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Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Die Möglichkeit von "Fake News" zu Urgroßvaters Zeiten

Bevor das Internet mit all seinen geschwätzigen Kanälen, sozialen Netzwerken und Influencern Gerüchte verbreiteten, wurden sie über literarische Werke bekannt. Und obwohl die Auflage für heutige Verhältnisse gering war, besaßen doch einige Menschen solche „unanständige Bücher“, und nicht wenige sammelten sie. Auf diese Weise begann auch die Geschichte, die ich in mehreren Folgen auf ungewöhnliche Art präsentieren will.

Das 19. Jahrhundert und die Liebhaber erotischer Bücher

Das Interesse an erotischen Werken war in Sammlerkreisen des 19. Jahrhunderts groß, der Wahrheitsgehalt jedoch oft gering. In den erotischen Büchern der viktorianischen Ära wurde ohnehin oft „skandalöse Tatsachen“ mit den Inhalten bereits existierender Bücher abgemischt und mit viel Fantasie angereichert.

Eine berühmte Bordellwirtin aus der Sicht eines Buchliebabers

Hier versuchen wir, den Fall einer reichen Londoner Bordellwirtin wieder aufzurollen. Er wäre kaum eine Randnotiz wert, wenn er nicht in spektakulärer Weise von einem gewissen Pisanus Fraxi aufbereitet worden wäre. Hinter dem Pseudonym verbarg sich ein Londoner Kaufmann, Autor, Bibliograf und vor allem Sammler erotischer Werke. Von ihm wird noch vielfach die Rede sein.

Beginnen wir mit etwas Humor - ich habe die Hauptaussagen in ein Theater verlegt, in dem die Hauptakteure ihre Auftritte bekommen.

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