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Wählen Migranten jetzt AfD?

Gerade haben wir gehört, dass die AfD eine Partei sei, die von Intelligenzlern durchdrungen ist, so hören wir dieser Tage, dass sie von Migranten gewählt wird. Und zwar mit einem Anteil von abgeblichen 34 Prozent.

Wie das?

Corrective org fand heraus:

Die Behauptung, dass 34 Prozent der AfD-Wähler einen Migrationshintergrund hätten, bezieht sich auf das Freiburger Stadtgebiet bei der Landtagswahl 2017. Der Wert ist nicht auf Gesamtdeutschland übertragbar. Bei den Migranten, die die AfD wählten, handelt es sich zumeist nicht – wie suggeriert – um Menschen mit orientalischer Herkunft. Viele der AfD-Wähler mit Migrationshintergrund sind Russlanddeutsche. Sie stammen aus der früheren Sowjetunion.


Ach ja, und einer dieser Migranten trötete: „Wir wollten endlich unsere christlichen Werte ausleben dürfen“, aber das war, wie es scheint nicht möglich, denn „unsere Kinder wurden zum Sexualkundeunterricht gezwungen.“

Unsinn über Privatschulen und „Eliten“

Privatschulen sind gerade ein beliebtes Thema – und natürlich sehen die Sozialisten und Gewerkschaftler mal wieder eine Chance, gegen das private Schulwesen die Klinge zu wetzen. Die Waffe heißt „Sozialneid“.

In Privatschulen entscheidet das Einkommen der Eltern über die Chancen der Kinder.

(Plattitüde einer linken Politikerin)

An den freien Schulen besteht immer mehr die Gefahr, dass Kinder reicher Eltern bevorzugt aufgenommen würden.

(Gewerkschaftsfunktionär)

Lassen Sie es mich klarer als sonst sagen: Sozialisten und Gewerkschaftler haben keinen blassen Schimmer davon, worüber sie reden. Freie Schulen, gleich, ob Grundschulen, Gymnasien oder andere Schultypen, ergänzen das stattliche Schulwesen bei ausgesprochen moderaten Kosten. Da wir gerade bei Kosten sind: Niemand sagt Ihnen (und niemand weiß es) was das öffentliche Schulwesen mit seiner politischen Führung, der komplizierten Verwaltung sowie der Beamtenschaft, inklusive der Pensionskosten wirklich kostet. Zahlen, die an die Öffentlichkeit gegeben werden, liegen im Mittel bereits bei etwa 500 bis 600 Euro im Monat – und ob das korrekt inklusive aller Kosten gerechnet wird, ist zumindest fragwürdig. Private Schulen erhalten davon ungefähr zwei Drittel, also etwa 330 bis 400 Euro als Zuschuss pro Schüler. Wer da sinnvoller und wirtschaftlicher arbeitet, überlasse ich meiner Leserschaft. Wenn sich jemand als „reich“ empfindet, kann er die Schule darüber hinaus noch über den Förderverein der Schule unterstützen – das Geld kommt aber allen Schülern zugute.

Und: wieso eigentlich Reichtum? Bildungserfolg ist nicht abhängig vom Reichtum, und die normale Privatschule ist keine Eliteschule, sondern einfach eine Schule, die neben den üblichen Lehrinhalten auch andere Aspekte des Lebens und Strebens behandelt. Und sie tut dies zu Elternbeiträgen, die in etwa in Höhe des Kindergelds liegen.
Der Sozialneid ist also völlig unbegründet. Und: Die Misterpräsidentin Manuela Schwesig muss ihre Entscheidung nicht begründen. Sie ist Teil ihres Privatbereichs, den ihr die Presse zugestehen muss.


NDR Berichterstattung

Vorteile der Privatschulen

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