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Dem liberalen Geist eine Stimme geben - das ist sehpferd

Beste Wünsche für 2022

Mal ein anderer Gruß - Original von 1905


2021 haben wir ja noch mal Schwein gehabt - hoffen wir, dass unsere Bevölkerung das Positive in den Maßnahmen der Regierung sieht und dabei hilft, die Pandemie zurückzudrängen.

Gesehen bei (mit englischer Beschriftung und im Original) bei ephemeraobscura Serien-Nummer des Verlegers 7948. Diese Online-Version wurde technisch angepasst.
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Zum Fest das Beste

Mal kein Weihnachtsmann zu Weihnachten ...
Ich wünsche allen, Leserinnen und Lesern. Freundinnen und Freunden, Neiderinnen und Neidern nicht als Glück, Gesundheit und Zufriedenheit über die kommenden Feiertage. Möge das Licht alle wieder erleuchten, die sich graue Gedanken machten.

Wie ich denn überhaupt allen wünsche, dass sie die richtige Belichtung wählen, wenn das Äußere nach innen dringt. Das ist für mich ein Lebensziel.

Glædelig Jul, Merry Christmas und Sinifesela Ukhisimusi Omuhle an alle, die ich in diesen Länder kenne und an viele andere mehr.

Omikron - Marktschreier, Warner, Propheten - doch was ist mit den Fakten?

Sind es die Regierungen, die Virologen oder die Medien, die derzeit glauben, jede noch so belanglose Meinung ins Volks hinausposaunen zu müssen?

Gemeint ist - ja, natürlich, Omikron.

Ich habe viel - wirklich sehr viel - Verständnis für Menschen, die warnen. Solang sie es nicht aus Populismus oder Geltungssucht tun.

Derzeit findet aber ein kaum noch zu bremsender Wettbewerb darüber statt, wer welche Meldung zuerst in die Welt hinausgetrötet. Und an dieser Kampagne beteiligen sich alle Medien, weil sich jeder Journalist als gut informiert darstellen will. Und wenn er denn nicht ganz so gut informiert ist - macht auch nichts. Es finden sich immer Leute, die Szenarien heraufbeschwören, diesmal vor allem mit Hochrechnungen.

Was wir wissen? Die Deutschen wissen bekanntlich immer alles am besten. Aber wir sind nicht gut vorbereitet: Die Regierung Merkel hat es zu keinem Zeitpunkt geschafft, wirkliche Reformen des Gesundheitswesens auf den Weg zu bringen. Und die deutschen Länder gleichen nach wie vor „Königreichen“, in denen noch einmal einige Menschen sitzen, die alles besser wissen. Und die führende ehemalige Regierungspartei, die Christliche Demokratische Union?

Sie weiß natürlich alles besser, obwohl sie das Desaster mitverschuldet hat. Und sie tut so, als säße sie nicht seit ein paar Tagen auf den Oppositionsbänken, sondern schon immer.

Und wer gerät am Ende zwischen die Mühlsteine der Meinungen all dieser Wichtigtuer, die sich weit aus dem Fenster lehnen? „Ich weiß überhaupt nicht, wem man bei all den widersprüchlichen Informationen über Omikron noch trauen kann.“ Das sagte immerhin jemand, der noch versuchte, sich zu informieren.

Und da frage ich mich: Können die Damen und Herren Virologen nicht einfach mal sagen: „Wir wissen noch nicht viel über die neue Variante, aber wir raten dennoch zu großer Vorsicht.“ Denn genau das ist der Stand mit dem heutigen Tage.

Ich jedenfalls würde mal hier lesen. Wer Zugang zur NZZ hat (die App oder die Druckversion, nicht der Internet-Auftritt) erfährt ebenfalls mehr.

Denken statt Querdenken

keine querdenker
Erst denken lernen - dann denken überprüfen ...

Auch heute ist wieder denken erlaubt - und wer denken erlernt hat, wird kaum als "Querdenker" auf die Straße gehen oder sich Informationen aus fragwürdigen Internet-Quellen beschaffen.

Endlich: Friedrich Merz soll die CDU wieder flottmachen

Die CDU hat endlich getan, was nötig war: Der neue CDU-Vorsitzende wird Friedrich Merz sein - und das wurde auch wirklich Zeit.

Nein, ich bin kein CDU-Parteigänger. Aber was die Union Deutschland zugemutet hatte und mit den Namen Annegret Kramp-Karrenbauer und Armin Laschet noch lange negativ verbunden bleiben wird, geht auf keine Kuhhaut.

Nein, ich halte diesen Friedrich Merz nicht für einen idealen Kandidaten. Das muss er auch nicht sein. Es reicht völlig, dass er rational genug denkt, um aus der alten Tante Union wieder mehr zu machen als einen selbstzufriedenen Wahlverein, der sich nicht einmal bemühen muss, um Wahlen zu gewinnen.

Ja, es stimmt: Dieser Friedrich Merz wird vermutlich „daran gemessen werden, ob er die CDU in die Zukunft führen kann.“ Der Satz stammt aus der FAZ und hat damit wohl auch Symbolcharakter.