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Fernsehgebühren - gut und richtig

Fernsehgebühren waren und sind gut und richtig, denn sie garantieren eine weitgehend unabhängige Berichterstattung mit geringen Show-Effekten. Vermutlich wird die vom Privatfernsehen inspirierte Presse jetzt, wo es um mehr Geld für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten geht, zetern – aus Konkurrenzdenken.

Die Gebühren sollen in Zukunft steigen – ausgesprochen moderat, wie ich finde. Konkret ist eine Steigerung um 3,50 Euro bis 2029 geplant. Diese Summe soll vor allem für strukturelle Änderungen verwendet werden, wie man hört. Denn die Sender, nicht nur die ARD und das ZDF, müssen sich auf Konkurrenz aus dem Internet einstellen. Es wird Verschiebungen geben, denn das Fernsehen, wie wir es heute aus der Programmzeitschrift kennen, wird vermutlich kaum noch Zukunft haben. Schon jetzt gilt das „offizielle“ Fernsehen – sei es „privat“ oder „öffentlich-rechtlich“ als Rentner-Fernsehen, und Smart-Fernseher bringen heute schon erheblich mehr als ARD, ZDF und „Private“.

Das Argument: „Dieser Haushalt hat doch gar keinen Fernseher“ oder „ich sehe keine Öffentlich-Rechtlichen“ und ähnliche Dummsprüche können sich die GEZ-Gegner abschminken: Fernsehen kann man auch mit dem PC oder mit dem Smartphone empfangen – und den Rundfunk sowieso.

Was schwerer wiegt: ARD und ZDF können in einigen Teilen Deutschlands nicht einmal, wie versprochen, mit Zimmerantennen empfangen werden. Ich bin gespannt, wann dieser Missstand beseitigt wird.

Die Analyse von corrective.org erschien später. Die "Allianz" der Gegner ist schon merkwürdig ... (Zitat)

GEZ-Gegner, Verschwörungstheoretiker, Privatsender oder Zeitungsverlage – die Spanne der Kritiker ist groß.

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