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Manager und Machterhalter – Teil eins

Ein Chef zu sein ist nicht einfach. Neben der eigentlichen Tätigkeit, dem Planen, Strukturieren und Organisieren des Bereichs, den man „managt“ geht es auch immer darum, die Macht zu erhalten. Ich habe nicht vergessen, dass Führung und Kontrolle zu den wichtigen Manageraufgaben gehören. Und Kommunikation? Die meisten Manager versuchen, Kommunikation zu umgehen. Selbst im innerbetrieblichen Sprachgebrauch bedeutet „es wird kommuniziert“ nicht mehr als „es wird verkündet“. Man kann auch sagen: Manager sind weder gewohnt, zuzuhören noch zu argumentieren. Sie verbreiten ihren Willen.

Natürlich kann das schiefgehen. Denn wenn die Entscheidungen unverständlich oder gar kontraproduktiv sind, werden sie von allen „untergeordneten“ Stellen nur widerwillig oder eventuell auch gar nicht beherzigt. Und falls es dann zu einer Kontrolle kommt, droht der Eklat: Der Manager motzt und droht Konsequenzen an, die untergeordneten Abteilungs- und Gruppenleiter ducken sich und widersprechen nicht, weil sie um ihren Arbeitslatz fürchten.

Typisch für diese Manager ist das Verhalten gegenüber Mitarbeitern, die selber innovativ denken. Sie werden einbestellt und abgekanzelt, weil sie möglicherweise die Kompetenz des Managements bezweifeln könnten. Wird ihre Initiative einmal abgewürgt, dann lernen sie daraus, dass ihre Meinung, ja ihr gesamtes innovatives Potenzial nicht gefordert ist.

Und indem ich dies sage, komme ich auf einen zweiten Schwachpunkt vieler Manager: Sie fürchten sich vor Veränderungen. Nur, wenn alles so bleibt, wie es ist, kann ihr Führungsstil funktionieren. Und falls sich etwas ändern sollte?

Wenn Sie Lust haben, können Sie hier demnächst mehr darüber lesen.

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