Skip to content

Wenn du gewählt werden willst, zeig dich nicht nackt als Maus

Keine Maus ohne Mausnase ...
Wenn du gewählt warden willst, sende deiner Gegenkandidatin kein Foto von dir mit einer Domina. Diese Erfahrung musste jetzt ein britischer Liberaler (Dean Stone) machen, der seiner Gegenkandidatin ein Foto sandte, zu dem er textete: „In Ordnung. Und nun deine Meinung dazu?“

Jedenfalls war die Labour-Frau Siobhan Strode aufs Höchste pikiert, als sie das Foto empfing, und dachte gar nicht daran, ihre Meinung zu äußern.

Das Foto zeigte den Kandidaten in kniender Pose mit nacktem, voluminösem Oberkörper, dazu einer Mausnase und Mausohren. Hinter ihm links steht eine als „Dominatrix“ agierende Person mit verpixeltem Gesicht, die eher einen Spazierstock als einen Rohrstock auf seinen Allerwertesten gerichtet hat.

Der Sinn dieses Manövers blieb mir (wie auch der Presse) allerdings verborgen.

Musik von Merkel und Schulz

Musik von Merkel und Schulz - wer kennt sie?

Nicht alle Merkels heißen Angela, und nicht alle Schulz' heißen (wie hieß der noch mal mit Vornamen, dieser Schulz?) … ach ja, Martin.

Also zu Ihrer Beruhigung – die Genannten singen nicht, spielen nicht und machen machen auch sonst keine Musik.

Andere taten dies schon. Da war zum Beispiel Gustav Adolf Merkel. Der war Kompositeur, orgelte an der Katholischen Hofkirche zu Dresden und komponierte immerhin neun Orgelsonaten. Außerhalb der Orgelmusik kennt ihn so gut wie kein Mensch.

Anders Johann Abraham Peter Schulz. Der ging vor allem in das volkstümliche Liedergut ein – und damit erlangte er Ruhm und ewige Ehren. Denn auch heute noch geht der Mond auf – und ja, das hat er komponiert. „Der Mond ist aufgegangen“ und zu Weihnachten schallt sein zweiter Hit aus allen Dampfradios, Beschallungsanlagen und von den Tannenspitzen: „ihr Kinderlein kommet.“

Wer die Musik der beiden hören will, sollet in Hamburg wohnen. Dort ist die Musik beider in der Hauptkirche St. Michaelis zu hören – am Wahltag versteht sich.

Meine Prognose: In den Folgetagen des 24. Septembers wird man wieder mehr von Merkel hören als von Schulz. Von Angela Merkel und Martin Schulz, in diesem Fall.

Bin ich ein Dinosaurier?

Bin ich ein Dinosaurier? Oder sind die Mitbürger einfach von den Medien verblödet worden?

Die Dinosaurier wer’n immer trauriger. Wie oft habe ich als junger Mann, ja selbst noch in meinen mittleren Jahren, die „Dinos“ verachtet, die ihre Chefsessel vollgefurzt haben. Gut, gut, es waren auch einige besondere Menschen dabei, die noch die „alten Tugenden“ des Kaufmanns beherrschten und einige Experten, die jede Art der Technologie aus dem vorigen Jahrtausend beherrschten. Doch die meisten alternden deutschen Manager waren der gleichen Meinung wie IT-Experten: „Versuch nie, ein laufendes System zu verändern – alles, was du änderst, könnte schiefgehen.“

Nun bin ich selber ein Dinosaurier. Führe ein eigenes Blog, das den Menschen unter 40 am Arsch vorbeigeht. Blogs sind so etwas von gestern … heute saugt man sich jeden Mist aus Twitter oder Facebook und einem halben Dutzend anderer „Netzwerke“ rein.

Es sei denn, man wäre Frau oder würde für Frauen schreiben, die einen großen Teil ihrer Zeit mit Selbstbespiegelung oder sinnlosem Geschwätz verbrächten. Denn Online-Zeitschriften für Frauen jeden Alters sprießen gerade wie Pilze aus dem Boden – aus einem einfachen Grund: Die Damen, die sie führen, katapultieren sich damit in kürzester Zeit in die Öffentlichkeit und machen ordentlich Kohle – das meiste mit verdeckter Werbung.

Nun gut – wenn das ein Trend ist, dann ist es ein Trend. Und solche Blogs kosten eben auch viel Zeit, sodass man den Damen ihre Profite nicht neiden sollte.

Indessen ist natürlich die Frage, was für die Einzelne dadurch gewonnen ist. Mehr Geld für sinnloses Zeug ausgeben? Mehr Gedanken über die Gestalten machen, die vorne trällern, irgendwie Schauspielern oder sich im Fernsehen zum Affen machen?

Oder bin ich wirklich Dinosaurier? Dann wäre ich Angehöriger einer hoch spezialisierten, ausgesprochen erfolgreichen Spezies. Wenigstens ein Trost.
http://ideas.ted.com/heres-why-dinosaurs-matter/

Bibi, Baba, Ebola

Irgendwie passte in diesem Tatort „Virus“ gar nichts: Der Humor passte nicht zu Ebola, der Anfang nicht zum Ende, und überhaupt war mal wieder Gähnen angesagt. Bibi ringt mit Eisner, bisweilen mit sich selbst und hört schließlich gefesselt die Beichte des Eigentlich-nicht-Mörders an. Derweil macht ein Herr Rottensteiner von der Gesundheitsbehörde ganz Österreich verrückt – mit Abstand das Lustigste, was der Film zu bieten hatte. Hätte in eine Komödie gepasst.

Handlung gab es auch – aber viel zu wenig. Und Spannung? Wer’s war, war eh egal. Oder interessierte dies zur Mitte des Films noch irgendjemanden? Mich nicht.

Nun blühen sie ... Passiflora

Ich bewundere jede Blüte der Passionsblume
Nachdem ich dieses Jahr über 50 Knospen an einer einzigen Pflanze hatte, hatte, erwartete ich ebenso viele Blüten. Aber leider gingen nicht alle Knospen auf - bei dieser Passiflora-Art kommt dies leider sehr häufig vor. Und heute? Ein Trio von Blüten, dicht beieinander.