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Ehe für alle – ja und nein und und was ein Bischof dazu sagt

Unterschiedliche Meinungen zur „Ehe für alle“? Dann genießen Sie meinen vollen Respekt. Das Thema ist kontrovers, und es muss und darf auch heftig diskutiert werden.

Doch schauen wir auf die katholische Kirche, so gibt es einen ganz anderen Zungenschlag, der bedenklich stimmt. Ich zitiere Ulrich Neymeyr. den katholischen Bischof von Erfurt (1):

Ich halte das für einen Fehler. Ich bedauere es, wenn der Staat so grundsätzlich andere Wege geht, als wir in der katholischen Kirche.


Lieber Herr Neymeyer, der Staat (oder sagen wir besser: die Demokratie) hat nicht die geringste Verpflichtung, die gleichen Wege zu gehen wie „Sie in Ihrer katholische Kirche“.

Meine eigene Einstellung hat nichts mit dem Thema zu tun, das mir relativ gleichgültig ist. Aber als Demokrat finde ich eigenartig, wenn die gesellschaftlichen Minderheiten versuchen, die Mehrheiten zu dominieren. Als Liberaler, der ich schließlich auch bin, ist es mir im Grunde völlig gleichgültig. Was, bitte, ändern sich denn intern für ein kinderloses Paar bei der Heirat, sei es homo- oder heterosexuell? Ich rede nicht von rechtlich oder steuerlich. Aber da die Diskussion mit großen Emotionen und sehr vehement geführt wird, darf man doch fragen: Wem nützt sie?

Die Antwort könnte sein: die SPD hofft darauf (2). Sie will noch einmal zeigen, wie großartig sie ist. Ach nee, SPD. Und damit wollt ihr ernsthaft punkten? Da lachen ja die Hühner.

(1) Quelle: MDR
(2) Näheres in der Wochenzeitung "DIE ZEIT".


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