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Öffentlich-Rechlicher Rundfunk in der Schweiz bleibt

Kläglich gescheitert ist eine Initiative einiger Schweizer Populisten, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abzuschaffen. Neben vielen anderen Argumenten sollen die Schweizer befürchtet haben, dass ausländische Medienkonzerne wie die Heuschrecken über die Medienlandschaft der Schweiz herfallen.

Das Ergebnis ist in jedem Fall zu begrüßen. Zwar ist die Schweiz anders aufgestellt als die Bundesrepublik Deutschland, aber auch in der Schweiz sind es Populisten, die gegen die „Zwangsabgabe“ wettern. Doch auch in der Schweiz wurden Argumente aus dem rechtsradikalen Umfeld genutzt, unter andrem, die Berichterstattung für tendenziös und überflüssig – ähnlich hatte in Deutschland bereits die AfD argumentiert.

Wie auch immer (Zitat NZZ):

Das Schweizer Stimmvolk lehnt «No Billag» mit 71,6 Prozent Nein ab. Die Initiative erreicht in keinem Kanton eine Ja-Mehrheit.


Das ist zunächst einmal sehr beruhigend, auch, wenn die Diskussion hinter den Kulissen munter fortgeführt wird. Denn: Wir brauchen ein Fernsehen, das jenseits aller Wirtschaftsinteressen und Meinungs-Flüsterern möglichst objektiv über das Geschen in der Welt, in Europa, Deutschland und den Bundesländern berichtet und uns werbefrei unterhält. Für andere Medien ist noch Platz genug, sei es auf „offiziellen“ Fernsehkanälen oder im Internet.

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