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Sat > IP verpixelt

Schade für die Branche - das Gerät macht immer wieder Probleme

Zwei Mal einschalten – beide Male verpixelt. Beim dritten Mal ging es dann. Klare Ursache - wieder einmal der Receiver. Heute hatte ich mal die Kamera schussbereit.

Was wurde eigentlich aus DVB – T2 in Altenburg?

DVB-T2 ist eine Art weißer Fleck in Altenburg – und im Grunde ist dies eine Frechheit der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten, die gar nicht daran denken, ihre Programme flächendeckend zur Verfügung zu stellen. Nun gut – bis auf das ZDF und die Sender, die aus der gleichen Ecke kommen, kann ich trickreich die ARD-Sender empfangen – sogar in bester Qualität. Was ich mit dem Gedöns von Freenet soll, habe ich bis heute nicht begriffen.

DVB - T2 empfange ich, soweit überhaupt möglich, bestens mit einer preiswerten Flachantenne (1), einer Internet-Verbindung für Zusatzfunktionen (2) und einem Samsung-Empfänger.

(1) Youfu -siehe mein Artikel über die Flachantenne
(2) Ein weitgehend unbekanntes Fabrikat (Vonets) - unglaublich preiswert.

Was wurde eigentlich aus dem Sat > IP Dilemma?

Jeden morgen geht die Sonne auf – und jeden Morgen warte ich gespannt auf das erste Bild. In den meisten Fällen wird die Verbindung zum Server bestätigt und auch nicht mehr kurzfristig widerrufen, was früher oft der Fall war. Manchmal sind jedoch weitere Versuche nötig, um teils oder ganz verpixelte Bilder zu vermeiden. Und weiterhin verpixeln sich HD-Sender während des Betriebs regelmäßig. Früher oder später werde ich wohl meine Konfiguration auf einen Hersteller verlagern müssen, der die Technik tatsächlich beherrscht.

Wenn der Hund fernsieht und andere hündische Gedanken

Was gibt's heute im Fernsehen?
Mein Hund wuffelt. Das tut er normalerweise nur, wenn er in der Wohnung etwas Ungewöhnliches hört. Diesmal aber war es ein Hund im Fernsehen. Nun sagen ja Hundepsychologen, dass der Hund das Bild im Fernsehen gar nicht wahrnehmen kann, und der Fernsehhund hat nicht im geringsten gewuffelt, ja nicht einmal getapst. Trotzdem hat dre Hund gewuffelt, udn zwar in Richtung Fernseher (mit SAT-Schüssel, falls Sie neugierig sind).

Häufig Gebell bei Inspector Barnaby

Nun ja, bei „Inspector Barnaby“ in England besser bekannt als „Midsummer Murders“, da wuffelt er immer. Schon als John Nettles noch die überaus netten britischen Provinzmörder jagte, gab es reichlich Hunde in den Krimis. Aber seit Neil Dudgeon den modernisierten Barnaby gibt, hat auch Sykes die Bühne betreten – und der wuffelt sich schon mal durch die Sendungen.

Hundefernsehen bei Sehpferd?

Und weil Herrchen bekanntermaßen nur einen Anstoß braucht, um eine Fantasie zu entwickeln, sagte er kurz darauf: „Wir könnten eigentlich in jedem Zimmer einen Fernseher aufstellen, in Augenhöhe des Hundes. Dann würden wir nur noch ein paar Hunde-CDs benötigen, und der Wuffel wäre den ganzen Tag beschäftigt. Na ja, wenn er nicht schläft, oder die Zeitung zerkaut.“ Doch halt – da meldet sich der kreative EX-IT-Organisator und heutige Blogger in ihm und er sagt: „Eigentlich könnten wir ja Hundefernsehen produzieren – das gibt’s noch nicht.“

Was natürlich eine der üblichen Schnapsideen aus meiner Unsinns-Kreativwerkstatt war, denn in meiner echten Kreativwerkstatt gibt es keinen Fernseher.

Gibt's doch - Hundefernsehen

Doch nun schlage ich die Zeitung auf und finde eine Kritik am – Hundefernsehen. (1) Denn es gibt sie längst, die schrägen Gedanken – ganz offiziell. Dabei spielt man dem Wuffel in DOG TV angeblich „hundegerechte“ Filme vor, die seine Intelligenz anregen sollen und die auch zur Erziehung genutzt werden können. Na ja, und demnächst wahrscheinlich auch für das Entertainment von Herrchen und Frauchen.

Der Mensch ist lernwillig, aber der Hund macht ihn schwach

Ja, wenn das so einfach geht … dann muss ich mich schon nicht von der Hundeverhaltenstherapeutin anmotzen lassen, dass ich meinen Hund falsch behandle. Denn so viel ist mir schon klar: Der Hund macht eigentlich alles richtig, weil er’s nicht besser weiß und ich mache alles falsch, weil ich’s besser weiß und dem Hund dennoch nachgebe.

Na, wissen Sie .. mein Hund bekommt wenigstens Leckerli, wenn er ausnahmsweise tut, was ich will. Und was bekomme ich, wenn ich das tue, was die Hundetrainerin will?

