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Geistige Abgrenzung zu Teilen der Wissenschaften

Ich habe in diesem Blog etwas verändert – und zwar einen meiner Grundsätze, der falsch verstanden wurde. Statt meine Abneigung gegen den Genderismus auszudrücken, habe ich den Begriff auf andere Geisteswissenschaften ausgedehnt, die ich teilweise als „Pseudo-Wissenschaften“ ansehe.

Ich bin nach wie vor ein Gegner des Genderismus, aber ich verstehe ihn anders als die Rechtsextremisten, die den Begriff mittlerweile okkupiert haben. Für mich kann es kein „gleicheres“ Geschlecht geben, sondern nur gleiche, die sich selbst recht gut vertreten können. Und ich wehre ich dagegen, dass sogenannte „Forscher“ dem Volk befehlen wollen, wie die Sprache zu verwenden sei. Dazu gehört auch, alte Begriffe durch neue zu ersetzen und die Schriftsteller aufzufordern, eine Art „Neusprech“ nach dem Vorbild Orwells (oder auch Humpty Dumptys, (1)) einzuführen.

Die Herrschaft der Elfenbeintürme und ihre Manipulation

Inzwischen bin ich der festen Überzeugung, dass auch andere Geisteswissenschaftler (also nicht nur Gender-Forscher) versuchen, aus ihren Elfenbeintürmen heraus zu herrschen und zu manipulieren. Sie tun den Menschen dieser Erde damit keinen Dienst, weil ihre Ergebnisse kommen und gehen wie Regengüsse – ist der eine gefallen, dann wird er vom nächsten wieder verwischt.

Ich setze auf Naturwissenschaften, Logik, Liberalismus und Ökonomie. Das war das, was ich Ihnen heute sagen wollte. Und ich wende mich nicht mehr explizit gegen Genderismus (offiziell Gender-Forschung), sondern auch gegen andere Pseudowissenschaften, die uns das Menschsein diktieren wollen, ohne dazu berechtigt zu sein.

(1) Lesen Sie einfach nach bei Lewis Carroll. Oder hier.

Computerbild spricht es aus: Eine Antenne ist eine Antenne …

Eine Antenne ist eine Antenne und kein Empfangsgerät. Das sollte eigentlich jedem klar sein, der Fernsehen empfangen will. Aber offenbar ist das nicht so: Um DVB-T2 zu sehen, braucht man:

1. Einen geeigneten Standort, an dem DVB-T2 überhaupt empfangen werden kann.
2. Bei einer Innenantenne die Bestätigung, dass es mit einer Innenantenne überhaupt möglich ist, Sender zu empfangen und man keine Außen- oder Dachantenne braucht.
3. In den meisten Fällen und bei problematischen Empfangslagen einen Antennenverstärker.
4. Meist im Innenraum etwas Freiheit zur geeigneten Montage der Antenne.
5. Einen DVB-T2 fähigen Fernseher oder eine entsprechende Set-Box (Receiver).
6. Falls sogenanntes „Privatfernsehen“ gewünscht wird, einen Vertrag mit Freenet TV.

ComputerBild beschäftigt sich mit dem Produkt TV Fox und schreibt:

Mit rund 35 Euro ist die Antenne kein Schnäppchen, zumal es sich den Beschreibungen zufolge nicht um eine Aktiv-Antenne mit eingebautem Verstärker zu handeln scheint.


Die Technologie der Flachantennen für DVB T2 ist simpel, wie man an einigen transparent aufgebauten Exemplaren sehen kann. Entgegen der Ansicht von ComputerBild ist es auch nicht nötig, dass der Verstärker „eingebaut“ ist – viel besser ist, eine Antenne mit separatem Verstärker zu kaufen, weil man dann bei der Anbringung flexibler ist.

So viel kann ich Ihnen verraten: Es gibt Antennen mit separatem Verstärker für deutlich unter 20 Euro, die absolut zuverlässig sind. Und wenn Sie’s mir nicht glauben: Ich benutze eines dieser Exemplare – und ich habe sie gekauft, nachdem sich ein 50-Euro-Markenfabrikat nicht zufriedenstellend befestigen ließ.

Echte Trauer und Schweineblut

Das Globale verschlägt mir zwar nicht die Sprache, und doch bin ich einen Moment sprachlos: Da fährt also in Charlottesville, (Virginia, USA) ein Mann deutlich sichtbar in eine Menschenmenge, doch niemand nennt ihn einen rechtsextremistischen Terroristen.

Und dann, ein paar Tage später, Barcelona, Spanien. Viele Tote, noch mehr Verletzte, Trauer und Entsetzen überall. Das Entsetzen frisst sich in die Psyche, will gar nicht mehr weichen.

Und Mr. Trump? Er bietet Hilfe an. Hilfe für wen? Und wie? Mit Schweineblut? Das ist kein Mitfühlen, das ist einfach widerlich.

Vielleicht sollte Herr Trump einmal daran denken …


Wer’s nicht versteht: Es geht um die Lynchjustiz in den Südstaaten.

Dazu schrieb Die Zeit 2013:

Jede Wahl, jede einzelne politische Versammlung begleitete der Klan fortan mit Massakern an Schwarzen und deren Verbündeten. In North und South Carolina gab es gleich in den ersten zwei Jahren nach dem Bürgerkrieg 197 Lynchmorde.


Sicher, das ist lange her – aber erst neulich las ich wieder, dass dunkelhäutige Künstler in den USA auch noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts massiv behindert wurden, wenn sie sich für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit einsetzten.

Unvergessen ist als musikalischer Protest – neben „Strange Fruit“ auch „Fables of Faubus“ von Charles Mingus – weniger dramatisch formuliert, aber eines der wenigen musikalischen Werke, die dem weißen Amerika jener Zeit (1957) den Spiegel vorhielten.

Und dann ändert sich das Gehirn, oder es bleibt, wie es ist

Ein Zitat, das mehr sagt als tausend Worte:

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Videospiele vorteilhaft oder nachteilig für das System des Hippocampus sein können, abhängig von der verwendeten Navigationsstrategie und dem Genre des Spiels.


Sehr aufschlussreich, nicht wahr? Zumal, wenn man in der Überschrift dichtet:

Diese Videospiele vernichten wichtige Gehirn-Masse im Hippocampus-Areal

Quelle (unter anderem): Nature.
Heilpraxis (Der Text wird im Quelltext lesbar)
Hippocampus (Wikipedia)