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Etwas mehr Anerkennung wäre nicht übel

Lasst mich zuerst sagen: Ich handele nicht mit Emotionen. Manchmal handele ich mit Worten. Du kannst sie kaufen, und ich könnte wirklich noch den einen oder anderen Kunden gebrauchen.

Doch hier soll vom nichtkommerziellen Teil meines Handelns die Rede sein. Sondern von der Liebe zur Wahrheit, von dem Wunsch, sie zu verbreiten und der Möglichkeit, den Irrglauben möglichst einzudämmen.

Ich gebe viel und bekomme wenig zurück

Meine Meinung ist: Ich gebe viel. Manchmal denke ich: Ich gebe zu viel. Und ich tröste mich damit, dass ich meine Kenntnis, meine Kraft und Energie wenigstens nicht an Herrn Zuckerberg verschwende.

Und obwohl ich nicht mit Emotionen handele, denke ich doch, dass ich gelegentlich mehr Würdigung genießen möchte. Ich betreibe dieses Blog allein, ohne ein „Team im Hintergrund“ und ohne Werbung.

Das Universum gibt nichts zurück - und Institutionen auch nicht

Ich las gerade, dass eine Person, die etwas esoterisch veranlagt ist, dafür sorgen will, dass die Kräfte, die sie an die Menschheit (und damit auch an das Universum) verschenkt hat, wieder zurückholen will. Aber ich in nicht die Person, die glaubt, dass unser Universum, eine Institution oder gar die einzelnen Menschen, die ich unterstützt habe, jemals etwas zurückgeben. Die meisten saugen freiwillige Arbeit, sinnvollen Rat, verschenkte Emotionen, Liebe und noch mehr auf wie ein Schwamm.

Nun mal zum Schluss: Erstens halte ich meinen Geist und meine Emotionen am Laufen, indem ich schreibe. Zweitens habe ich ein internes Belohnungssystem. Und drittens täte mit ein bisschen Feedback auch noch gut. Muss mal gesagt werden, oder?

Schützt die Demokratie vor den Quotenfrauen

Schützt uns als Staatsbürger bitte davor, Frauen wählen zu müssen, weil sie Frauen sind. Ich möchte bitte das Recht haben, den besseren Abgeordneten oder die bessere Abgeordnete zu wählen. Und ich habe schon Frauen gewählt, wirklich. Zum Beispiel, als ich der FDP oder meinetwegen der F.D.P. noch vertraute.

Der Landtag von Brandenburg hat ein Paritätsgesetz beschlossen. Ich hoffe, dass es anderwärts genügend Menschen gibt, die solche Gesetze für einen Affront gegen die Demokratie halten.

Und ja, ich bin der Meinung, dass mehr Frauen in der Politik gut wären. Damm aber bitte die fähigsten Frauen, und nicht irgendwelche Quotenfrauen, die man mühsam irgendwie eingesammelt hat.

Es ist eine Schande, was da in Brandenburg geschehen ist – und es darf sich nicht wiederholen.

Und nur ganz nebenbei, liebe Parlamentarier in Brandenburg: Habt ihr wirklich keine anderen Probleme?

Fast jeden Tag eine Blüte

Hübscher Gruß zum Vorfrühling
Meine Passionsblumen blühen sehr "individuell" - auch die gleiche Sorten. Diese blüht derzeit pausenlos im Winterquartier.Die anderen faulen noch vor sich hin oder bilden vor allem Blätter. Diese Blüte datiert vom 12. Februar 2019.

Dreiste Behauptung über Männer, Frauen und Partnersuche

Julia Dörr von der „Süddeutschen Zeitung“ bekommt ganz spitze Lippen, wenn sie schreibt: „Männer spielen das Spiel und Frauen müssen den Regeln folgen.“ Sie schreibt dies aus dürftigen Belegen heraus – genau genommen aus einigen angejahrten Buchtiteln, deren Relevanz äußert umstritten ist.

Wer wirklich weiß, was in der Partnersuche „abgeht“, der glaubt diesen Unsinn nicht: Männer müssen sich bei Weitem mehr anstrengen, eine Partnerin zu finden.

Andererseits verweist Sie auf einen Fernseh-Beitrag, der mit Klischees aufräumt, und das ist gut so. Die Historikerin Moira Weigel beispielsweise weiß selbstverständlich, dass schon immer versucht wurde, Frauen und Männer an den Markt zu bringen – inzwischen ist dies nur üblicher und öffentlicher geworden.

