Skip to content

Dunstabzugshaube – die Neue, zum Dritten und Letzten

Zwei Leuchtmittel zur gleichen Zeit ausgefallen?
Nach einem Telefongespräch habe ich mich dazu überreden lassen, die Leuchtmittel zu überprüfen (made in China). Also wieder eine Abdeckung abnehmen, Leuchtmittel herausschrauben, Lampe im Haus suche, in die gerade diese Leuchtmittel hineinpassen.

Heißt: Dort den Schirm abnehmen, vorhandenes Leuchtmittel herausnehmen, neues Leuchtmittel einsetzen, und siehe - Lampe eins ist defekt (aber nicht sichtbar), und Lampe zwei leider auch.

Das gibt es drei Lösungen: Entweder eine plötzliche Überspannung oder ein unwahrscheinlicher Zufall oder aber – es wurden minderwertige Glühbirnen eingebaut.

Ich neige zu Letzterem. Jeder, der halbwegs logische Denkprozesse und marginale Kenntnisse in der Elektrobranche verfügt, würde das Gleiche annehmen.

Gang zum Elektrohändler – Leuchtmittel kaufen. Der wundert sich über die bestens aussehenden, aber eben leider defekten Hybrid-Leuchtmittel. (Halogen im Glaskolben).

Mit spitzen Fingern unter höchster Konzentration in einer kaum zugänglichen Umgebung neue Leuchtmittel hereingeschraubt.
Das Auswechseln ist eine Zumutung, wie bei diesem Hersteller kaum anders erwartet.

Nach viel Schweiß und jeweils fünf Ansätzen in einer hakeligen Prozedur endlich der Erfolg: Das neue Leuchtmittel erstrahlt – übrigens gleich in LED-Technik – da hält die LED-Birne wahrscheinlich länger als die Dunstabzugshaube.

Der Hersteller darf sicher sein, dass mir dieses Fabrikat nicht mehr ins Haus kommt – und mit dem Händler werde ich ich wohl noch reden müssen. So etwas zu verbauen wie diese Leuchtmittel kommt wirklich einer Kundenmissachtung gleich.

Arbeitszeit: Insgesamt etwa zwei Stunden. Kosten: 13,80 Euro. Die neuen Leuchtmittel kommen ebenfalls aus China - aber man höre und staune: Es gibt zwei Jahre Gewährleistung bei dieser Firma.

Gefahr durch ein Datenleck im Versandhandel

Bei einem Versandhändler, Spediteur oder einem Paketdienst muss es ein Datenleck geben: Offenbar wurden Adresse und Telefonnummer über diese beiden Wege ausspioniert, weil es keine anderen Möglichkeiten gibt, wie diese Leute an die Daten gekommen sind.

In schlechtem Deutsch schrieb jemand, der sich als „USPS-Mitarbeiter“ ausgibt:

Sehr geehrte (r) nn,

Ihr Packet wurde auf folgende Adresse nn PLZ nn abgeschickt, da aber es keiner Zuhause gefunden werden konnte, probierten wir Sie per das gelassene Handynummer: nn erfolglos zu erzielen. Zurzeit befindet sich Ihrer Paket in dem zunächst zu Ihnen liegendem Paketzentrum.

Im Anhang finden Sie den Postzettel, mit den Lieferinformationen. Sie können das Paket selbstständig abholen, oder melden Sie sich mit den Postzettel Daten an um die Lieferzeiten zu ändern.


Da kein Paketdienst so vorgeht, ist die Sache zwar leicht als Fälschung zu erkennen – interessant ist aber, dass die Kriminellen, die so etwas verschicken, über Original-Daten verfügen. Und nun der Clou: Natürlich will’s keiner gewesen sein. Datenlecks bei Versandhändlern oder Paketdiensten? Löcher in der Übermittlung? Gibt’s nicht. Oder doch?

Hinweis: „nn“ enthält existierende Name und Adressen.