(1) Ich las es heute in der LVZ, der Link führt zu einer anderen Zeitung

Wieso ich SAT > IP als höchst merkwürdig erlebe und es dennoch verwende – (2) „Schwachstellen – WLAN, Service und Kompetenz“

Firmen, Techniker, Serviceleute, Inkompetenz und das WLAN als Problem Nummer eins

Bisher schrieb ich über meinen Einstieg in SAT > IP, der mehr als hakelig war, weil sich niemand als kompetent erwies. Jedenfalls war es nicht so einfach, ein WLAN aufzubauen. Die Reichweite war dürftig, und die Qualität eher bescheiden. Doch würde man dies ändern können?

Schwachstelle Nummer eins: WLAN und Receiver
Damit funktioniert es auf dem PC: High Gain Wirless USB Adapter
Da ich das längst ausprobiert habe und es nicht funktioniert, lasse ich in einen vorhandenen Kabelkanal ein nagelneues Ethernet-Kabel hineinlegen, nachdem ich zuvor erprobt habe, ob ich überhaupt Empfang hatte. Das ging zunächst ganz hübsch, manchmal ein bisschen verpixelt, aber insgesamt höchst manierlich. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nichts über den Pferdefuß: Man benötigt absolut perfekte Hardware für die WLAN-Übertragung – und die gibt’s zwar – aber nahezu ausschließlich für PCs. Das „eingebaute WLAN“, so musste ich später erfahren, ist bei den meisten Geräten zu dürftig für SAT > IP ausgelegt – wenn überhaupt eines mitgeliefert wird. Wenn Software in den „Setboxes“ auf Android oder Linux basiert, kann kaum jemand helfen: Die meisten Hersteller verweigern das Aufspielen vom Fremdsoftware, die für hochwertige WLAN-Sticks unerlässlich wäre.

SES Astra lässt den SAT > IP Kunden weitgehend allein

Das zweite Problem liegt direkt bei SES / Astra. Die Webseite, auf der die „Clients“, also die Empfangsgeräte aufgeführt werden, hat nicht nur Staub angesetzt – viele der Geräte gibt es schon gar nicht mehr, seien sie nun „zertifiziert“ oder nicht. Würden andere Leute ihre Webseiten so behandeln, würde man von „Verwahrlosung“ reden. Offenkundig hat SES / Astra das Projekt mit großem Aufwand gestartet und denn wieder aus den Augen verloren. Das hat natürlich auch Rückwirkungen auf den Handel.

Die Hersteller: keine Antwort aus Arroganz oder Unkenntnis?

Das dritte Problem – und damit sicherlich das schwierigste – liegt in der Arroganz der noch verbliebenen Hersteller von Empfängern, die nicht einmal antworten, wenn man sie anschreibt. Man verweigert dem Interessenten oft eine zuverlässige Beratung vor dem Kauf ebenso, wie man dem Kunden eine ausführliche Erläuterung und Beratung bei Problemen nach dem Kauf verweigert. Es gibt einzelne positive Ausnahmen, aber sie sind selten, und ich gebe zu, nicht alle Hersteller angeschrieben zu haben. Man muss sich vergegenwärtigen, dass an der Datenstrecke viele Komponenten beteiligt sind: neben der üblichen Satellitentechnik noch die Server, dann LAN, DLAN, WLAN, Ethernet-Kabel und schließlich die Receiver. Als solche kommen TV-Geräte (Panasonic), Set-Boxen (einige verbliebene Hersteller), PCs (mit spezieller Software) und Smartphones (mit besonderen Apps) infrage. Darauf komme ich noch.

Wie SAT > IP funktionieren kann

Generell lässt sich nach diversen Tests folgende Aussage treffen:

Das „Kabellose Fernsehen“ bei SAT > IP ist nur über WLAN gewährleistet, aber WLAN ist der Schwachpunkt der meisten Receiver.

Das WLAN muss erstklassig sein

Die beste WLAN-Qualität lässt sich mit speziellen WLAN-Emfpängern für Windows-basierte Computer erzielen, wie sie beispielsweise TP-Link anbietet.Es mag andere Lösungen geben, aber ich habe nicht alle erproben können.

LAN-Kabel (Eternet-Kabel) sind eigentlich keine Lösung

Fernsehen über zusätzliche LAN-Kabel ist zwar möglich, verlangt aber entsprechende Einrichtungen, bei denen erneut Kabel durch Räume verlegt werden müssen. Das ist kenen Lösung.

DLAN als Notlösung

DLAN (Verbreitung von LAN über die Steckdose) ist möglich, stellt aber eine Art „Notlösung“ dar.

Andere Lösungen, z.B. WLAN to LAN.

Es mag andere Lösungen geben, zum Beispiel „Bridges“ von WLAN auf Ethernet-Anschlüsse. (1) Diese haben den Vorteil, dass der Ethernet-Anschluss (LAN) universeller ist als der WLAN-Anschluss über USB-Sticks. Ich habe es (noch) nicht erprobt – aber auf diese Weise könnten auch Geräte mit exotischen Betriebssystemen besser eingebunden werden.

Eine neue, aber noch sehr teure Technologie habe ich nicht erprobt: WLAN Bridges, die eigene Funkverbindungen aufbauen. Zu dem Zeitpunkt, als ich dies schrieb, kosteten sie gegen 400 Euro.

(Wird fortgesetzt)

(1) Diese sehr preiswerte Bridge funktioniert - ich habe sie allerdings nicht mit SAT > IP erprobt.