Und die „Abgehängten“ sind erstaunlicherweise „zu fünf Prozent Männer“. Wobei es gar nicht auf den Prozentsatz ankommt, sondern darauf, dass sich weitaus mehr als jene fünf Prozent inzwischen über die absurden Kriterien ärgern, die manche gut ausgebildete Großstadtfrauen als Maßstab anlegen.

Männer reagieren auf diese Situation gelegentlich unwirsch und aggressiv, andererseits aber auch mit Frust und Rückzug aus dem „Datingzirkus“. Die raffinierten unter den Männern, die von Frauen schnell gebrandmarkt werden, sagen sich hingegen: „Gut, wenn sie solche Ansprüche hat, dann soll sie mal weitersuchen – ich bin schon zufrieden, einen ONS mit ihr zu haben.“ Klar, dass aus dieser Konstellation neue Vorurteile erwachsen.

Ich mir nicht sicher, wer die Überschrift "Männer spielen das Spiel, Frauen müssen den Regeln folgen" in der „Süddeutschen“ aus dem Text entnommen hat. Sie ist jedenfalls reißerisch und sachlich falsch. Nichts Besonderes in der heutigen Pressewelt? Ja, leider.

MESH

Ich sage Ihnen lieber gleich, dass ich nicht der Experte für Mesh Technologie bin. Aber ich habe etwas Sachverstand, und der sagt mir: Bei den Testern ist ebenso der Wurm drin wie bei der Berichterstattung.

Warum Sie wahrscheinlich kein MESH brauchen

Zunächst einmal fiel mir auf, dass nahezu alle Bilder, die ich gesehen habe, ein Einfamilienhaus mit offenem Treppenaufgang darstellten. Und das sage ich: Wozu wollen die Leute eigentlich Mesh? Oder auch nur einen Repeater? Das geht doch alles mit einem „ganz normalen“ Router, wenn dieser nicht gerade im atomsicheren Keller steht. Und es gibt ja auch noch einfache Baumaßnahmen (Kabelkanäle?), von denen sich vielleicht noch einer nutzen lässt, oder nicht?

Warum MESH dennoch nützlich ist und was Sie stören könnte

So, und nun denken Sie mal an ein Mehrfamilienhaus. Da sieht die Sache ganz anders aus, zumal, wenn sie stockwerkübergreifend arbeiten wollen. Denn da kommt etwas dazu, was vielen Menschen Probleme bereitet: Funkwellen, frei übertragene optische Signale oder auch Töne folgen Gesetzen, die schwer einzuschätzen sind. Heißt; man muss eine Weile damit experimentieren, bevor man einen brauchbaren Kompromiss zwischen technischen Möglichkeiten, ästhetischen Vorstellungen und den berühmten „Tücken des Objekts“ findet, die sich nicht voraussagen lassen.

Also nun mal MESH. Wenn Sie Signale über drei Stockwerke übertragen wollen, dann sind das (im Altbau) durchaus schon mal über 10 Meter, diagonal noch mehr, und wie viel Wände, Decken, verborgene und sichtbare metallische Hindernisse überwunden werden müssen, ist wahrhaftig schwer einzuschätzen. Nun hat fast jedes ältere Mehrfamilienhaus einen Bereich, der durch wenig Decken und Wände getrennt ist: ein Treppenhaus.

Kurz und knapp: So habe ich MESH eingerichtet. Treppenhausnah, mit drei Stationen, die sicher noch wesentlich günstiger platziert werden könnten – aber dann schwindet die Ästhetik. Und außerdem renne ich nicht von früh bis spät mit Messgeräten herum, um die Ergebnisse zu überprüfen. Funktioniert es – gut. Funktioniert es nicht – nachbessern.

Die naheliegende Lösung funktioniert oft nicht optimal

Die erste Lösung, die Basis im ersten OG möglichst hoch zu setzen und den ersten Satelliten ungefähr auf der gleichen Position in geringer Höhe im dritten OG anzubringen, funktionierte übrigens nicht optimal. Deutlich besser geht es mit der gegenwärtigen Lösung, obgleich die einzelnen Funkstrecken nun erheblich länger geworden sind.

Also: Experimentieren hilft – auch wenn man „schimmerlos“ ist. Und dies trage ich noch nach: Oftmals sind die Empfangsgeräte mit fragwürdigen WLAN-Empfängern ausgestattet. Es liegt also nicht immer an Routern, Repeatern oder dem MESH-Netz, wenn nicht alles wie gewünscht „flutscht“.

Ich verwende übrigens eines der billigsten 2-Kanal-MESH-Geräte mit Basis und zwei Satelliten.