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Der (fast) schwarze Bildschirm beim SAMSUNG GX-MB540TL

Der schwarze Bildschirm beim SAMSUNG GX-MB540TL - das Problem – und seine (vorläufige) Lösung

Schon mal erlebt, dass nach einem Update alles anders war? Ja, sicher. Updates sind oft keine wirklichen Verbesserungen, sondern sie reparieren bekannte Fehler und fügen unbekannte hinzu. Das weiß jeder IT-Experte und testet sie kritische, bevor sie zum Einsatz kommen. Trotzdem passiert es. Das ist eigentlich kein Beinbruch – es kommt nahezu überall mal vor. Es sei denn, man behauptet, alles sei ganz anders – du dummer Kunde du, warum belästigst du uns eigentlich mit deinen dreisten Anfragen?

Ganz normale Konfiguration (links Kabel zum WLAN-Stick)

Ich schreibe Ihnen erst einmal, wie meine Konfiguration aussieht: WLAN-Verbindung, Antenne mit separatem Verstärker, HDMI-Verbindung zum Fernseher. Nur ARD-Sender (ZDF ist bei mir mit Zimmerantenne im ersten Stock nicht zu empfangen), keine „Privatsender“, auch nicht erwünscht, kein Freenet-Vertrag (und auch der nicht erwünscht). Letztes Software-Update am 9. Februar 2018.

Also hier mal der Hergang – und die Lösung, wie ich sie verwende:

Die Set-Box einschalten. Dann erscheint dieses Bild:

Anrufen? Nein Danke! Das Problem muss gelöst werden

„Wegdrücken“ geht nicht, aber man kann ja einfach mal die Channel-List drücken:

Problem behoben - vorerst

Oho! Natürlich geht Ihr Gerät auch ohne Telefonanruf. Das muss es auch, denn es ist ja Ihres – Sie haben dafür bezahlt, vor einiger Zeit im Handel sogar noch recht viel.

Normales Bild - danach können Sie schalten und walten, wie sie wollen


Nun funktioniert Ihr Gerät wieder wie zuvor. Wenn Sie nun kurzzeitig ausschalten, macht Ihr Gerät das, was es eigentlich soll: Mit dem Programm fortfahren, mit dem Sie aufgehört haben. Haben Sie es aber über Nacht nicht benutzt, beginnt der Morgen wieder mit dem bereits bekannten Bild. Die Ursache ist mir nicht bekannt. Falls es bei Ihnen anders sein sollte, haben Sie einfach Glück gehabt.

Eigenartige Datierung der Software-Versionen

Merkwürdig ist dies: Die Software-Version, die ich benutze, wurde am 9. Februar 2018 heruntergeladen und war zu diesem Zeitpunkt offenbar noch „taufrisch“. Daraus mag sich erklären, warum es noch keine Beschwerden darüber gab. Im Moment trägt die Software-Version auf der Webseite von SAMSUNG das Datum vom 12.02.2018 und die Versionsbezeichnung 181, Linux.

Ich verfolge diese Sache vorläufig nicht weiter – es ist mir lästig, mit Hotlines herumzukaspern, die nicht vom Kunden lernen wollen, sondern den Kunden zu belehren versuchen.

Wo bliebt das Positive? Sie lesen es hier

Zu sagen gäbe es noch etwas Positives (trotz meines Ärgers mit dem Produkt): Die Set-Box ist gut ausgestattet, liefert hervorragende Bilder und ist leicht zu bedienen – selbst für die (bei mir sehr schwierige) Antennenausrichtung gibt es Hilfen. Und einige bekannte Probleme der Vergangenheit habe ich entweder nicht mehr erlebt oder sie verschwanden während der vielen Updates.

Schulz – Opfer der SPD oder der eigenen Selbstüberschätzung?

Politik wird mir langsam zu doof, nämlich dann, wenn die Kasper, Gretel und Krokodil miteinander spielen, oder besser: wenn sich alle benehmen wie die Kindergarten-Kinder, aber dennoch Vorbild sein sollen. Im Moment stört mich „CDU-Miglieder unzufrieden mit Merkel“ mehr als „SPD-Miglieder unzufrieden mit Schulz“.

SPD ohne Schulz - warum eigentlich nicht?

Denn der Herr Schulz wird irgendwann von der politischen Bildfläche verschwinden und dann nur noch als trauriges Beispiel enttäuschter Hoffnungen gehandelt werden. Ob die SPD ohne die Episode „Schulz“ wirklich besser dran wäre? Oder ob Schulz der Beweis dafür ist, dass die SPD endgültig ausgedient hat? Oder sollte es noch ein Wunder geben: Die SPD sieht anhand ihrer Fehlerserie, dass sie sich innerlich neu aufstellen muss. Das Volk (auch SPD-Wähler) wollen echte Reformen, die dieses Land voranbringen, aber kleinen Sozialismus.

