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Die Presse – Losungen verbreiten, statt kritisch zu analysieren?

Deutschland hat keine Diskussionskultur - und weil dies so ist, wird entweder der „Mainstream“ tausendfach wiederholt oder aber der Ausdruck dieser oder jener Ideologie. „Mainstream“ zu schreiben ist leicht – man kann beliebig seicht sein, solange man das trifft, was in den Gehirnen der meisten Abonnenten vorgeht.


Bei der sogenannten „Flüchtlingskrise“ wurde – soweit sie Deutschland überhaupt betraf – gar nicht erst diskutiert. „Mutti“ versuchte, den großen Mantel ums Volk zu legen und zu sagen „Wir machen das jetzt mal so …“, und daraus resultierte fünferlei:

1. Eine Euphorie, die Menschen gerettet zu haben und ihnen ein Zuhause zu geben.
2. Eine Ernüchterung, dass niemand in Deutschland auf solche eine Situation vorbereitet war.
3. Die Tatsache, dass sich kein Mensch und keine Institution wirklich Gedanken über die Zukunft dieser Menschen in Deutschland machte.
4. Das Unverständnis dafür, dass es keine integrierende Kraft gab, die sich um die Eingliederung dieser Personen bemühte.
5. Ein Protest gegen die unüberlegte, planlose, und in weiten Teilen auch chaotische Politik der Bundesregierung.

Wie konnte es dazu kommen? Das müssen Sie die Regierung fragen – und sie ist nach wie vor mit dem Namen „Angela Merkel“ verbunden. Doch was, wenn wir uns selbst fragen: Wo bleibt eigentlich die Presse, um das Problem der konzeptlosen Massenzuwanderung objektiv zu analysieren?

Die Presse in Deutschland schwimmt auf dem politischen Mainstream daher

Machen wir es kurz: Diese Presse gibt es in Deutschland nicht mehr. Man hat verlernt, Probleme im Kern zu analysieren und sie kontrovers darzustellen, wo es nötig ist.

Eine ehrenwerte Studie – (also keine ideologisch motivierte Zweckstudie, die es eben auch oftmals gibt), hat herausgestellt, dass sich die meinungsbildenden Printmedien in Deutschland sozusagen „unisono hinter Angela Merkels Flüchtlingspolitik versammelt“. Und Zitat:

Wer dieser Regierungslinie skeptisch gegenübergestanden habe, habe sich in den Augen vieler Journalisten der Fremdenfeindlichkeit verdächtig gemacht.


Ein Medienproblem, das sich am Flüchtlingsproblem zeigte: Einflüsterungen der Eliten

Dies alles ist ein Medienproblem und kein Problem der politischen Ausrichtung. Medien machen Propaganda für die Welt, die sie gerne hätten – und die ist immer etwas besser als die Welt, die in Wirklichkeit existiert. Das darf nicht sein, denn unsere „bildgebenden“ Medien fahren viel zu oft auf diesem Gleis.

Mainstream-Berichte: Furcht vor den Abonnenten?

Man mag der „abonnierten“ Bürgerzeitung noch zubilligen, dass sie ihre Klientel mit Mainstream und populärem Schnickschnack füttern müssen, um keine Abonnenten zu verlieren. Aber die meinungsbildenden Zeitungen? Warum sind sie davon abgekommen, auch einmal kontrovers zu berichten? Warum meiden sie, Tatsache und Meinungen zu verbreiten, die nicht „in den Mainstream“ passen? Haben sie gar keinen Respekt mehr vor ihrer eigentlichen Aufgabe, zwei oder noch wesentlich mehr Meinungen zu einem Thema zuzulassen? Und wo bleibt die „objektive Recherche“?

Den Eliten nachzuplappern, ist kein Journalismus

Es geht in Wahrheit gar nicht um „Flüchtlingspolitik“ – daran ist nur deutlich geworden, dass dummes Nachschwätzen inzwischen eine journalistische Tugend geworden ist. In vielen anderen Bereichen ist dies gar nicht aufgefallen, zum Beispiel im Wissenschaftsbereich – hier wird so gut wie nie nachrecherchiert, wie die Ergebnisse der angeblichen Sensationen zustande gekommen sind.

Und immer wieder lässt sich dies beweisen: Journalisten übernehmen unkritisch Losungen der Eliten – seien sie nun Politiker, Wirtschaftsvertreter oder Wissenschaftler. Es ist aber nicht ihre Aufgabe, Eliten-Meinungen zu verbreiten, sondern diese kritisch zu hinterfragen.

CDU in Hamburg beharkt den Bürgermeister

Ach, das Schnattern hat kein Ende – das Schnatterfernsehen, die Schnatterpresse und die Schnatterköpfe – und eine CDU-Fraktion in Hamburg,, die nun auch den Bürgermeister zum Rücktritt auffordert.

