dass sie – etwas über dem Durchschnitt schön, klug und zukunftssicher – den besten Mann verdienen, der verfügbar ist. Gelegentlich auch die "beste Frau" - aber diesen Fall will ich hier heute nicht behandeln.

„Ich bin eben ein bisschen anspruchsvoll“, sagen sie dann, und dahinter klingt der Satz nach: „ ... und das steht mir auch zu.“

Würden diese Menschen (es handelt sich überwiegend um suchende Frauen) auch nur ein klein wenig nachdenken, logisch überlegen und ihr Verhalten dann anpassen, so würden sie nicht so scheuklappenbehaftet an den Heirats- oder Bekanntschaftsmarkt herangehen. Denn die Mehrheit derer, die sich so hervorheben, ist Durchschnitt. Das ist keine Schande, weil die Mehrheit nun mal Durchschnitt ist.

Ach, Aschenbrödel ... du musst viel zaubern ...

An dieser Stelle kommt nun der Widerspruch der Singles: Aber es gibt doch Frauen, die … na ja, solche wie das Aschenbrödel zum Beispiel, das am Ende doch noch den Prinzen bekommen hat. Gut – die Cinderella hatte es ja vielleicht verdient, aber es ging nicht ohne Zauber. Und der Zauber kostet eben Emotionen, Überwindung und den Einsatz einer Menge „Soft Skills“, bis hin zur Selbstaufgabe. Man könnte dies deutlicher sagen, wenn man die Frösche bemüht, die ja nicht nur geküsste werden wollen, bevor sie sich zur Bindung entschließen. „Erotische Intelligenz“ heißt das angebliche Zauberwort, das noch zur „emotionalen Intelligenz“ dazu kommen muss.

Jeder Anspruch schließt geeignete Personen aus

Fakten wären hilfreicher, nicht wahr? Aber Illusionen sind ja so herrlich – auch wahr. Nur helfen sie nicht, das Problem der Partnersuche zu klären. Da helfen nur harte Fakten, und die lesen sich so: Es gibt rechnerisch für Menschen ohne überzogene „Ansprüche“ deutlich mehr (geeignete) Kandidaten als für solche, die angeblich „anspruchsvoll“ sind. Da helfen schon Spiele mit den Potenzen von zwei. Was bleibt denn von 1024 Kandidaten, wenn ich mehrfach die Hälfte als ungeeignet aussortiere? Ja, erst 512 – noch ganz hübsch. Dann 256, dann 128. Schließlich 64 – so viel Kriterien waren das noch gar nicht, nicht wahr? Na schön, noch ein paar Kriterien mehr, und sie landen bei zwei Personen.

Die Realität ist sehr, sehr hässlich zu Menschen mit Illusionen – wirklich.

Osterangebot

Frohe Ostern den Optimisten
Für nur 50 Euro veröffentliche ich ... keinen Artikel auf diesem Blog oder irgendeinem anderen Blog, der mir gehört.

Auch nicht für 100 Euro und nicht einmal für 250 Euro.

Na, Mund offen?

Ihr habt es erraten – ich bin nicht käuflich. Ich erarbeite mein Honorar mit Texten – das ist ehrlicher.

Nun geht’s nochmals an Staunen: Ich arbeite gerne mit euch zusammen, wenn ihr eure Wirtschaftsinteressen im Zaum halten könnt und wirklich etwas zu sagen habt. Das gilt für dieses Blog und für jedes andere. Und es ist auch möglich, dass ich Produkte oder Dienstleistungen empfehle, die ich selbst verwenden oder genießen durfte.

Ich bin authentisch – und authentisch ist selten geworden. Ich finde schon, dass mich diese Eigenschaft auszeichnet.