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Klimaabkommen

Der US-amerikanische Präsident geht auf Isolationskurs. Da kündigt man mal eben das Klimaabkommen von Paris, um den maroden US-amerikanischen Kohlebergbau zu retten. Wie das alles begründet wurde? Lesen Sie selbst.

Inzwischen wissen wir, dass es außer „America First“ bei Mr. Trump noch zwei weiter Hohlfloskeln gibt: Jobs und Fairness.

Mehr „Jobs“ sind natürlich gut – aber sie wachsen nur dann, wenn es genügend Brachen gibt, die möglichst viel weitgehend unqualifiziertes Personal benötigen. Solche „Jobs“ entstehen natürlich auch, wenn die Wirtschaft als solche gewaltige Sprünge nach vorn macht – sozusagen als „Nebeneffekt“. Doch wo sind die „gewaltigen Sprünge“? Und vor allem – wo sind die Produktionsstätten, die angelernte oder andere schwach qualifizierte Personen benötigen?

Noch dazu: Wenn die USA nicht bei alternativen Energien und energiesparenden Maschinen, Automobilen und anderen Produkten mitmachen wollen, werden sie technologisch abgehängt. Und damit möglicherweise auch wirtschaftlich. Wer nun sagt, dass die US-Amerikaner Hochtechnologie produzieren, solltet wissen: Die geistige Leistung, die dahintersteht, ist kurzfristig transferierbar, und die Produktionsstätten sind es langfristig auch.

Und Fairness? Davon reden außerhalb des Sports immer die Menschen, die ihre eigentlichen Absichten verschleiern wollen. Alle anderen reden von Kompromissen, Vereinbarungen und Verträgen, die das gegenseitige Miteinander regeln.

Zurück zum Klimaabkommen. Es bleibt in Kraft, und man kann es ohne die USA verwirklichen. Es ist eine Frage des Wollens. Hoffen wir mal, dass sich wenigstens Deutschland daran hält – was übrigens stark bezweifelt wird.

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