Kein Wählerpotenzial bei den Unzufriedenen

Schulz hat sich – wie im Übrigen die SPD ohnehin – in ihren Wählerpotenzial getäuscht. Wer den „hart arbeitenden Menschen“ erwähnt, muss wissen, dass dieser Mensch stolz auf seine Leistung ist und möchte, dass er dafür gutes Geld bekommt, von dem auch etwas übrig bleibt. Und jeder „hart arbeitende Mensch“ weiß, wie das Geld erwirtschaftet wird und von wem. Und weil das so ist, helfen Seitensprünge zum Sozialismus der SPD nicht die Bohne. Die Unzufriedenen, die irgendwo ungerne einen Job machen und den Wagen von anderen ziehen lassen, sind nicht die Menschen, die Deutschland voranbringen. Es sind die fröhlichen Könner mit kleinen und mittleren Einkommen, die in der SPD eine Alternative zur CDU sehen.

Mitgliederstamm überaltert, Jusos ideologisiert

Und nun? Wir warten gespannt auf die „Erneuerung“ der SPD. Vom alten Mitgliederstamm wird da nichts kommen, und die Jusos sind immer noch vom Sozialismus vergiftet. Die Frage ist für die SPD gar nicht, ob „Opposition“ oder „Regierung“ - die Frage ist, ob es die SPD schafft, von ihrem bislang übermäßig gepflegten Image als „Kleine-Leute-Partei“ wegzukommen und als Fortschrittspartei Fuß zu fassen.

Hatte Schulz jemals wirklich eine Chance zur Reform der SPD?

Der Herr Schulz selbst? Er ist von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen gestolpert, hat auf die falschen Leute gehört und auf die falschen Ziele gesetzt. Der größte Fehler war aber ein Prozess, den man nicht dem Herrn Schulz allein anlasten kann: Die SPD ist an der Basis kaum reformwillig, und Herr Schulz hätte auch bei mehr Vernunft und weniger Selbstüberschätzung kaum Chancen gehabt, die Partei zu reformieren. Falls dies überhaupt noch möglich ist.

Über Schulz und die SPD habe ich viel geschrieben. Und als ich die FDP noch für eine ernsthafte politische Kraft hielt und auf „Jamaika“ gehofft habe, schrieb ich sogar einmal:

Die SPD geht in die Opposition – und hoffentlich bleibt es dabei. Denn sie ist gut beraten, sich in der Opposition zu festigen oder gar wieder auf neue Höhen zu kommen. Ob Frau Nahles ein Publikumsmagnet wird? Ob Herr Schulz je einer war?


Davon ist eine geblieben: Wie ich richtig vermutete, war Herr Schulz niemals der Erneurer, der Publikumsmagnet, der „Shooting Star“ – er wurde nur als solcher überhöht. Und mein Satz über die Opposition war aus der hoffnungsfrohen Jamaica-Grundstimmung entstanden.

Vielleicht gelingt es ja demnächst Frau Nahles, die Partei zu erneuern, zu verjüngen und von sozialistischen Träumen zu befreien.

Böse Überraschung: Samsung Set-Box nach dem Update

Unerwünschte Werbung nachdem Update auf schwarzem Bildschirm

Updates auf Fernsehtuner können zum Risiko werden. Ich habe dies schon früher mit einem anderen Fabrikat erlebt: Nach dem Update ging gar nichts mehr. Und weil der Hersteller (Telestar) damals offenbar ratlos war, sandte er mir ein Ersatzgerät. Dies habe ich – mit viel Mühen und einer Konfigurationsänderung – dann wieder zum Laufen gebracht, und zwar von Grund auf.

Wie ich Ihnen schon sagte, schrie jetzt die DVB-T2 Setbox von Samsung nach einem Update, und zwar ständig, vehement, entnervend und unter Angabe zweifelhafter Meldungen. Nun – man bekommt von Samsung das Update auch per USB, und also wurde es problemlos von dort installiert – alle Funktionen waren noch da, bis auf die Internetkonfiguration. Also wurde nachkonfiguriert – man hat ja sonst nichts zu tun.

Alles hübsch?

Nein. Denn jetzt erscheint bei jedem Einschalten der „freundliche“ Hinweis,

No permission to view this pre-enabled channel. Informationen zur Verlängerung erhalten sie unter die Hotline …

Auf schwarzem Bildschirm: Unerwünschte Werbung für Dienstleistungen

Und dies auf schwarzem Bildschirm. Da ich nicht völlig verblödet bin, habe ich die Taste für die visuelle Senderwahl gedrückt und siehe: Die Software hat einen Kanal eingestellt, der kostenpflichtig ist und auf den ich nicht den geringsten Wert lege: ProSieben HD. Der ist in der Tat kostenpflichtig bei Freenet – aber er ist werde auf meiner Favoritenliste noch lege ich Wert auf diese Art von Fernsehen. Wer’s nicht weiß: Die ARD- und ZDF-Sender sind frei.

Ersichtlich: Dieser Sender wurde von der Software angewählt, nicht von mir


Schade, SAMSUNG, sehr sehr schade. Und ich frage mich, aus welchen Gründen das Softwareupdate eingespielt werden sollte … und da habe ich so meinen Verdacht.