Ach, liebe Christdemokratische Union in der Hansestadt, hattet ihr nicht einst den Herrn Ole von Beust als Bürgermeister? Immerhin sagte die MoPo vor einiger Zeit:

Wer aber heute mit etwas Abstand darüber nachdenkt, was in neun Jahren Ole eigentlich gut war, der kommt nach einigem Grübeln zu dem erschreckenden Ergebnis: Viel fällt einem da nicht ein... Seine Fehler aber werden noch in Generationen zu spüren sein.


Ob Fehler oder nicht … die CDU hatte ihren Bürgermeister. Und er hätte die Probleme anpacken können, die ja auch damals schon bestanden. Und jetzt hat die Stadt einen anderen Bürgermeister – und da darf man wohl erwarten, dass sich diese CDU als Teil der Hamburger Bürgerschaft erweist und zunächst einmal das tut, was nötig ist – zur Sache kommen und konkrete Pläne schmieden. Abgesehen davon ist es nicht nur unverschämt, seitens der CDU-Fraktion den Rücktritt des Bürgermeisters zu fordern, sondern auch unhanseatisch. Denn wenn man selbst keine besseren Lösungen hat, sollte man gefälligst still sein und in sich gehen.

Wenn die Puppen kotzen – diesmal in Berlin

Wenn die Puppen kotzen, wird verboten, was Freude bereitet. Sie meinen, Puppen können gar nicht kotzen? Da haben Sie recht. Aber wenn sie kotzen würden, dann wäre der Teppich in Gefahr.

Der Teppich in Berlin, der derzeit in Gefahr ist, heißt die „Würde der Frau“. Und die ist in Gefahr, weil es vereinzelt sogenannte „sexistische“ Werbung in Berlin gibt – also ganz gewöhnliche Werbung mit weiblicher Haut.

Das bringt die Puppen also zum Kotzen. Und sie erwägen, in ganz Berlin derartige Werbung zu verbieten. Wobei zu sagen wäre, dass die Plakatwerbung ohnehin ihre besten Tage hinter sich gelassen hat.

Ich ahne da was – nämlich was einem Land blüht, dass eine rot-rot-grüne Regierung bekommt: die Diktatur des Genderismus, weltanschaulich motiviert und demokratisch übertüncht, damit wir’s nicht merken.

Mietpreisbremse – sozialer Unsinn?

Selten war man sich so einig wie jetzt, nachdem es Erfahrungen mit der Mietpreisbremse gibt: Sie nützt (fast) niemandem, sie behindert aber auch niemanden. Klartext: Sie ist werde sozial, weil sie überwiegend der Mittelschicht nützt, und sie verhindert kaum Investitionen in den Wohnungsbau, weil sich diese langfristig ohnehin auszahlen.

Und was sagt uns das?

Besser wäre, Probleme zu analysieren, bevor man mal vorschnell Gesetze schafft, um dem Volk Sand in die Augen zu streuen. Mieten müssen erschwinglich sein – aber die Mietpreisbremse erwies sich als Trugschluss.

Sommerzeit

Sömmertid – da ward allns beter, sage ich mal in Abwandlung von Gershwin. Aber auch: dieser Tage grasen sicherlich wieder Kühe im Wald, liebestolle Schildkröten werden von der Polizei gerettet, Zebras dürfen ausnahmsweise nach Altenburg und Ungeheuer tauchen mit Sicherheit erneut in schottischen Seen auf.

Im Sommer diesmal mit Panamahut
Wissenschaftler werden die Zeit nutzen und und Wunder über die Liebe verkünden, die sie an ungefähr 21 weiblichen Studierenden festgestellt haben. Die Rechten werden weiter verkünden, dass niemand so aufrichtig ist wie sie - außer weißen Kaninchen, und die Linken werden das Gleiche von sich behaupten. Wir werden uns sicherlich weiter mit Binnen-Is aus dem Bereich Gender-affiner Universitäten auseinandersetzen und auch den Falschmünzern unter den Gender-Kritiker, die ihre Kritik als rechtsgerichtete Propaganda verkaufen. Die schwäbischen „Elternrechtler“ werden ebenfalls mal wieder die Gunst des Sommerlochs nutzen, um uns ihre schrägen Theorien um die Ohren zu hauen, zum Beispiel für „Frühsexualisierung“. Und wir werden wieder von der LGBT-Gemeinschaft hören, die noch viel, viel mehr Einfluss will– auf, dass der Streit nie aufhören möge.

Ich las neulich, dass jemand sagte; „Sexualerziehung sei Sache der Eltern, nicht der Schulen.“ Ach ja? Dann bitte, liebe Eltern, fangt doch einfach mal damit an, es kann ja nichts schaden, nicht wahr? Ich fürchte, demnächst werden die Eltern auch Ethik, Deutsch oder Musik als „Elternrecht“ reklamieren – schließlich werden dort neben vielen Homosexuellen auch andere Abweichler von der rechts-konservativen Norm vermutet.

Sömmertid – da ward allns beter? Ja, wenn man sie genießt … dann ja.