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Der Graumarkt beim Dating scheffelt Millionen

Entwicklung des seriösen Dating-Markts und Graubereich-Dating-Markts © 2018 by Singlebörsen-Vergleich (1)
Der Graumarkt im Online-Dating-Gechäft besteht darin, kaum oder gar keine weiblichen Mitglieder zu haben, sonder mit Fake-Profilen zu arbeiten, die aus einem echten Foto, einem Fantasie-Profil und einem Märchenonkel als Autor ausgestattet sind. Der Mann im Hintergrund (seltener eine echte Frau) führt dabei den Mann vor dem Bildschirm an der Nase herum, indem er vortäuscht, eine partnersuchende Frau zu sein. Meist handelt es sich dabei um Profile, die ausgesprochen „sexy“ sind. Dabei werden nach Angaben des Singlebörsen-Vergleichs etwa 100 Millionen Euro sinnlos verpulvert. Denn so viel geben Männer für den Zugang zu den Profilen aus.

Die Sache lässt sich allerdings auch „automatisieren“ du kommt wenigstens zu Anfang ganz ohne den Puppenspieler aka Märchenonkel aus: Roboter übernehmen seien Rolle. Dabei wird das alte und bekannte System der ELIZA, das auf einem – aus heutiger Sicht – primitiven Algorithmus beruhte, immer weiter verbessert, sodass manche Benutzer am Ende tatsächlich den Eindruck bekommen, mit einem lebendigen Menschen zu sprechen. Probieren Sie mal das einfache System Sina aus … und nun stellen Sie sich vor, dass sich der Programmierer sehr viel Mühe gegeben hat, das Ganze vielfältiger, sinnlicher und direkter auszugestalten – dann haben Sie ungefähr das, was heute möglich ist. Entsprechende Roboter sind zum Beispiel Karim und Tess, die für psychologische Beratung eingesetzt werden.

Zurück zu den Graumarkt-Anbietern. Über sie schreibt der Singlebörsen-Vergleich unter anderem:

Diese Graumarkt-Anbieter operieren mit einem Netzwerk aus über 1.000 Portalen von zart … bis hart. Der Trick ist seit Jahrzehnten derselbe: Angeblich interessierte Damen kann Mann erst nach dem Gang an die Kasse kennenlernen. Heute sind diese Fake-Damen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und automatisierten Chat-Dialogen allerdings kaum mehr von echten zu unterscheiden.


Man könnte dies alles abhaken unter dem Etikett: „Selber schuld, ihr geilen Böcke“ – aber das würde die Sache bestenfalls für Feministinnen egalisieren. Im Grunde genommen ist es ausgesprochen bedauerlich, dass mit der sexuellen Begierde (dann sie ist es, die Männer in diese Grauportale treibt) so viel Geld verdient wird.

Daten, Grafik und Fakten wurden teilweise vom Singlebörsen-Vergleich zur Verfügung gestellt. Die obige Grafik (1) wurde wegen der besseren Lebarkeit auf die letzten Jahre beschränkt.

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