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Die mittelbaren Folgen von #MeToo

Da #MeToo bislang eine weibliche Aktion war, die überwiegend unter intellektuellen, Journalistinnen und vielen Mitläufern vonstattenging, wurde sie in der Provinz kaum bemerkt. Auch die Auswirkungen, so dachten viele, würden sich auf das Filmgeschäft, Jobs im Management oder ähnliche Kreise beschränken.

Mittlerweile hat die Kampagne aber Auswirkungen auf die Kommunikation, und ich höre die Protagonistinnen schon schreien: „Na, endlich!“

Jetzt sagten mir einige Männer, sie würden ihre Kommunikation nun auch professionell auf das absolut Notwendige beschränken, dabei kalt und sachlich bleiben und alle Äußerungen, die als „Übergriff auf die Persönlichkeit“ verstanden werden könnten vermeiden, so gut es eben geht. Kurz: Vor der Frau sitzt heute ein Sprachroboter, auf das „Neusprech“ der Frauen programmiert, ein Beratungsautomat oder eine Diagnosemaschine, die nur noch das ausspuckt, was angesichts der Sachlage unvermeidbar ist.

Nun wird jeder wissen, dass auf vielen Gebieten ein Mitfühlen, ein inneres Verständnis notwendig ist. Wie mir scheint, wird des demnächst auf der Strecke bleiben. Die #MeToo-Frauen haben ihr Ziel erreichst: Von der angeblichen Verrohung der Sitten geht es nun in den Eiskeller der Gefühllosigkeit.

Ich denke, was einige Frauen da angezettelt haben, werden viele andere Frauen bereuen.

P.S: Man riet mir, dergleichen nicht zu schreiben. Doch wer die Pressefreiheit hochhält, muss sie auch nutzen, anders als es die Journalistenkollegen bei den großen Zeitungen tun.

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