Vor allem sehr schade, weil das Gerät zwar teurer ist als vergleichbare Geräte mancher Wettbewerber, dafür aber technisch tadelsfrei und nicht „hakelig“ ist.

Update: Der erste Kontakt mit dem Service war absolut ernüchternd: Trotz genauer Beschreibung des Problems behauptete Samsung, es handele sich nicht um "unlautere Werbung" sondern um einen (sinnvollen und berechtigten) "Hinweis".

Update 2: Auch ein ausführlicher Nachtrag aller Fakten führte nicht zur Einsicht bei SAMSUNG. Ich soll mich telefonisch an den Service wenden "wenn du uns nicht glaubst". Es geht hier aber nicht um "Glaubensfragen"- Fakten bleiben Fakten. Ich kann nun weiter mühsam "kämpfen", um meine Rechte durchzusetzen - oder mir einen anderen Hersteller suchen. Davon gibt's wirklich genug.

Wenn Samsungs DVB-T2 Tuner zickt …

Samsungs DVB-T2 Tuner zickt derzeit bei mir. Zunächst das Positive:

Ich bekomme die DVB-T2 Sender der ARD brillant (100 Prozent Empfangsleistung in HD, dazu noch einige Smart-TV-Sender, zum Beispiel CNN.

Doch dann kündigt Samsung ein Update an. Warum ich ständig Updates benötige, ist mir relativ unklar. Also tue ich das, was man so tut: Taste drücken: Ja, mach mal.

Verbinden Sie ihr Gerät mit einem LAN-Kabel“ – aha. Und wieso? Es ist per WLAN-Verbunden, warum also LAN? Ich prüfe, ob die Smart-Funktionen aktiv sind: Ja, das sind sie. Nach ungefähr sechs Versuchen (schwarzer Bildschirm) habe ich die Nase voll, gehe in das Menü und schaue mal nach meiner aktuellen Internetverbindung: Dort steht LAN, aber ich habe kein LAN-Kabel angeschlossen. Die WLAN-Verbindung geht weiterhin. Smart-TV funktioniert ausgezeichnet. udn alles andere auch.

Weil ich keine Lust auf Probleme habe, hole ich mir das Update per USB-Download. Ei, ei, es funktioniert Klasse. Also den USB-WLAN-Stecker wieder reingesteckt, und siehe: keine Internetkonfiguration mehr. Neu konfigurieren geht zwar ziemlich leicht mit dem SAMSUNG, aber dennoch nervt es.

Oh, Leute – ihr könnt so etwas doch besser, oder?

Denn soviel ist klar: Der SAMSUNG ist eine wirklich tolle Set-Box, die ich gerne jedem empfehle. Aber die ständigen Updates und vor allem die Falschinformationen nerven.

Letzte Meldungen zum terrestrischen Fernsehen

Ach, wie nett – das digitale, terrestrische HD-Fernsehen wird verschiedenen Regionen Deutschlands, unter anderem auch Erfurt, zum 25. April 2018 geschenkt.

Kohle abdrücken jederzeit - Fernsehen vielleicht später?

Ich dachte immer, es wäre so: Alle Gebührenzahler haben das Recht auf den freien und uneingeschränkten Zugang zu öffentlich-rechtlichen Medien – und zwar sofort und ohne Mehrkosten. Ich kenne den Einwand nummer eins: „In Ihrer Region geht es nur mit Außenantennen“. Ich nenne das einen billigen Trick, den man sich da ausgeheckt hat.

Und was passiert wirklich? Das Fernsehen kommt tröpfchenweise, sogar in die Landeshauptstadt Thüringens, also nach Erfurt.

Mit Tricks, Geduld und Geldeinsatz kann der Gebührenzahler ARD- und ZDF-Sender sehen

Mich selbst betrifft’s nicht einmal. Ich lebe in einem Funkloch von DVB-T2. Theoretische geht es bei mir gar nicht mit einer Zimmerantenne. Doch nach dem Tausch der teuren Marken-Antenne gegen eine billige No-Name-Antenne geht bei mir nach trickreichen Versuchen mit allen ARD-Sendern, allerdings nicht mit den ZDF-Kanälen. Wann die in die Niederungen Ostdeutschlands vordringen? Vielleicht ab April dieses Jahres? Vielleicht niemals?

Nun, dafür gibt’s ja Satellitenfernsehen, sagen manche. Ist in Ordnung, das habe ich, aber der Aufwand ist ungleich höher. Oder „Sie können die Sender ja auch per Internet empfangen“. Oder eben: die bekannte „Außenantenne auf dem Dach“, die man „jetzt noch“ brauchen würde.

Wissen Sie was? Ich will diese dreisten Ausreden überhaupt nicht hören. Da wurde herumgekaspert und herumgeeiert – aber nicht genügend getan. Und all dies auf Kosten der Gebührenzahler.