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Glasgow School of Art durch Feuer zerstört

Kunstakademie Glasgow, Haupteingang, 2007
Ich habe sie zwei Mal in meinem Leben besucht, die Glasgow School of Art, das Meisterwerk des Architektur-Genies Charles Rennie Mackintosh. Sie ist so faszinierend, dass sie auch ohne meine Fotos tief in meiner Erinnerung blieb.

Meine Kamera versagte leider damals im Innenraum – aber es gibt zahlreiche Bücher, in denen dieses Meisterwerk der Architektur abgebildet ist. Vielleicht ist es möglich, es noch einmal wieder aufzubauen. Man hat es schließlich auch geschafft, das „Haus eines Kunstliebhabers“ mit modernen Mitteln nach den Zeichnungen von Mackintosh zu erbauen.

Die Kunstakademie gehört zu den bedeutendsten Bauwerken des Jugendstils und ist zudem ein Beispiel für das Genie des Architekten, der zu Lebzeiten in seiner Heimat verkannt wurde und sogar zeitweilig in Vergessenheit geriet.

Bayrischer Größenwahn

Der LVZ-Kommentator bringt die „Causa CSU“ auf den Punkt:

Im München formiert sich jetzt, so ungeheuerlich das klingt, eine generelle populistische Attacke auf die Europäische Union“


Bayrischer Größenwahn, wie gehabt? Nein, schon eher „Bayern First“ als populistische Tröte – da hat man sehr genau auf Herrn Orban gehört – oder vielleicht vergleichen sich die bayrischen Landesfürsten bereits mit Donald Trump?

Der Herr Seehofer meinte gerade:

Frau Kramp-Karrenbauer stellt uns als Provinzfürsten aus Bayern hin, die die europäische Idee nicht verstanden haben.


Nein, das tut sie nicht. Denn gegenwärtig tun einige Männer aus dem Lande Bayern gerade alles, um Deutschland nachhaltig in Richtung „Heimattümelei“ zu verändern. Und sie versuchen, ihre vermeintliche Macht und Herrlichkeit auf ganz Deutschland auszuweiten. Nein, neu ist das nicht – alles schon Mal da gewesen. Ein gewisser Strauß, Franz Joseph, hatte es auch schon versucht.

Deutschland ist aber nicht Bayern. Deutschland ist Deutschland und Bayern ist nur ein kleiner Teil davon, der glaubt, eine Riesenbedeutung zu haben.

Man nennt das auch Größenwahn.

Zitat (oben) aus der LVZ (Printausgabe) vom 16. Juni 2018.
Zitat (unten) In nahezu allen deutschen Medien.