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Was wurde eigentlich aus DVB – T2 in Altenburg?

DVB-T2 ist eine Art weißer Fleck in Altenburg – und im Grunde ist dies eine Frechheit der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten, die gar nicht daran denken, ihre Programme flächendeckend zur Verfügung zu stellen. Nun gut – bis auf das ZDF und die Sender, die aus der gleichen Ecke kommen, kann ich trickreich die ARD-Sender empfangen – sogar in bester Qualität. Was ich mit dem Gedöns von Freenet soll, habe ich bis heute nicht begriffen.

DVB - T2 empfange ich, soweit überhaupt möglich, bestens mit einer preiswerten Flachantenne (1), einer Internet-Verbindung für Zusatzfunktionen (2) und einem Samsung-Empfänger.

(1) Youfu -siehe mein Artikel über die Flachantenne
(2) Ein weitgehend unbekanntes Fabrikat (Vonets) - unglaublich preiswert.

Was wurde eigentlich aus dem Sat > IP Dilemma?

Jeden morgen geht die Sonne auf – und jeden Morgen warte ich gespannt auf das erste Bild. In den meisten Fällen wird die Verbindung zum Server bestätigt und auch nicht mehr kurzfristig widerrufen, was früher oft der Fall war. Manchmal sind jedoch weitere Versuche nötig, um teils oder ganz verpixelte Bilder zu vermeiden. Und weiterhin verpixeln sich HD-Sender während des Betriebs regelmäßig. Früher oder später werde ich wohl meine Konfiguration auf einen Hersteller verlagern müssen, der die Technik tatsächlich beherrscht.

Airberlin

Bis gestern wurde ich mit E-Mail-Werbung von Airberlin zugeschüttet – ich war so unvorsichtig, den Leuten meine E-Mail-Adresse zu geben. Doch wie mich (und andere) diese Airline behandelt hat- nun ja, reden wir nicht mehr drüber.

Die Bundesregierung war ja unheimlich fix, der Airline mit einem Kredit auszuhelfen. Ob dies nun voreilig gegenüber der Wirtschaft war? Ein Teil des Vorwahlkampfs der Groko oder eine ehrliche Verbeugung vor den Urlaubern? Eigentlich – so denke ich – müsste die Luftfahrtbranche Insolvenzen untereinander regeln.

Vielleicht sollte Herr Trump einmal daran denken …


Wer’s nicht versteht: Es geht um die Lynchjustiz in den Südstaaten.

Dazu schrieb Die Zeit 2013:

Jede Wahl, jede einzelne politische Versammlung begleitete der Klan fortan mit Massakern an Schwarzen und deren Verbündeten. In North und South Carolina gab es gleich in den ersten zwei Jahren nach dem Bürgerkrieg 197 Lynchmorde.


Sicher, das ist lange her – aber erst neulich las ich wieder, dass dunkelhäutige Künstler in den USA auch noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts massiv behindert wurden, wenn sie sich für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit einsetzten.

Unvergessen ist als musikalischer Protest – neben „Strange Fruit“ auch „Fables of Faubus“ von Charles Mingus – weniger dramatisch formuliert, aber eines der wenigen musikalischen Werke, die dem weißen Amerika jener Zeit (1957) den Spiegel vorhielten.