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Die Kunst der Zeichensetzung – ganz profan

Die Kunst der Zeichensetzung – ganz profan

Zunächst das Edle

Ein Schriftsteller wurde einmal gefragt, was er denn so den ganzen Tag getan habe.

Das will ich ihnen gerne sagen. Ich habe sehr intensiv gearbeitet. Heute Morgen habe ich im 16. Kapitel ein Komma herausgestrichen, und gegen Nachmittag habe ich es – nach reiflicher Überlegung – wieder eingesetzt.


Ich weiß nicht, wer es gesagt hat, aber es ist typisch für das Missverständnis, das Menschen über Schriftsteller haben: Sie schreiben, also arbeiten sie. Aber eigentlich arbeiten sie auch, wenn sie nicht schreiben - im Gegensatz zu Lohnschreibern, die nur schreiben, damit sie Geld verdienen.

Nun das Profane

Sie kennen sicher diesen Herrenwitz über die Bedeutung der Zeichensetzung:

Er will sie nicht.
Er will, sie nicht.


Das Komma ändert alles. Es hätte auch ein Semikolon oder ein Bindestrich sein können.

Nun die Findelsatire:

Auf einem Blog für Blogger fand ich folgende Anzeige:

«Blog zum Thema Zwillinge günstig abzugeben»

Es war wohl so gemeint:

«Blog zum Thema „Zwillinge“ günstig abzugeben. »

Und nicht so:

«Blog zum Thema „Zwillinge günstig abzugeben“»

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